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Intervallfasten: Stärkung des Organismus und insbesondere des Herzens durch das so genannte intermittierende Fasten

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Intermittierendes Fasten scheint Menschen vor Herzinsuffizienz zu schützen und bei Personen mit Herzerkrankungen die Lebenserwartung zu verbessern.

Dies ergab nun eine aktuellen Untersuchung des Intermountain Healthcare Heart Institute in Salt Lake City. Das „intermittierendes Fasten“ – bekannt auch als Intervallfasten – schützt insbesondere das Herz und kann bei vorliegenden Herzkrankheiten die Lebenserwartung erhöhen. Die Ergebnisse der Studie wurden bei den 2019 American Heart Association Scientific Sessions in Philadelphia präsentiert.

Eine Diät schützt vor Herzerkrankungen?

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Sicherlich könnte man annehmen, dass es sich beim intermittierenden Fasten einfach um eine neue Art von Diät handelt, durch die Personen überschüssiges Gewicht abnehmen. Allerdings führt diese Art der Ernährung zu einem Schutz vor Herzkrankheiten.

Tatsächlich aber ist Intervallfasten keine wirklich neue Idee. Fasten ist eine uralte Heilmethode der natürlichen und ganzheitlichen Medizin, bekannt und genutzt seit tausenden von Jahren. Auch in die meisten Religionen wurde eine Fastenzeit integriert. Bei Intervallfasten handelt es sich auch nicht um eine Diät, sondern um eine Änderung der Essgewohnheiten. Man muss weder die Kalorienzufuhr verringern, noch auf Lebensmittel verzichten – ausser wenn man dies selbst möchte.

Das intermittierende Fasten wurde in den vergangenen Jahrzehnten erneut gründlich erforscht. Dabei wurden bedeutsame Zusammenhänge durchleuchtet und erläutert, um zu erklären, WARUM das Intervallfasten so wirksam ist. Dazu habe ich ein ausführliches Buch mit über 120 Seiten verfasst zum Thema Intervall-Fasten – dieses möchte ich dir KOSTENLOS ZUR VERFÜGUNG STELLEN, du kannst es HIER DOWNLOADEN, absolut kostenfrei und ohne jede sonstige Verpflichtung.

Regelmäßiges intermittierendes Fasten schützt vor Herzinsuffizienz

Personen mit Herzkatheter, die regelmäßig intermittierend fasten, leben länger als Herzkatheterpatienten, die keine Fastenperioden einlegen. Darüber hinaus ergab die Studie, dass bei Patientinnen und Patienten, die intermittierendes Fasten praktizieren, weniger wahrscheinlich eine Herzinsuffizienz diagnostiziert wird.

Regelmäßiges Fasten kann die Lebenserwartung erhöhen

„Dies ist ein weiteres festgestelltes Beispiel dafür, dass regelmäßiges Fasten zu besseren Gesundheitsergebnissen und einem längeren Leben führen kann”, berichtet Studienautor Dr. Benjamin Horne vom Intermountain Healthcare Heart Institute in einer Pressemitteilung.

Teilnehmende Personen hatten einen Herzkatheter

Bei ihrer Studie stellten die Forschenden 2.001 Menschen eine Reihe von Fragen zu ihrem Lebensstil. Die teilnehmenden Personen unterzogen sich zwischen 2013 und 2015 einer Operation zum Einsatz eines Herzkatheters. Die Fragen umfassten auch, ob die Menschen intermittierendes Fasten praktizierten oder nicht. Nach einer medizinischen Überwachung von 4,5 Jahren stellten die Forschenden fest, dass das Fasten zu einer verbesserten Überlebensrate führte.

Viele Faktoren wurden miteinbezogen, Ergebnis blieb bestehen

Es wurden auch andere Faktoren, wie beispielsweise Demographie, sozioökonomische Faktoren, kardiale Risikofaktoren, komorbide Diagnosen, Medikamente und Behandlungen sowie andere Lebensstilfaktoren wie Rauchen und Alkoholkonsum untersucht. Das langfristige routinemäßige Fasten war trotzdem ein starker Prädiktor für ein verbessertes Überleben und ein geringeres Risiko für Herzinsuffizienz.

