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Heilsame Wirkung von Olivenöl ist seit 8000 Jahren bekannt – auch gegen Demenz scheint das flüssige Gold positive Wirkung zu haben

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Auswirkungen von nativem Olivenöl extra auf unser Gehirn

Natives Olivenöl extra scheint die Gesundheit des Gehirns zu verbessern und das Risiko eines kognitiven Rückgangs zu verringern.

Natives Olivenöl ist – anders als die meisten anderen Pflanzenöle, die durch Raffinierung hergestellt werden – ein reines Naturprodukt. Olivenöl setzt sich aus 77 % einfach ungesättigten, 9 % mehrfach ungesättigten und 14 % gesättigten Fettsäuren zusammen. Das Verhältnis mehrfach ungesättigter zu gesättigten Fettsäuren (P/S-Quotient) liegt beim Olivenöl deutlich unter dem empfohlenen Wert von 1,0.

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Bei der aktuellen Untersuchung der Temple University, Philadelphia wurde festgestellt, dass natives Olivenöl extra sich positiv auf die Gesundheit unseres Gehirns auswirkt und einen kognitiven Abbau entgegenwirkt. Die Ergebnisse der Studie wurden in dem englischsprachigen Fachblatt „Aging Cell“ publiziert.

Olivenöl ist Teil einer gesunden mediterranen Ernährung

Natives Olivenöl extra (höchste Güteklasse des Olivenöls) ist einer der Hauptbestandteile der mediterranen Ernährung. Eine Vielzahl von Untersuchungen, welche den Nutzen der mediterranen Ernährung aufzeigen, weisen auf dieses Olivenöl als einen wahrscheinlichen Verstärker der Gehirn- und Herzgesundheit hin. Das Öl hat das Potenzial, die Elastizität der Blutgefäße zu verbessern und altersbedingte Gedächtnisprobleme zu verhindern.

Reduziert Olivenöl das Risiko für Alzheimer?

Frühere Versuche an Tieren haben außerdem darauf hingewiesen, dass natives Olivenöl extra das Risiko für Alzheimer reduzieren kann. Die jüngste Studie ging noch einen Schritt weiter, um herauszufinden, ob eine durch natives Olivenöl extra angereicherte Ernährung den Aufbau von toxischen Tau-Proteinen bekämpfen kann, welche im Gehirn von Menschen mit frontotemporaler Demenz vorkommen.

Mäusen wurden bei ihrer Ernährung Olivenöl gegeben

Zu den Symptomen dieser relativ seltenen Form der Demenz, gehören Sprachstörungen und eine eventuelle Verschlechterung des Gedächtnisses. Bei einer Gruppe von Mäusen, welche gentechnisch so verändert wurden, dass diese eine Anhäufung von Tau-Protein in ihrem Gehirn entwickeln, wurde die Ernährung mit einer signifikanten Menge von nativem Olivenöl extra ergänzt.

Untersuchte Mäuse waren relativ jung

Alle Mäuse in dieser Gruppe waren noch relativ jung, was dem Alter von 30 bis 40 Jahren beim Menschen entspricht. Andere Mäuse im gleichen Alter erhielten eine normale Ernährung ohne Olivenöl.

Auswirkungen des Konsums von Olivenöl

Sechs Monate später identifizierten die Forschenden, dass sich schädliche Tau-Ablagerungen im Gehirn der Mäuse um 60 Prozent reduzierten, wenn die Tiere eine Ernährung mit nativem Olivenöl extra zu sich nahmen. Diese Mäuse schnitten außerdem auch bei Lern- und Gedächtnistests besser ab.

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Was ist Komplexin-1 und welche Aufgabe hat es?

Das Hirngewebe von Mäusen in der Gruppe mit der durch Olivenöl angereicherten Ernährung zeigte eine besonders hohe Konzentrationen eines Proteins namens Komplexin-1. Dieses Protein spielt eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung der Gesundheit von sogenannten Neuronensynapsen. Eine Erhöhung des Proteins kann die Ansammlung von Tau ausgleichen, aber die genaue Beziehung ist noch nicht ganz klar.

Weitere Forschung ist bereits geplant

In Zukunft wollen die Forschenden die Auswirkungen der Fütterung von nativem Olivenöl extra an älteren Mäusen untersuchen, die bereits fortgeschrittene Tau-Ablagerungen im Gehirn haben. So möchten sie herausfinden, ob natives Olivenöl extra durch Tau verursachte Schäden rückgängig machen kann und zur Behandlung von sogenannter Tauopathie bei älteren Mäusen geeignet ist.

