Start Health Einsamkeit – eine „ansteckende“ Epidemie mit vielen Gefahren

Einsamkeit – eine „ansteckende“ Epidemie mit vielen Gefahren

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Wer einsam ist, der erkrankt häufiger an Herzinfarkt, Schlaganfall, Depression und Krebs. Einsamkeit kann sich tatsächlich ausbreiten wie eine Epidemie – das ist nicht metaphorisch gemeint, sondern ganz wörtlich. Die Krankheit definiert sich dabei als das Erleben von sozialer Isolation, die eine Eigendynamik bekommt und zu einem Teufelskreis wird.

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Dabei darf man allerdings EINSAMKEIT nicht mit „Alleinsein“ verwechseln. Es gibt zahlreiche introvertierte Menschen, die unter dem Alleinsein nicht leiden, sondern im Gegenteil aus gezieltem „mit sich selbst sein“ durchaus an Lebensglück und Energie gewinnen. Das aber ist bei Einsamkeit nicht der Fall. Einsamkeit ist ein negatives Gefühl des „Sich-verlassen-fühlens“.

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Ein großer Teil der Menschen in der entwickelten westlichen Welt leidet zunehmend unter Einsamkeit. Jüngere Studien zeigen, dass insbesondere Männer den Mangel an echter Freundschaft beklagen, und sich einsam fühlen. Wir erziehen unsere Kinder in geringerem Masse, als früher, zu Gemeinschaftswesen, sondern trainieren ihnen überbordende Selbstbezogenheit an.

Der Hirnforscher Manfred Spitzer, bekannt als Kritiker der Digitalisierung („Cyberkrank“), sieht Einsamkeit nicht nur als Symptom an, sondern als eigene Krankheit, gar als eine Krankheit, die ansteckend ist und „die als eine der häufigsten Todesursachen in der zivilisierten Welt eingestuft wird.

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Kinder werden heute oft zu Einzelkämpfern erzogen

Intakte grössere Familien sind im Westen eine Seltenheit geworden. Die Gesellschaft zerfällt, wird rücksichtsloser und brutaler. Kinder – oftmals Einzelkinder – werden überwiegend dazu erzogen, „sich durchzusetzen“. Die Seelenheilkunde hat Einsamkeit lange als Symptom anderer psychischer Störungen aufgefasst. Es handelt sich laut Spitzer jedoch um einen eigenen Sachverhalt, eine eigene Krankheit, deren Verbreitung sich durch diese „moderne“ Erziehung begünstigt wird.

Die Single-Gesellschaft

Die Zahl der Einpersonenhaushalte steigt kontinuierlich. In jungen Jahren könnten Menschen dies als Ausdruck der Freiheit wertschätzen, mit zunehmendem Alter wird das aber zu einem Problem. Die Unfähigkeit und der mangelnde Wille, Kompromisse einzugehen, macht es für zunehmend mehr Menschen schwer, Partnerschaften länger am Leben zu halten.

Hohe Ansprüche an Dritte und die Vorstellung davon, dass „etwas Besseres“ kommen könnte, verhindert eine erfüllte Partnerschaft. Immer mehr Menschen kündigen langjährige Partnerschaften auf, widmen sich dem Egoismus und wollen lieber allein leben. Die erhoffte Freiheit wird früher oder später aber zu Einsamkeit.

Soziale Isolation ist objektiv, Einsamkeit subjektiv

Durch diese gesellschaftliche Entwicklung geraten mehr und mehr Menschen in die objektive soziale Isolation, und dies geht über in das subjektive Empfinden der Einsamkeit. Beide hingen zusammen: Je größer die soziale Isolation ist, umso mehr steigt das Gefühl der Einsamkeit. Menschen mit wenig Freunden vereinsamen mit der Zeit immer stärker. Das Internet – mit Facebook und Co. – beschleunigt dies, denn paradoxerweise ersetzt der pausenlose Kontakt mit „Facebook Freunden“ einen wirklichen zwischenmenschlichen Kontakt nicht.

Menschen sind die sozialsten Säugetiere?

Laut dem Autor Spitzer sind Menschen von allen Säugetieren ganz besonders auf ein Leben in der Gemeinschaft eingerichtet. Laut Daniel Kahneman, israelisch-US-amerikanischer Psychologe und Nobelpreisträger, verbringen Menschen circa 80 % ihrer Wachzeit mit anderen Menschen.