Risiko für Diabetes und koronare Herzkrankheit Durch Fasten reduzieren?

Diese konkrete Studie zeigt nicht, dass Fasten der Kausaleffekt für ein besseres Überleben allgemein ist dies wurde in dieser Studie nicht untersucht. Die festgestellten Ergebnisse in einer großen Population deuten aber darauf hin, dass Fasten einen sehr positiven Effekt haben hat.

Bei bereits durchgeführten Studien wurde festgestellt, dass routinemäßiges intermittierendes Fasten das Risiko von Diabetes und koronarer Herzkrankheit zu reduzieren scheint. Die im Jahr 2008 und 2012 durchgeführten Studien schlugen vor, dass die jahrzehntelange Entwicklung dieser chronischen Krankheiten durch langfristiges routinemäßiges Fasten reduziert werden könnte.

Wie wirkt sich Fasten im Körper aus?

Warum langfristiges intermittierendes Fasten zu besseren Gesundheitsergebnissen für Herzpatienten führt, ist noch weitgehend unbekannt. Das Fasten beeinflusst den Hämoglobinspiegel, die Anzahl der roten Blutkörperchen, die Wachstumshormone sowie den Natrium- und Bikarbonatspiegel, aktiviert aber auch Ketose und Autophagie (das körpereigene Entsorgungssystem). Diese Faktoren scheinen die Herzgesundheit zu verbessern und das Risiko von Herzinsuffizienz und koronarer Herzerkrankung zu reduzieren.

In dem oben erwähnten Buch, welches du gratis downloaden kannst, gehe ich auf weitere Zusammenhänge detailliert ein.

Wie lange sollte man fasten?

Typischerweise muss man etwa zwölf Stunden pro Tag fasten, damit die vorteilhaften Effekte aktiviert werden, aber langfristiges routinemäßiges Fasten kann dazu führen, dass diese Zeit verkürzt wird, so dass vorteilhafte Effekte schon früher auftreten. Die Forschenden vermuten, dass routinemäßiges Fasten über Jahre oder sogar Jahrzehnte den Körper dazu bringt, die nützlichen Mechanismen des Fastens nach einer kürzeren Zeitspanne als üblich zu aktivieren.

Intermittierendes Fasten ist KEINE Diät, wie schon erwähnt. Es handelt sich um eine Korrektur des Lebenstils des „Übermasses“ (Deregulierung). Unser Körper neigt zu einer ganzen Palette von Erkrankungen und Störungen, wenn ihm pausenlos den ganzen Tag über Nahrung zugeführt wird.

Um dies wieder auf ein natürliches Mass zurück zu bringen, ist Intervallfasten der optimale Weg. Dabei wird z.B. die Schlafphase von rund 8 Stunden und eine zusätzliche Zeit vor und nach der Schlafphase benutzt, um eine tägliche Fastenzeit zu erhalten. Es ist eine simple Umstellung vom Essrhythmus, die schrittweise erfolgt, und darum sehr leicht fällt.

Intervallfasten KANN diätetisch genutzt werden, etwa durch Kalorienreduktion; dies aber ist nicht das eigentliche Ziel des Intervallfastens. Vielmehr soll intermittierendes Fasten dem Körper eine ausreichend lange „Erholungszeit“ für die Verdauung und Verarbeitung der Nahrung geben. Und exakt DAS ist der Grund für die hohe Wirkung dieser Lifestyleanpassung.

Einblicke, Erkenntnisse und eine Anleitung zu Intervallfasten findest du in meinem KOSTENLOSES BUCH, welches du jetzt HIER DOWNLOADEN KANNST – gratis und unverbindlich.

Beste Wünsche von MIKE MALAK

follow me on Facebook – Coach für emotionale und spirituelle Heilung – Healing Practicioner (Ausbildung Heilpraktiker Psychotherapie), Seelsorger (Evangelisch-Theologische Fakultät Uni Strassburg, Frankreich, mit Schwerpunkt auf vergleichende Religionslehre und Seelsorge), langjähriges Studium der Philosophie und Coach für Bewegung und Selbstverteidigung

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