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Angst überwinden: wenn du von Ängsten geplagt wirst wird dir diese Strategie helfen

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Jeder Mensch hat Ängste. Doch aus solcher Angst heraus meiden wir oft auch Situationen, die für unser soziales Leben sehr wichtig sind. Ich möchte dir Strategien aufzeigen, um deine Ängste zu verstehen und zu überwinden.

Angst – eine nützliche Reaktion

Um die eigenen Ängste besser zu verstehen, kannst du einen Blick zurückwerfen auf die menschliche Entwicklung. Angst ist eine biologisch völlig normale und sogar wichtige Reaktion: wenn Gefahr droht, sorgt sie dafür, dass Energie für Flucht oder Kampf in unserem Körper mobilisiert wird.

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Sie kann uns außerdem vor allzu riskante Situationen schützen. Dieser biologische Mechanismus hat uns durch die Menschheitsgeschichte hindurch in vielen Situationen das Überleben gesichert. Die grundsätzliche Funktion der Angst besteht also darin, das Leben zu erhalten und uns bereit für Gefahr zu machen.

Angst überwinden – ist das überhaupt sinnvoll?

Die meisten Ängste sind seit der Urzeit der Menschen genetisch angelegt, z.B. Angst vor großen Höhen, plötzlichen Bewegungen, Schmerz, Blut, bestimmten Tieren oder dem Alleinsein. Unsere Vorfahren waren früher den Gefahrenquellen noch sehr direkt ausgeliefert und benötigten ein gutes Alarmsystem, um ihr Leben zu schützen. Darum haben sich solche Grundängste tief in unser Erbgut integriert.

Deshalb geht es bei der Überwindung von Angst auch nicht darum, sie los zu werden. Wir können Ängste an sich nicht auf Dauer „abschalten“. Hätten wir gar keine Angst, dann würden wir in wirklich bedrohlichen Situationen nicht adäquat reagieren können. So ist es auch heutzutage noch sinnvoll, dass wir etwa bei einem starken Sturm lieber zu Hause bleiben.


In gewissen Maßen kann Angst in Leistungssituationen sogar vorteilhaft sein. Das Yerkes-Dodson-Gesetz besagt, dass Angst, wenn sie ein mittleres Niveau erreicht, die Leistung bei Lernaufgaben steigern kann. Erst ein Zuviel der Angst wirkt sich negativ auf die Leistung aus.

Ein angemessenes Niveau an Angst kann demnach die Konzentration steigern und helfen, fokussiert zu bleiben. Und es gilt, Techniken zu nutzen, um dieses niedrige bis mittlere Niveau nicht zu überschreiten.

Angstauslösende Situationen vermeiden?

Die Tendenz der meisten Menschen ist, sich mit ihren Ängsten zu verstecken und/oder sich dafür zu schämen. Beides ist unnötig und auch problematisch. Solche Reaktionen auf Angst bewirken paradoxerweise, dass die Angst noch viel PRÄSENTER in unseren Gedanken ist. Es ist eine etwas „merkwürdige“ Reaktion des Gehirns… aber je mehr du versuchst einen Gedanken zu unterdrücken, desto stärker wird er letztlich. Wir können also auf diese Weise Ängste nicht überwinden.

Und hier das erste Geheimnis: Ängste sind einfach nur unsere GEDANKEN! Wie alle unsere Emotionen, hängen auch die Ängste mit unseren eigenen Gedanken zusammen. Es ist wichtig, dies zu realisieren. Die Angst an sich existiert gar nicht, sondern nur der Gedanke der Angst.

Heutzutage lösen viele Situationen Angst aus, die aber gar nicht lebensbedrohlich sind. Wenn du objektiv über eine Angst nachdenkst, so sind Ängste von uns Menschen HEUTE, zu 99,9% total grundlos, denn eine wirkliche Angst (die ja aus dem uralten Gefühl einer Lebensgefahr entstand) impliziert, dass wir in grosser Gefahr sind.

Diese Gefahr für unser Leben existiert aber nicht, auch wenn wir so reagieren, als sei unser Leben in Gefahr. Was bestenfalls existiert, ist die MÖGLICHKEIT, dass man evtl. mit kleineren oder grösseren Unannehmlichkeiten konfrontiert wird… In diesem Gedankengang liegt das ZWEITE GEHEIMNIS.

Das Paradoxe: beim Autofahren, dort wo tatsächlich die grösste Lebensgefahr besteht (die zahllosen Unfälle jeden Tag), haben die wenigstens Menschen Angst…

Die Tendenz der meisten Menschen ist, angstauslösende Situationen zu vermeiden. Aber einige Ängste betreffen unsere persönliche Weiterentwicklung und unsere Beziehung zu anderen Menschen. Das Vermeiden der angsterzeugenden Situationen bedeutet darum in diesen Fällen eine erhebliche Einschränkung des Lebens an sich.