Allerdings gehört mehr und mehr der lediglich virtuelle Kontakt zu diesen Kontakten. Die Menschen SPÜREN deshalb nicht oder erst spät, dass sie tatsächlich einsam sind, weil sie das Gefühl haben, sie hätten ja dauernden Kontakt. Digitaler Austausch ist aber KEIN echter Kontakt, denn man muss ja nicht wirklich auf Menschen eingehen, und man kann ihn im wahrsten Sinne einfach „ausschalten“, wenn man will. Und das ergibt natürlich KEINE echten Kontakte oder Freundschaften. Es sind virtuelle, künstliche und unechte Kontakte.

Der Trend zum Alleinsein ist ein Megatrend und zwar in der großen Mehrheit der Länder. Überall zeigt sich eine Zunahme des Individualismus, in der gelebten Praxis ebenso wie in den Werten, und Egoismus und Narzissmus sind heute deutlich stärker ausgeprägt, als die Bereitschaft zu Kompromissen.

Spitzer schreibt: „Auch eine noch so große Zahl von Einsiedlern oder Narzissten ist keine Gemeinschaft. Aus der Sicht jeder funktionierenden Gemeinschaft ist daher alles, was das Miteinander und die Kooperation von Menschen fördert, von existentieller Bedeutung.“

Einsamkeit ist ansteckend

Es mag auf den ersten Blick paradox erscheinen, aber Einsamkeit ist tatsächlich „ansteckend“. Unsere soziale Umgebung bestimmt unser eigenes Verhalten. Der Grossteil der Menschen passt sich unterbewusst und automatisch an sein Umfeld an. Ist man viel mit Rauchern zusammen, steigt die Wahrscheinlichkeit, auch zu rauchen, oder zu trinken, oder vegan zu werden oder sportlicher usw. Und wer überwiegend mit egoistischen, griesgrämigen oder zurückgezogenen Menschen verbringt, der erlebt kein wirklich soziales Verhalten, und wird einen grösseren Teil der Zeit auch für sich allein verbringen.

Alkoholismus und Übergewicht sind insofern auch ansteckend, weil man Verhaltensweisen ganz automatisch imitiert, und ebenso Einsamkeit. Je näher wir an einem Einsamen wohnen, umso eher werden wir uns selbst einsam fühlen. Affekte und Emotionen können anstecken, wir Alle wissen dies ja, und dazu gehört auch die Einsamkeit. Eine solche emotionale Ansteckung ist in der Medizin altbekannt, und inzwischen auch durch die Hirnforschung belegt, weil Menschen sich anderen Menschen emotional annähern, indem sie deren Sprache, Gestik und Mimik automatisch nachahmen und mit dem anderen Menschen synchronisieren.

Schmerz, Krankheit, Tod

Spitzer teilt sein Buch in zehn Kapitel auf, in denen er ausgiebig aus Studien zitiert, die alle anhand unterschiedlichen Aspekten belegen sollen, wie schädlich Einsamkeit ist. Das reicht von „Einsamkeit löst Stress aus“ bis zu „Einsamkeit tut weh“ und „Einsamkeit als Krankheitsrisiko“ bis zu „Todesursache Nummer eins“. Immer geht es um das Empfinden von Einsamkeit.

Anlass zur Sorge bereiten auch wissenschaftliche Studien, die belegen, dass moderne Informationstechnik reale Sozialkontakte gerade bei Kindern und Jugendlichen in einem nie da gewesenen Ausmaß ersetzt. Immer grössere gesellschaftliche Kreise werden sind immer weniger zu echten sozialen Kontakten fähig.

Die grassierende Ich-Bezogenheit, die sozialen Medien, Laptop, Smartphone und Facebook sind regelrechte Risikofaktoren. Soziale Medien verursachen so eine zunehmende Einsamkeit, Angst und Depression. Das ist erschreckend, weil sie gerade bei jungen und älteren Menschen einen wesentlichen Teil der Alltagsgestaltung ausfüllen. Dies schadet der sozialen Gesundheit ganz ungemein.

