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Informationsflut, Bombardierung mit immer mehr Bildern und Aktivität VERKÜRZT das Leben sagt neue US-Studie

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Laut einer neuen Studie aus den USA ist unser Leben umso kürzer, je aktiver unser Gehirn ist. Das mag viele Menschen überraschen, die meinen, ein hoher Level an Aktivität würde ein langes, gesundes Lebens versprechen. Aber ist ist offensichtlich so, dass tatsächlich IN DER RUHE die wirkliche LEBENSKRAFT liegt.

Das Beste ist immer der Feind des Guten, sagt man, oder anders ausgedrückt: wer es übertreibt, tut sich definitiv nichts Gutes. Eine neue US-Studie legt nun den Schluss nahe, dass übermäßige Gehirnaktivität zu einer kürzeren Lebensdauer führt, und dass eine Einschränkung dieser Aktivität das Leben stattdessen verlängern könnte.

Man könnte meinen, dass ein sehr aktives Gehirn eine bessere Langlebigkeit und Vitalität garantierte. Daran glaubte auch Dr. Bruce Yankner, bevor er das Thema untersuchte. Mit mehreren Kollegen untersuchte der Professor für Genetik und Neurologie an der Harvard Medical School das Hirngewebe von Hunderten Verstorbenen, sortiert nach Todesalter.

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Dabei ergab sich etwas sehr Überraschendes: Menschen, die ein Alter von 90 Jahren oder mehr erreichten, hatten im Durchschnitt eine geringere Gehirnaktivität als solche Personen, die in jüngerem Alter verstarben. Mit „geringerer Gehirnaktivität“ ist konkret gemeint, dass die qualitative Hirnleistung durchaus hoch sein kann, aber es gibt jeden Tag genügend „ruhige“ Phasen, Erholung, Entspannung.

Und seine Entdeckung machte ihn auf einen seiner früheren Denkfehler aufmerksam: entgegen der landläufigen Meinung zeigten „Menschen im Alter von 85 bis 100 Jahren einen signifikant geringeren Einfluss von Genen im Zusammenhang mit neuronaler Überaktivität, als Diejenigen, die zwischen 60 und 80 Jahren starben „, sagte Bruce Yankner.

„Aber würde das nicht einfach daran liegen, dass die Gehirnaktivität mit zunehmendem Alter abnimmt?“, fragten sich dann die Autoren der Studie. Um diese Frage zu beantworten, entschieden sie sich für Bildgebungstests an Würmern, die aufgrund ihrer kurzen Lebensdauer häufig für Alterungsexperimente verwendet werden.

Und die erzielten Ergebnisse geben eine klare Antwort: es ist in der Tat das Gegenteil der Fall! Die Forscher beobachteten, dass die neuronale Aktivität von Würmern mit dem Alter zunahm. Darüber hinaus lebten sie länger, wenn sie ein beruhigendes Medikament erhielten, während sie schneller starben, wenn ihre Neuronen stimuliert wurden.

„Es scheint ein primärer Effekt zu sein“, sagte Yankner. Die Übertragung dieser Ergebnisse auf den Menschen sei zulässig, zumal Tests an Mäusen die gleichen Wirkungen zeigten, gemäss der in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlichten Studie.

Was heisst das konkret für unsere Lebensdauer?

Äussere Reize auf das Gehirn werden ab einem bestimmten Mass für uns schädlich. Dabei geht es um die Quantität der Reize, also der Menge an Impulsen, die von Aussen auf uns einhämmern. Insbesondere ist das Mass der ständigen visuellen Reize schädlich – durch die Flut von Videos, TV, Filmen usw. – weil das Gehirn gerade dadurch ganz besonders stark belastet wird.

Plump gesagt: unser Gehirn ist gar nicht vorgesehen für diese Reizüberflutung. Es ist beinahe wie eine kleine Dorfstrasse, die plötzlich mit dem anschwellenden Verkehr durch Lkws überlastet wird. Es ist ebenso eine irrige Annahme, dass weil der Durchschnittsmensch nicht mal 20% der Gehirnkapazität nutzt, wir das Gehirn problemlos mit jeder Menge Informationen vollstopfen können.

Die Wahrheit ist: die Reizüberflutung schädigt uns ganz dramatisch. Videospiele, TV-Binging, Internet-Videos sind extrem schlecht für uns. Dies macht sich – nach meiner Überzeugung – auch an den gestiegenen Zahlen an Menschen mit seelischen Störungen bemerkbar, an der gestiegenen Aggressivität in der Gesellschaft. Und nun wissen wir: wir verkürzen damit auch aktiv und direkt unser Leben.