Gab es Einschränkungen bei der Studie?

Die Forschung an Mäusen kann zwar auf mögliche Auswirkungen für die Humanforschung hinweisen, trotzdem gibt es erhebliche Unterschiede. Die Untersuchung zeigt außerdem keine Ursache-Wirkungs-Beziehungen zwischen nativem Olivenöl extra und dem Nutzen für die menschliche Gesundheit, da es sich ja um eine Tierstudie handelte. Positive Ergebnisse dieser und verwandter Studien deuten durchaus auf mögliche Vorteile hin, sind aber noch kein Beweis in sich selbst. Dies muss aus Gründen der akademischen Ehrlichkeit zugefügt werden.

Andererseits darf man nicht vergessen, dass die gesundheitsfördernden Effekte des Olivenöls seit tausenden von Jahren bekannt sind, und durch hunderte Generationen von Menschen erprobt wurden. Einen Zweifel daran kann es darum nicht geben, lediglich die exakten „wissenschaftlichen“ Gründe für die Wirkung sind noch nicht alle bekannt. Ob dieses Wissen wichtig ist, sei dahin gestellt.

Die ältesten Anbaugebiete für Oliven stammen aus Israel, und sind rund 8000 Jahre alt. Schon davor wurden aber wildwachsende Oliven genutzt. Von Israel und der Levante aus wurde der Olivenanbau im ganzen Mittelmeerraum verbreitet, und auch darüber hinaus.

Das native Olivenöl war sehr früh für seine heilende Effekte bekannt, und wurde regelrecht als Medizin benutzt, zur äusseren Anwendung gegen Hautkrankheiten, und zur inneren Anwendung gegen allerlei Beschwerden. Schon im 5. Jahrhundert war Olivenöl auch im damaligen deutschen Donauraum in der Küche beliebt. Christliche Heiler wie Konrad von Megenberg oder die bekanntere Hildegard von Bingen nutzen Olivenöl zum Heilen. Hildegard war der Ansicht, der Verzehr von Olivenöl würde zum Brechreiz führen… ihr war die Mittelmeer-Küche offenbar nicht so geläufig… sie empfahl darum äusserliche Anwendung.

Kurz und gut: seit uralter Zeit, schon vor der Kupferzeit, war Olivenöl in der Region des heutigen Israels u.a. auch für seine heilende Wirkung bekannt, und reines Olivenöl war schon damals sehr wertvoll. Die Menschen damals waren sehr viel bewusster, was ihr Essen und ihre Heilung betraf. Die Menschen der Antike haben sehr viel mehr über ihr Essen und ihre Heilung gewusst, als die durchschnittlichen Bürger unserer Zeit heute.

Wenn Olivenöl über eine derart lange Zeit genutzt wurde, gelobt und gepriesen für die positive Wirkung – und zwar bis heute – dann ist dieser Erfahrungswert ein verlässlicher Indikator. Ich selbst nutze Olivenöl bevorzugt und bin davon überzeugt. Das bedeutet an sich natürlich Nichts, und über Geschmack kann man nicht sinnvoll streiten (nicht das ich streiten wollte 🙂 ), aber ich kann Olivenöl nur voll empfehlen, WENN die Qualität stimmt! Da sollten wir Bürger halt von den Menschen der Antike lernen, und uns deutlich mehr SELBST mit dem beschäftigen, was wir essen… aber das ist ein anderes Thema.

Wenngleich die Erfahrungen der Oliven-Befürworter aus 8000 Jahren kein BEWEIS sind, so ist es für mich jedoch sinnvoller, auf solche uralten und unbestrittenen Erfahrungen Wert zu legen, statt auf WERBUNG oder Studienergebnisse.

Beste Wünsche von Mike Malak

follow me on Facebook – Coach für emotionale und spirituelle Heilung – Healing Practicioner (Ausbildung Heilpraktiker Psychotherapie), Seelsorger (Evangelisch-Theologische Fakultät Uni Strassburg, Frankreich, mit Schwerpunkt auf vergleichende Religionslehre und Seelsorge), langjähriges Studium der Philosophie und Coach für Bewegung und Selbstverteidigung

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