Das Smartphone kann zur Einsamkeitsfalle werden

Soziale Medien sind nicht sozial – ganz im Gegenteil. Warum führen gerade soziale Medien zu Einsamkeit? Echte soziale Beziehungen zeichneten sich gerade durch ihre Unmittelbarkeit aus. Wir gucken Anderen in die Augen und nehmen dabei ihre Sprachmelodie, ihren Ausdruck, Mimik und Gestik wahr. Der Bildschirm dazwischen schaffe gerade diese Unmittelbarkeit ab. Genau das führe zu Einsamkeit. Kontakte sind „unmenschlich“, weil der menschliche Aspekt durch den technischen Aspekt ersetzt wird.

Die zunehmende Freizeit am Computer vermindert die Empathie und nichts kann direkte soziale Kontakte ersetzen. Metaanalysen – also die Auswertung mehrerer Studien – zeigen einen deutlichen Zusammenhang zwischen dem Nutzen digitaler Medien einerseits und geringerem Wohlbefinden und Depressionen andererseits.

Die ersten Facebook-Nutzer waren sozial besonders aktive Menschen, die das neue Onlineangebot nutzten, um ihre vielen Kontakte noch besser zu managen. Mittlerweile aber nutzt hingegen nahezu jeder Jugendliche Facebook oder ähnliche soziale Onlinemedien in einem Ausmaß, so das sein soziales Leben messbar und deutlich beeinträchtigt wird. Man kann dies auch leicht feststellen: beobachtet man Menschen in einer Gruppe, so wird man vielfach feststellen, dass kaum Jemand noch ein Gespräch führen kann, ohne pausenlos aufs Handy zu schielen und irgendwas zu „liken“ oder zu kommentieren. Wie soll bei diesem Mangel an Respekt für einen Gesprächspartner ein ECHTE zwischenmenschlicher Kontakt entstehen? Alles versinkt in Oberflächlichkeit.

Mehr noch. Teilnehmende einer Studien hätten sich nach der Nutzung von Facebook schlechter gefühlt und das Gefühl gehabt, ihre Zeit sinnlos verschwendet zu haben, nutzten aber trotzdem suchtartig immer wieder Facebook, in den falschen Hoffnung, dort Bestätigung und Zugehörigkeitsgefühl zu finden.

Sprachentwicklung ist soziale Entwicklung

Es gibt für kleine Kinder nichts Interessanteres, als andere Menschen. Die Muttersprache oder die Entwicklung von Intelligenz lässt sich nicht mittels Bildschirm und Lautsprecher lernen. Kinder beobachten den Mund der Eltern, die sie im Arm halten, um die Sprachlaute besser unterscheiden zu können und Empathie können Menschen nur im Dialog miteinander erlernen. Der Fernseher behindere die kindliche Sprachentwicklung, selbst wenn er lediglich im Hintergrund läuft. Diese Ablenkung bereits behindert tiefe menschliche Kontakte. Mitgefühl wird im Dialog gelernt, Sprachentwicklung ist immer auch soziale Entwicklung und beides wird durch Medien nachweislich gestört.

Soziale und körperliche Schmerzen

Untersuchungen zeigen einen Zusammenhang zwischen sozialen und körperlichen Schmerzen. Sie haben laut Autor Spitzer eine gemeinsame neurobiologische Grundlage. Wie körperliche Schmerzen, sei auch Einsamkeit ein Warnsignal, ein Appell des Organismus, soziale Beziehungen zu pflegen, um zu überleben. Einsamkeit löst darum erheblichen Stress aus, die Reaktion des Körpers auf Gefahr. Während Stress aber in akuten Situationen überlebenswichtig sei, macht chronischer Stress krank. Damit verbundener dauerhaft zu hoher Blutdruck, die Unterdrückung der Verdauung etc. und entsprechende Folgeerkrankungen sind einige der Konsequenzen.

Einsamkeit bildet darum ebenso einen Risikofaktor, wie Rauchen oder Bewegungsmangel, sie erhöht das Risiko, an Infektion zu erkranken, führt zu hohem Blutdruck, zu psychischen Folgekrankheiten und einem geschwächten Immunsystem.

Soziale Onlinemedien: gemeinsam einsam?

Ein Mehr an digitaler Kommunikation geht also keineswegs mit einer Zunahme an erlebter sozialer Verbundenheit einher, im Gegenteil. Die Medien stellen sich (gewollt und gezielt) zwischen die Menschen, und wirkliche Kontakte werden so behindert, um bewusst Einsamkeit zu erzeugen. Es soll eine Abhängigkeit von den sozialen Medien entstehen – und diese verdienen Milliarden damit!

