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7 Tipps für psychische Fitness – deine SEELISCHE GESUNDHEIT ist mindestens so wichtig wie deine körperliche

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Bei einer starken Erkältung oder mit einem einem gebrochenen Arm gehen wir zum Arzt. Völlig normal. Mit seelischen Problemen jedoch zögern die meisten Menschen, und schieben die Symptome meist viel zu lange zur Seite.

Dabei sind der dauernde Gedankenkreisel, die innere Unruhe oder eine Antriebslosigkeit genauso ernst zu nehmen, wie eine Erkältung. Es erkranken immer mehr Menschen in dieser schnelllebigen Zeit an Burnout oder Depressionen, leiden an Ängsten oder rutschen in Einsamkeit oder Sucht. Belastungen der Vergangenheit, Sorgen über die Zukunft und der ununterbrochene Stress sorgen für solchen seelischen Druck, dass Menschen auch rasch körperlich erkranken.

Darum MUSS unsere Psyche und deren Gesundheit genauso an erster Stelle stehen, wie Job oder körperliche Gesundheit. Wer das missachtet, leidet. Viele realisieren dies gar nicht, weil die seelische Belastung als Makel angesehen und verdrängt wird, und darin liegt eines der grossen Probleme. Körper und Seele sind aber EINS und direkt miteinander verbunden. Die FOLGEN der seelischen Belastung brechen früher oder später durch, wenn man Nichts unternimmt.

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Ein Beispiel: STRESS. Wir wissen, wie sehr der Stress uns körperlich belastet. Macht es da Sinn, nur Tabletten zu nehmen, und einfach weiter zu machen, wie bisher? Oder sollte man nicht VIEL MEHR ETWAS FÜR SEINE SEELE TUN?

Hier 7 einfache Tipps, um deine psychische Gesundheit zu schonen, und dir selbst jeden Tag GUTES zu tun:

1. Schlaf nicht vor dem Fernseher ein

Belastungen im Alltag führen oft zu Schlafproblemen. Lass den Fernseher dann lieber aus, auch wenn er eine willkommene Ablenkung ist. Beobachte einmal, wie sich deine Schlafqualität verändert, wenn du stattdessen ein Buch liest, malst oder ruf ein/e Freund/in an. Gönne dir am Ende des Tages ein wenig Zeit ohne äußere Einflüsse, in der deine Gedanken zur Ruhe kommen können.

2. Integriere ein Stück Urlaub in deinen Alltag

Nach dem Urlaub fallen viele Menschen in ein Tief – dafür gibt es sogar einen Namen, nämlich das „Post-Holiday-Syndrom“. Versuche dich an das Gefühl im Urlaub zu erinnern. Liest du im Urlaub gerne? Hörst du Musik am Strand? Den Urlaubsort kann man natürlich nicht herbeizaubern, aber versuche dir bewusst eine Auszeit für diese Aktivitäten zu nehmen, und erinnere dich an das gute Feeling..


3. Verdränge Stress und negative Gefühle nicht

Alkohol, Zigaretten, Fast Food – all diese Dinge eignen sich wunderbar, um sich nach einem stressigen Tag abzulenken. Doch sie lassen Probleme nicht verschwinden. Im Gegenteil, Bestenfalls vergisst du sie für einige Zeit, schlimmstenfalls wird der Feierabenddrink zum gewohnheitsmäßigen Ventil und Gefühle haben keine Chance, verarbeitet zu werden. Versuche dir bewusst zu werden, was dich belastet, anstatt Problemen mit Gewohnheitsmechanismen zu begegnen.

4. Meditation, Ruhe

Nimm dir Zeit, um zu meditieren. Ausreden gelten nicht, denn drei bis fünf Minuten kann jeder Mensch täglich in seinem Alltag freischaufeln, um seiner psychischen Gesundheit mal etwas Gutes zu tun. Du wirst merken, dass du dich danach besser fühlst. Eine hervorragende Alternative zu Meditation ist Visualisierung, auch MENTAL IMAGERY genannt, eine uralte Technik, um eigene Emotionen zu kontrollieren.

5. Fahr mit dem Fahrrad zur Arbeit

Oder mache anderen Sport. Diesen Ratschlag hört man nur ungern – er hilft dafür aber ungemein. Es fällt leichter, regelmäßig Sport zu machen, wenn man diesen in den Arbeitsweg integriert. Im Winter oder bei langen Strecken ist das natürlich schwierig, aber auch dann tut es unserem Kopf gut, einfach eine Station früher auszusteigen, und allgemein etwas mehr zu Fuss zu gehen. In Bus und Bahn sind wir oft mit allem beschäftigt – der Umgebung, dem Smartphone – außer uns selbst. Bewegung bewirkt das Gegenteil, frische Luft macht den Kopf frei.

6. Gönne dir eine Therapie

Meist sucht man sich erst Hilfe, wenn der Leidensdruck zu stark wird. Viel effektiver ist es jedoch, vorzusorgen und gesund zu bleiben. Hat man das Gefühl, Hilfe von außen zu benötigen, sollte man diesem Wunsch folgen. Zu viele Menschen spielen ihre eigenen Probleme herunter.

Sieh eine Therapie als eine Wellness-Behandlung für die Seele, bei der du all den Stress, der sich angesammelt hat, ablassen kannst. Es gibt KEINEN Grund, sich zu schämen, wenn man sich kompetente Hilfe nimmt, um den seelischen Problemen entgegenzuwirken! Im Gegenteil. NICHTS für sich zu tun, ist eher ein Grund, um sich zu schämen…

7. Melde dich auch bei psychischen Problemen krank

Psychische Problemen stehen mittlerweile auf Platz zwei der Krankschreibungen in Deutschland, und vielen anderen Ländern. Du bist also nicht alleine mit solchen Störungen. Nimm dir das Recht, das dir zusteht, und melde dich krank, wenn deine Seele und deine Psyche es brauchen.

Jeder hat mal Kummer. Jeder macht schwere Zeiten durch. Keiner ist damit allein. Nimm deine mentale Gesundheit ernst und melde dich krank, wenn du das Gefühl hast, einen freien Tag für deine Psyche zu brauchen. Du musst rechtlich gesehen bei deinem Arbeitgeber keinen Grund für deine Krankmeldung angeben, entscheidend ist, ob ein ARZT dich krankschreibt.

Ganz entscheidend wichtig ist, dass du SELBST beginnst, Dinge zu unternehmen, die dir weiterhelfen. Du bist den Kreislauf unterbrechen, der dir diese seelische Last auferlegt. Wir Menschen sind „beseelte Wesen“, wir sind keine Maschinen. Mache dir dies bewusst, lass dich durch Nichts und Niemand zu einer Art „Roboter“ degradieren, sondern kümmere dich und Körper, Geist und Seele!

Beste Wünsche von Mike Malak

Gern stehe ich dir für nähere Informationen oder Fragen zur Verfügung

Healing Practcioner (Ausbildung Heilpraktiker Psychotherapie), Seelsorger (Evangelisch-Theologische Fakultät Uni Strassburg, Frankreich, mit Schwerpunkt auf vergleichende Religionslehre und Seelsorge), langjähriges Studium der Philosophie und Coach für Bewegung und Selbstverteidigung