Einige Beispiele:

  • Angst vor dem Scheitern – sorgt dafür, dass wir uns wichtige Schritte nicht zutrauen, wie zum Beispiel selbstständig zu werden.
  • Angst vor Peinlichkeit – lässt uns Situationen mit vielen Menschen meiden.
  • Angst vor Nähe – verhindert, dass wir enge Bindungen eingehen.
  • Angst vor Einsamkeit – kann uns abhängig machen von anderen.
  • Angst davor mit Menschen zu sprechen – verhindert, dass wir neue Kontakte knüpfen.
  • Angst vor Prüfungen – sorgt dafür, dass wir nicht zeigen können, was in uns steckt.
  • Angst vor Konflikten – hält uns ab, unsere Bedürfnisse zu äußern.
  • Angst vor Jobverlust – hält uns ab, uns beruflich weiter zu entwickeln, und zwingt uns stattdessen dazu, unglücklich zu sein

Was an diesen Beispielen deutlich wird: Eine Vielzahl von normalen Situationen des Lebens kann eine erhebliche Angst auslösen, obwohl keine echte Gefahr besteht, sondern höchstens Unannehmlichkeiten. Die Vermeidung dieser Situationen erzeugt aber Selbstzweifel in uns, weil wir meinen, dass wir potentiell scheitern können oder soziale Ablehnung droht. Durch diese VERMEIDUNG erfüllen wir diese negative Erwartung aber SELBST. Und dann entsteht ein gefährlicher Kreislauf…

Hier nun ein DRITTES GEHEIMNIS: Ängste beziehen sich (im Gegensatz zu Furcht) auf die ZUKUNFT, auf ein Ereignis, welches in der Zukunft liegt. Das ist vielen Betroffenen nur nicht wirklich bewusst…

Der Fehler darin ist, dass die meisten Menschen unserer Gesellschaft durch das „System“ – Eltern, Lehrer, Beruf, Banken, Politik, Ökologie usw. – immer auf die Zukunft programmiert und ausgerichtet werden. Die Zukunft wird so behandelt, als würde sie JETZT schon existieren. Aber die Wahrheit ist: die Zukunft ist eine ILLUSION. Niemand kann die Zukunft vorhersagen (bestenfalls zufällig) – Alles, was besteht, ist eine Liste von MÖGLICHKEITEN.

Für die Zukunft zu leben – so als würde sie existieren – erzeugt das grösste seelische Leid unserer Gesellschaft – Stress, Ängste, Depressionen und eine Vielzahl dadurch ausgelöster Krankheiten sind die Folge. Und eben auch die negativen Folgen der Ängste.

Das Gefühl der Angst beinhaltet den unbewussten Gedankengang, dass der/die Betroffene vorhersagen kann, dass in dieser oder jener Situation eine bestimmte Reaktion der Umwelt darauf erfolgt, was der/die Betroffene ausführt oder unterlässt. So versetzen sich diese Betroffenen selbst, durch die eigenen Gedanken, in einen Daueralarmzustand. Und das hat enorme schädliche Folgen.

Wie kann man diese Ängste kontrollieren?

Es gibt uralte Techniken der ganzheitlichen Medizin, mit denen man Ängste in den Griff bekommen kann, zuverlässig und sehr schnell. Eine der ältesten Methoden ist MENTAL IMAGERY – bekannt auch als Visualisierung oder Imagination.

Mental Imagery setzt exakt an dem Punkt an, an dem Ängste entstehen: der ungesunde Gedankenkreisel der Angst. Durch diese Technik erlangen wir das Mittel, die schädlichen Gedanken abzustellen, die Zukunftsängste zu entschärfen, und uns NEUE Gedanken, und damit positive Gefühle zu schaffen. JEDER MENSCH kann dies. Wie die Angst, ist uns auch die Fähigkeit der Visualisierung genetisch von Natur aus gegeben. Du musst sie in dir nur entdecken!

Wenn wir erkennen, was Angst wirklich ist – nämlich einzig und allein unserer EIGENER GEDANKE – und wir dann mit der richtigen Technik genau DIESEN Gedanken ersetzen, dann werden wir selbst HERR/IN UNSERER EMOTIONEN.

Möchtest du mehr wissen zu Mental Imagery und die segensreiche Wirkung, die wir SELBST mit leicht erlernbaren Techniken erfahren können? Bitte sende mir kurz eine Email, ich sende dir einen KOSTENLOSEN und VÖLLIG UNVERBINDLICHEN REPORT über Mental Imagery als 17seitige PDF per Email.

Alles Gute und bis bald

Mike Malak

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