Dies werde durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse belegt. Soziale Onlinemedien erzeugen demnach Einsamkeit, Angst und Depression. Das permanente Vergleichen mit Anderen, die soziale Orientierung „nach oben“ und Selbstunsicherheit sind es, die in Verbindung mit Onlinemedien krank machen.

Soziale Medien schaden der seelischen Gesundheit, wenn sie zu viel des Lebens einnehmen. Menschen lassen sich durch soziale Medien von der Stimmung anderer anstecken. Lies nur einmal die Flut der negativ geprägten Posts, in denen über das Leben und die Menschen geklagt und gejammert wird. Wer sich mit solchen Dingen zu oft beschäftigt und sie in sich aufnimmt, wird in kurzer Zeit depressiv.

Durch soziale Onlinemedien schwindet auch das gegenseitige Vertrauen, Depressionen häufen sich, und die Einsamkeit steigt erneut. Statt Freude mit Freunden zu haben, so wie wir es früher erlebten, kommt nur heiße Luft, schaler Geschmack und Leere. Unsinnige, nutzlose Posts, die NULL persönliche Beziehung erzeugen. Zwischen medialen und realen Kontakten bestehen Riesenunterschiede.

Wer seine Zeit mit sozialen Onlinemedien statt mit echten Gesprächen verbringt, der riskiert damit seine Lebenszufriedenheit und sein Glücksgefühl. In wirklichen Dialogen handeln Menschen gemeinsam und direkt. Wenn Niemand führt und Niemand folgt, wird man sich schnell einig und kann effektiver handeln. Dies aber geht nur im echten menschlichen Kontakt. Viele tägliche, kleine, und reale Begegnungen, selbst wildfremden Menschen, sind der Kitt, der nicht nur unser eigenes Leben, sondern auch unsere Gesellschaft zusammenhält. Unsere Gesellschaft zerfällt zusehend, weil dies nicht mehr stattfindet.

Smartphone-Vertrauenskrise

Vertrauen entsteht durch gelingende Interaktionen zwischen Menschen. Das klappt nur, wenn sich jeder an die Spielregeln hält. Vertrauen ist schnell verspielt und nur langsam wieder aufgebaut. Durch das Smarthone nehmen jetzt aber die Begegnungen von Mensch zu Mensch, die uns immer wieder die Abhängigkeit von anderen zeigen, ab. Onlineshopping, Onlinebanking, GPS-Orientierung etc. verlaufe ohne Kontakt zu Menschen. Chatten, Mailen, SMSen etc. funktioniere ohne direkten Kontakt zu Menschen.

Persönliche Unterhaltung werden so durch mediale Unterhaltung ersetzt. Die sozialen Kontakte, die in gesunden Gesellschaft zu Erlebnissen der Zugehörigkeit führen, werden also gemindert. Wer Anderen weniger vertraue, wird einsamer. So kann deshalb auch das Smartphone zu mehr Einsamkeit führen.

Einsamkeit kann zu Depression und Sucht führen. Einsamkeit ist ein Krankheitsherd. Zu den Krankheiten, die Einsamkeit begünstigen, zählen Bluthochdruck, Stoffwechselstörungen, Gefäßleiden, Schlafstörungen, Depressionen, Lungenkrankheiten und Infektionskrankheiten. Diese Krankheiten führen ihrerseits wieder zu noch mehr Einsamkeit.

Psychische Krankheiten und Einsamkeit bilden oft einen Teufelskreis der sozialen Isolation. Einsamkeit ist ein Leitsymptom von Patienten mit Depression, Schizophrenie, wahnhaften Störungen und Süchten. Im Alter wird der Rückgang der geistigen Leistungsfähigkeit durch Einsamkeit verstärkt, und umgekehrt.

Todesursache Nummer Eins?

Laut Autor Spitzer gehen sowohl objektive soziale Isolation, wie auch das Erleben von Einsamkeit mit einem höheren Sterberisiko einher. Die negativen Auswirkungen von Einsamkeit seien größer als die von Rauchen, Übergewicht, starkem Alkoholkonsum oder mangelhafter Ernährung. Einsamkeit und soziale Isolation seien ebenso vermeidbare Risiken wie die anderen Faktoren. Risikofaktoren wie Rauchen, Diät oder Bewegung nähmen Ärzte zwar ernst, diese sollten aber um soziale Beziehungen ergänzt werden.

