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ALZHEIMER: Und wieder wird vor Medikamenteneinnahme gewarnt- Antipsychotika stehen in Verbindung mit erhöhtem Risiko für Kopfverletzungen

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Antipsychotika erhöhen das Risiko für Kopfverletzungen – besonders wichtig für Alzheimer Patienten

Sogenannte „Antipsychotika“ sind keine optimale Lösung für Menschen mit Alzheimer. Es stellte sich im Rahmen einer neuen Studie heraus, dass die Verwendung von Antipsychotika bei Alzheimer-Patienten mit einem erhöhten Risiko für Kopfverletzungen in Verbindung stehen. Wie bereits bei Antidepressiva (siehe diesen Artikel) müssen vor de, Beginn der Einnahme solcher Medikamente vernünftigerweise erst alle ANDEREN Behandlungsmöglichkeiten geprüft werden.

Bei der aktuellen Untersuchung der University of Eastern Finland wurde festgestellt, dass Antipsychotika bei Alzheimer-Patienten mit dem Risiko für Kopfverletzungen in Verbindung gebracht werden können. Die Ergebnisse der Studie wurden in der englischsprachigen Fachzeitschrift „Journal of the American Geriatrics Society“ publiziert.

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Repräsentative Grossstudie

Die landesweite Studie wurde an Personen in Finnland durchgeführt, bei denen in den Jahren 2005 bis 2011 Alzheimer diagnostiziert wurde. Die Untersuchung umfasste 21.795 Patienten, die mit der Einnahme von Antipsychotika begannen und 21.795 Patienten, die keine solchen Medikamente nutzten.

Wofür werden Antipsychotika verwendet?

Antipsychotika werden meist eingesetzt, um verschiedene psychotische Symptome zu behandeln. Zu diesen gehören beispielsweise Halluzinationen und Wahnzustände. Die Medikamente reduzieren die Aufnahme von Innen- und Außenreizen. Antipsychotika spielen beispielsweise eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Schizophrenie.

Wie stark erhöhte die Einnahme das Risiko für Kopfverletzungen?

Die Einnahme von Antipsychotika war mit einem 29 Prozent höheren Risiko für Kopfverletzungen verbunden. Durchschnittlich gab es über den Zeitraum von einem Jahr 1,65 Verletzungen pro 100 Personen bei Antipsychotika-Einnahme gegenüber 1,26 Verletzungen pro 100 Personen ohne Einnahme der Arzneien.

Es konnten auch mehr traumatische Hirnverletzungen festgestellt werden.
Aber nicht nur einfache Kopfverletzungen traten häufiger auf, wenn Menschen mit Alzheimer Antipsychotika einnahmen. Die Verwendung von Antipsychotika wurde auch mit einem um 22 Prozent höheren Risiko für traumatische Hirnverletzungen in Verbindung gebracht.

Quetiapin besonders gefährlich?

Beim Vergleich von Antipsychotika konnte festgestellt werden, dass Anwenderinnen und Anwender des Medikaments Quetiapin ein um 60 Prozent höheres Risiko für traumatische Hirnverletzungen hatten, verglichen mit Menschen, welche Risperidon verwendeten.

Auch die Erholung nach Stürzen war beeinträchtigt. Personen mit der Alzheimer-Krankheit haben ein höheres Risiko für Stürze, Kopfverletzungen und traumatische Hirnverletzungen. Außerdem haben diese Menschen eine schlechtere Prognose, sich nach solchen Verletzungen wieder zu erholen, verglichen mit Personen, welche keine entsprechenden Medikamente einnahmen.

Weitere Meinungen einholen

Die Ergebnisse der Studie machen klar, dass es für gefährdete Personen sehr wichtig ist, ein erhöhtes Risiko durch Antipsychotika möglichst zu vermeiden. Es sollten mehrere ärtzliche Meinungen eingeholt werden, ratsam ist auch eine Gespräch mit einem ganzheitlich behandelnden Arzt, um Alternativmedizin in Erwägung zu ziehen.

Weitere Forschung zu diesem Thema ist nun notwendig, um Betroffenen andere wirksame Formen der Behandlung zu Verfügung zu stellen und ein erhöhtes Risiko für Kopfverletzungen bei Menschen mit Alzheimer zu vermeiden.

Beste Wünsche, Mike Malak

follow me on Facebook – Coach für emotionale und spirituelle Heilung – Healing Practicioner (Ausbildung Heilpraktiker Psychotherapie), Seelsorger (Evangelisch-Theologische Fakultät Uni Strassburg, Frankreich, mit Schwerpunkt auf vergleichende Religionslehre und Seelsorge), langjähriges Studium der Philosophie und Coach für Bewegung und Selbstverteidigung

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