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Depression lindern oder vermeiden: Gesunder und mässiger Sport kann Depressionen effektiv entgegenwirken

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Depressionen sind ein Fluch der so genannten „modernen Gesellschaft“. Die Seele gerät ausser Balance, und diese Störung ist besonders tückisch und kann sehr viele Ursachen haben – von Trauma, über Trauer, bis zu Stress und Einsamkeit. Jedes Jahr begehen rund 10.000 Menschen Suizid, allein in Deutschland. Darum muss jede Form der Depression unbedingt ernst genommen werden, und muss unbedingt therapiert werden.

Dafür gibt es auch erfolgreiche Methoden. Eine neue Studie untersuchte und bekräftigte nun, was in Therapien bereits seit langem angewendet wird: regelmäßige körperliche Bewegung kann hilfreich bei der Bekämpfung von Depressionen sein.

Dies gilt auch, wenn betroffene Personen eine familiäre Vorgeschichte der Erkrankung aufweisen.

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Bei der aktuellen Untersuchung der Harvard School of Public Health wurde festgestellt, dass bereits 30 Minuten Bewegung pro Tag vor der Entstehung von Depressionen schützen können. Die Ergebnisse der Studie wurden in der englischsprachigen Fachzeitschrift „Depression And Anxiety“ veröffentlicht.

Welche sportlichen Aktivitäten schützen vor Depressionen?

Aktivitäten, wie beispielsweise die Verwendung eines Laufbandes, Crosstrainers oder Rudergerätes, sanftes Jogging oder Wandern, oder auch Tanzstunden können bereits durch eine 30 Minuten lange Ausführung pro Tag das Risiko für Depressionen erheblich reduzieren.

Je sportlicher aktiv, desto geringer das Risiko für Depressionen

Die Studie vergleicht Menschen, die täglich 30 Minuten Sport betreiben, mit Personen, die sich wenig bewegen. Dabei zeigte sich bei den sportlichen Menschen ein geringeres Risiko für Depressionen. Trainierten Personen mehr als 30 Minuten am Tag, profitierten sie von einer noch besseren Schutzwirkung. Generell scheint zu gelten: Je sportlicher eine Person ist, desto geringer ist das Risiko, eine Depression zu entwickeln.

Einfache Bewegung, wie langsames Gehen, kann uns vor Depressionen schützen

Selbst einfachste Bewegungen können uns vor der Entstehung von Depressionen schützen – es sind nicht immer Sportgeräte wie Rudermaschinen oder Crosstrainer nötig. Laufen und selbst normales Gehen schützen ebenfalls. Diese Tätigkeiten waren gemäss der Studie nicht ganz so effektiv, wie etwas Training an Geräten, aber dies lässt sich durch Erhöhung der Dauer auf 1 Stunde je Tag ausgleichen.

Das Wandern, Gehen und Joggen in der Natur hat dabei besonders hohe Wirkung (siehe dazu auch diesen Artikel)

Für die aktuelle Studie wurden die Daten von 7.968 Menschen ausgewertet. Darunter befanden sich 628 Personen, bei denen innerhalb des zweijährigen Untersuchungszeitraumes eine Depression festgestellt wurde.

Training schützte auch bei einem genetisch erhöhten Risiko

Die Ergebnisse zeigen, dass bei Menschen, die mindestens 30 Minuten pro Tag trainieren, wesentlich weniger neue Episode einer Depression diagnostiziert werden, selbst wenn ein hohen genetischen Risikos für die Erkrankung vorliegt. Die Studie deutet stark darauf hin, dass genetische Veranlagung für die Entstehung von Depressionen nicht automatisch zum Ausbruch der Erkrankung führen muss.

Körperliche Aktivität hat das Potenzial, ein erhöhtes Risiko zukünftiger Episoden abzufangen, auch bei Personen, die besonders anfällig sind. Ein Training von 30 Minuten am Tag könnte bei solchen Menschen das Risiko reduzieren und helfen sich vor zukünftigen Depressionen zu schützen.

Aktivität hilft auch bei bereits vorhandenen Depressionen

Die Ergebnisse der Studie könnten dazu verwendet werden, um Menschen mit einem Risiko für Depressionen zu beraten und Empfehlungen zu geben, was Betroffene aktiv gegen ihre Erkrankung tun können, um ihr Risiko zu reduzieren.

Dies gilt auch für Personen mit einer familiäre Vorgeschichte von Depressionen. „Unsere Studie betrachtete körperliche Aktivität als eine Möglichkeit, um Depressionen zu verhindern. Aber selbst wenn Sie sich sich bereits deprimiert fühlen, hilft körperliche Aktivität ebenfalls“, erklärt Studienautor Karmel Choi von der Harvard School of Public Health in einer Pressemitteilung.

Es kann also zusammenfassend gesagt werden, dass wenn du die Neigung zu Depressionen verspürst, daran bereits leidest oder durch familiäre Umstände genetisch eine Disposition für Depressionen haben könntest, eine sanfte, schonende, sportliche Aktivität ab 30 Minuten je Tag Linderung verspricht, insbesondere auch in der freien Natur. Betroffene und auch deren Angehörige haben somit eine ausgezeichnete Technik für die Selbsttherapie zur Verfügung – in Ergänzung anderer Behandlungen und vor Allem VORBEUGEND

In meinem Buch „Mental Imagery 101“ gehe ich u.a. detailliert auf Massnahmen gegen Depressionen im Wege der Selbstheilung ein. Einen kostenlosen Bericht zu „Mental Imagery“ in Form einer PDF für den sofortigen, unverbindlichen Download kann du JETZT HIER DIREKT ABRUFEN.

Gerne stehe ich auch für Gespräche zur Verfügung. Ich freue mich auf deine Nachricht.

Beste Wünsche von Mike Malak

Healing Practcioner (Ausbildung Heilpraktiker Psychotherapie), Seelsorger (Evangelisch-Theologische Fakultät Uni Strassburg, Frankreich, mit Schwerpunkt auf vergleichende Religionslehre und Seelsorge), langjähriges Studium der Philosophie und Coach für Bewegung und Selbstverteidigung

 
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