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Warum faul zu sein vielleicht die produktivste Entscheidung ist die du treffen kannst

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Eine Person vom Typ A kann sich schuldig fühlen, wenn sie sich die Zeit nimmt, sich zu entspannen, weil sie scheinbar nichts Nützliches tut. Aber schon Albert Einstein sagte dereinst: “Meine besten Ideen hatte ich, wenn ich NICHT gearbeitet habe…”

In “The Cut” rät Autorin Katie Heaney dazu, der Faulheit reichlich Zeit zu geben. Eine Person mit einer Persönlichkeit vom Typ A möchte möglicherweise keine Pause einlegen, weil sie auf “Power” und “Arbeitswut” programmiert ist. Dabei haben wir Alle manchmal während einer mentalen Pause unsere besten Ideen.

Vor kurzem habe ich mich an einem Sonntagabend bei einem Freund beschwert, dass ich meinen Tag verloren habe, ohne etwas zu tun.Ich hatte vor, für die Woche etwas vorauszuplanen, meine E-Mails aufzuarbeiten, aufzuräumen – und am Ende verbrachte ich meinen Tag im Internet und machte zu lange ein Nickerchen. „Aber du hast kein Recht, dich zu entspannen?“, fragte mein Freund entschieden sehr weise. „Ja, aber…“ Ich hatte den Eindruck, dass er mich nicht verstand. Ich hatte in den letzten 12 Stunden keine greifbaren Ergebnisse erzielt, daher war das für Nichts gut.

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Ich erinnerte mich an dieses Gespräch, als ich einen Artikel im “The Cut of New York” Magazin las. Katie Heaney, eine der „ängstlichen Perfektionisten“ dieser Welt, wurde von einer Therapeutin angewiesen, sich mehr zu entspannen – und das war äußerst schwierig für sie. Eine von Heaney konsultierte Expertin – Sandi Mann, Psychologin und Autorin von „The Upside of Downtime“ – riet Menschen in Heaneys Situation, ihre Faulheitsmomente bewusst mit einzuplanen.

Mit anderen Worten, genau wie du z.B. zwei Stunden Recherche für ein Arbeitsprojekt einplanst, solltest du Zeit reservieren, um deine Lieblingsfernsehshow anzusehen. „Sehen Sie Ihre Freizeit als einen Job“, schreibt Heaney.

Kein Zweifel, wenn Zeit für Fernsehen (oder Social Media, oder was auch immer deine Faulheit der Wahl ist) geplant ist, fühlst du dich nicht so schuldig. Mentale Pausen können Kreativität und Produktivität steigern. Aber wenn man es doch MAG, ist es dann nicht ok, einfach durchzuarbeiten? Wahrscheinlich nicht.

Studien deuten darauf hin, dass geplante Pausen die Kreativität steigern können. Eine von ihnen, in der Zeitschrift Organizational Behaviour and Human Decision Processes veröffentlicht, zeigt sehr deutlich, dass Menschen sehr kreativ sind, wenn ihnen befohlen wurde, sich zwischen Schaffensphasen zu entspannen.

Wie die Autoren der Studie in Harvard Business Review schreiben: „Teilnehmer der Studie, die sich nicht in regelmäßigen Abständen von einer Aufgabe erholten, hatten nur kreative Ideen, die denen ähnlich waren, die sie bereits vorher hatten. Der Mangel an Pause hat den Fortschritt gehemmt.“

Man kann sich zwar leicht davon überzeugen können, dass unablässiges Arbeiten die beste Möglichkeit ist, in Bezug auf Kreativität ist dies jedoch nicht der Fall.

Wie Jeder, der die Lösung für ein Problem beim Spazierengehen mit dem Hund oder ausgiebigem Duschen gefunden hat, bezeugen kann, ist die Zeit der mentalen Entspannung eine sehr wichtige Sache. GENIESSE deine Erholungsphasen und PLANE sie fest in den Arbeitstag mit ein!

Selbst wenn dir dies zunächst ungewohnt “faul” erscheint, wirst du bald feststellen, dass sich durch diese “Faulheit” deine Produktivität und Kreativität steigert!