Was sollten wir also tun?

ENTSCHLEUNIGUNG unseres Lebens insgesamt und SENKUNG DER ÄUSSEREN REIZE, insbesondere was visuelle Reize betrifft, und GENÜGEND SCHLAF UND RUHE sind die richtigen Methoden, Und das bedeutet nun NICHT ein ödes, langweiliges Lebens, im Schaukelstuhl! Es bedeutet aber, dass wir deutlich mehr Wert auf FÖRDERLICHE AKTIVITÄTEN legen, die unser Leben bereichern, die unsere Gesundheit stärken, und die seelische Freude und Frieden bringen.

Hier ein paar Beispiele:

  1. Entschleunigung – lass dich nicht hetzen, setze dich nicht unter so viel Druck. Lerne, woher STRESS kommt und was du konkret dagegen tun kann (dazu HIER ein wertvoller Report, direkter und kostenloser Download)
  2. Abstinenz von Internet, insbesondere von Videos – lege einen Tag pro Woche ein komplett OHNE Internet, zumindest was private Nutzung betrifft, falls du es beruflich tun musst
  3. Pause vom TV, beschränke TV Zeit auf weniger als 2h pro Tag und lege einen kompletten „TV-Diät-Tag“ pro Woche ein, ganz OHNE TV
  4. Lesen – statt vorgekaute Kost aus dem TV, lies wieder mal BÜCHER. Stelle dein KOPFKINO ein, und entspanne dabei zugleich. Wenn du Kinder in der Familie hast, lies den Kindern Geschichten vor.
  5. Träumen – Tagträume, erinnere dich an schöne Dinge, überdenke dein Leben, Fehler, schöne Erfahrungen. Nimm dir ZEIT zum Träumen
  6. Meditieren – meditiere ALLEINE für dich, nicht Rambazamba im Studio, sondern wirkliche, ECHTE RUHE durch den Blick nach Innen in deine Seele
  7. Spiele mit Freunden – Brettspiele, Kartenspiele, Gesellschaftsspiele – was immer dir Freude macht. Ein paar Stunden ab und zu sind unendlich mal schöner, als die öde Fernsehguckerei
  8. Gespräche – ruhige, nette Gespräche, mit Freunden, der Familie, mit Kindern aus deiner Familie.
  9. Philosophieren – ob allein oder im Gespräch, tiefsinniges Durchdenken des Lebens oder bestimmter Probleme (vielleicht nach dem Lesen geeigneter Bücher) ist eine ausgezeichnete entschleunigte Gehirnaktivität
  10. Musik spielen oder hören – kaum Etwas ist förderlicher für das gesamte Gehirn, wie Musik, insbesondere das Spielen von Musik. Verzichte auf Musikvideos, sondern höre dir die Musik pur an, oder noch besser, besuche einen schönen, angenehmen Musikevent.
  11. sanften Sport treiben, Wandern, in die Natur gehen

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass alle Aktivitäten, die wir zur Reduzierung unseres Stress unternehmen – ich nannte dies oben die „Entschleunigung“ – sind in hohem Masse positiv für unser Leben insgesamt, für unsere körperliche und seelische Gesundheit. Ruhe vor äusseren Reizen, und das wurde nun belegt, verlängert unser Leben.

Ruhe bedeutet aber NICHT eine totale Inaktivität! Vielmehr tun wir uns einen LEBENSVERLÄNGERNDEN GEFALLEN, wenn wir „sanfte“ Aktivitäten wählen, und die Reizüberflutung reduzieren, so gut wir dies können.

Hier noch mal kurz der LINK ZUM GRATIS-REPORT bezüglich der Entstehung und Reduzierung von Stress in unserem Leben.

 
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LASSE DEINE TRÄUME UND EMOTIONEN FÜR DICH ARBEITEN… so viele Menschen leiden in unserer Gesellschaft unter negativen oder fehlgeleiteten Emotionen, …
 

Liebe Grüsse von Mike Malak

Healing Practcioner (Ausbildung Heilpraktiker Psychotherapie), Seelsorger (Evangelisch-Theologische Fakultät Uni Strassburg, Frankreich, mit Schwerpunkt auf vergleichende Religionslehre und Seelsorge), langjähriges Studium der Philosophie und Coach für Bewegung und Selbstverteidigung

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