Start Familie Je mehr Bäume eine Stadt hat desto länger leben ihre Bewohner, so...

Je mehr Bäume eine Stadt hat desto länger leben ihre Bewohner, so eine neue Studie – Parks und Bäume verlängern also das Leben ganz wörtlich

442
0
Reading Time: 4 minutes

Verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen legen nahe, dass Grünflächen in Städten einen positiven gesundheitlichen Effekt haben. Aus einer neuen Studie geht nun hervor, dass eine Zunahme der grünen Flächen in der Umgebung von Wohnhäusern mit einer Verringerung der vorzeitigen Sterblichkeit verbunden ist. Alle Bürger einer Stadt haben also ein SEHR VITALES INTERESSE daran, dass MEHR Grünflächen und Bäume vorgezogen werden, und zusätzliche Betonflächen nicht auf Kosten von den Grünflächen zugelassen werden dürfen.

Diese neue Studie hat also ergeben, dass mehr städtische Grünflächen vorzeitige Todesfälle verhindern können. Laut dem Forscherteam liefert ihre Untersuchung den zuverlässigen Nachweis, mit denen Städteplaner die Auswirkungen der Zunahme von Grünflächen in Städten besser beurteilen können. Die Freigabe von MEHR Bauland sollte darum dringend besser überdacht werden, insbesondere wenn dabei BÄUME geopfert werden.

Daten von mehr als acht Millionen Menschen

- Sponsored Ad -

Die Studie wurde von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Barcelona Institute for Global Health (ISGlobal) in Zusammenarbeit mit Forschenden der Colorado State University und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) durchgeführt.

Wie es in einer Mitteilung des spanischen Instituts heißt, liefert diese Meta-Untersuchung aussagekräftige Belege für die Auswirkungen der Zunahme von Grünflächen auf die Sterblichkeit. Die Analyse zog dabei neun Studien mit insgesamt mehr als acht Millionen Menschen in sieben Ländern zusammen. Die Studienergebnisse wurden im Fachmagazin „The Lancet Planetary Health“ veröffentlicht.

Hälfte der Weltbevölkerung lebt in Städten

Diese Studie betrifft einen grossen Anteil der Weltbevölkerung und hat entsprechende Bedeutung. Die Hälfte der Menschheit lebt in Städten, denen es überwiegend an Grünflächen mangelt. Viele Studien legen nahe, dass Grünflächen in Städten einen positiven gesundheitlichen Effekt haben, darunter weniger Stress, eine verbesserte psychische Gesundheit und ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, metabolisches Syndrom und vorzeitigen Tod.

Viele der früheren wissenschaftlichen Untersuchungen betrachteten nur einen bestimmten Zeitpunkt und verwendeten unterschiedliche Methoden. Aus diesem Grund hat das Forschungsteam beschlossen, die verfügbaren Daten zusammenzufassen und sich auf Langzeitstudien zu konzentrieren – Studien, die über mehrere Jahre derselben Gruppe von Personen folgten.

Die Forscher identifizierten weltweit neun Gruppenstudien mit insgesamt über acht Millionen Personen aus Kanada, den USA, Spanien, Italien, Australien, Schweiz und China.

Das Forscherteam nutzte dabei den NDVI (Normalized Difference Vegetation Index ), der – basierend auf Satellitenbildern – die Dichte von Grün auf einem Stück Land bestimmt. Dabei ergab sich, wie viel Vegetation, einschließlich Bäumen, Gras und Sträuchern, sich innerhalb von 500 Metern Entfernung von den Häusern der Menschen befand.

Alle vorzeitigen Todesfälle, die durch gesundheitliche Probleme wie Herz- oder Atemwegserkrankungen verursacht wurden, wurden statistisch berücksichtigt.

Verringerung der vorzeitigen Sterblichkeit

Das Forscherteam erkannte, dass eine Zunahme des Grüns um zehn Prozent zu einer durchschnittlichen Verringerung der vorzeitigen Sterblichkeit um vier Prozent führte.

In der Studie wurden zwar keine spezifischen Ursachen untersucht, doch Mark Nieuwenhuijsen vom ISGlobal sagte laut einer Mitteilung der Thomson Reuters Foundation, „der Zugang zur Vegetation fördere die psychische Gesundheit, verringere Stress, senke die Umweltverschmutzung und fördere die körperliche Aktivität“.

„Dies ist die bislang größte und umfassendste Zusammenfassung zu Grünflächen und vorzeitiger Sterblichkeit“, erklärte Dr. David Rojas, Forscher an der ISGlobal und der Colorado State University und Erstautor der Studie.

Begrünung von Städten

„Wir müssen die Grünflächen in vielen Städten vergrößern, damit die Menschen tatsächlich ein gesundes Leben führen können“, sagte Nieuwenhuijsen. Seiner Aussage nach bedeutet eine „schöne grüne Stadt“ ein Anteil zwischen 20 und 30 Prozent an Grünflächen, mit Bäumen und Sträuchern.

„Mehr Grünflächen sind besser für die Gesundheit“, so Nieuwenhuijsen. „Die Menschen leben tatsächlich länger, wenn es mehr Grünflächen gibt“, das ist das Fazit dieser Untersuchungen.

Programme zur Begrünung von Städten sind nicht nur ein Schlüssel zur Förderung der öffentlichen Gesundheit, sondern erhöhen auch die biologische Vielfalt und mildern die Auswirkungen des Klimawandels, wodurch unsere Städte nachhaltiger und lebenswerter werden.

Ein paar persönliche Anmerkungen:

JA, mehr Grünflächen, Wald, Parks tun den Menschen jeder Stadt gut. Dies ist aber ganz sicher nicht wirklich eine neue Erkenntnis. Und ich kann für mich sagen, dass es auch keine neue Information ist, dass die Bürger in den Beton-Burgen der Mega-Cities der Welt ungesünder leben, mehr Krankheiten haben und früher sterben, im Schnitt gesehen. Insofern überrascht mich diese Studie nicht.

Ich halte den Aufruf zur Begrünung und zur Einschränkung neuer betonierten Flächen allerdings für sehr richtig und positiv. Woran es mangelt, ist die Menschen aufzurufen, deutlich MEHR in die Natur (oder verfügbare Parks) zu gehen, und die RUHE zu suchen. Stress, Depressionen und Ängste wuchern im hektischen Leben der Städte.

Wir Menschen haben viel zu wenig Zeit in der Natur, unbelastet von Hektik, Lärm, Bildern, digitaler Pollution. Darin liegt der Schlüssel für unsere Gesundheit, körperlich und mental. Die „digitale Entgiftung“ kombiniert mit der ruhigen Begegnung mit der Natur und mit der eigenen Seele ist Thema DIESES ARTIKELS, den ich dir gerne empfehlen möchte.

Beste Wünsche von Mike Malak

follow me on Facebook – Coach für emotionale und spirituelle Heilung – Healing Practicioner (Ausbildung Heilpraktiker Psychotherapie), Seelsorger (Evangelisch-Theologische Fakultät Uni Strassburg, Frankreich, mit Schwerpunkt auf vergleichende Religionslehre und Seelsorge), langjähriges Studium der Philosophie und Coach für Bewegung und Selbstverteidigung

- Sponsored Ad -