Ist jede Beziehung besser als keine?

Beziehungen sind anstrengend, insbesondere langjährige Beziehungen, denn sie erfordern eine dauerhafte Bereitschaft, auf den Partner einzugehen. Davor scheuen sich heute mehr und mehr Menschen, denn sie übersehen allzu schnell die VORTEILE einer langen Beziehung. Generell sind Eheleute über Kinder, Freunde und Bekannte über die Jahre nah verbunden, auch durch gemeinsame Aktivitäten und Vorlieben, und dies biete einen Nährboden für gegenseitige Hilfe, ebenso wie Lösungen für Konflikte.

Die Paarbeziehung sei die wichtigste Beziehung von Menschen, sie lässt Menschen länger leben und mehr Lebensfreude erleben. Eine bessere Qualität der Ehe geht also mit einer insgesamt besseren Gesundheit und geringerer Sterblichkeit einher. Insofern ist es NICHT so, dass JEDE Beziehung mehr Glück bedeutet, als das Alleinsein. Es kommt auf die QUALITÄT der Beziehung an. Aber die gute Qualität entsteht einzig nur durch den Willen zum Kompromiss und zum Eingehen auf den/die Partner/in. Egoismus dagegen erzeugt KEINE gute Partnerschaft.

Glück und Gemeinschaftswesen

Durch viele kleine Handlungen kann der negative Kreislauf der Einsamkeit geschwächt werden. Dazu gehöre Musizieren, Singen und Tanzen – Kulturen, die soziale Aktivität nicht pflegen, würden nicht überleben oder einzig Gewalt und Egoismus frönen. Kooperieren, koordinieren und wieder kooperieren lauten die Schlüssel. Nur durch gegenseitige Akzeptanz ist dies möglich. Alle Handlungen, die Menschen einander näher bringen, wirken gegen Einsamkeit.

„Positive Einsamkeit“ – Kraft und Freude durch gezieltes Alleinsein

Es aber auch ein positives Alleinsein. Um dieses wirklich auszukosten, muss man aktiv in die Natur gehen. Wir Menschen sind dem Ursprung nach Wesen, die durch die Natur wandern. Dies steckt uns noch immer in den Genen. Das Wandern in der Natur ermöglicht uns positives Alleinsein, und zugleich bietet es das natürlichste Fitnessprogramm für uns Menschen. Siehe dazu diesen spannenden Artikel.

Menschen, die dies tun, entwickeln interessanterweise ein grösseres Bewusstsein für Gemeinschaft und Verbundenheit. In der Natur können wir unsere Emotionen besser in den Griff bekommen und diese Art von Alleinsein wirkt direkt gegen die negativ Einsamkeit. Die grossen Denker, Dichter und Staatsmänner sind und waren solche Wanderer, durch die Geschichte der Menschen hindurch, inklusive Jesus, Buddha, Lao Tze bis hin zu Goethe oder Roosevelt oder Churchill. Durch das „sich selbst verstehen“ erlangt man das höhere Verständnis für die Menschen allgemein.

Fazit – was kannst du für DICH aus all dem lernen?

Einsamkeit schädigt uns mental, wie auch körperlich. Man muss zwischen einem „erlebten Alleinsein“ als persönliche Auszeit für und mit sich selbst einerseits, und dem negativen Gefühl der Einsamkeit unterscheiden. Introvertierte Menschen können sehr gut glücklich sein, aber wenn sich ein Gefühl einschleicht, sich verlassen und einsam zu fühlen, dann ist es höchste Zeit, etwas zu unternehmen.

Soziale Medien sind nicht einfach nur schlecht. Es gibt viele nützliche Dinge in Bezug auf Kommunikation und Austausch. Aber Eines können soziale Medien nicht: so können und dürfen nicht die echten menschlichen Kontakte ersetzen. Denn dann entsteht eine Einsamkeit, die man erst richtig realisiert, wenn es zu spät ist. Man hat das Gefühl „viel Kontakt zu haben“, es handelt sich aber um „nicht-menschliche“, unechte Kontakte. Dies ist für unsere Seele extrem schädlich.

Die „digitale Entgiftung“ (dazu auch dieser Artikel), das gezielte Schaffen echter menschlicher Kontakte, und die Auseinandersetzung mit sich selbst durch gezieltes Alleinsein sind Mittel, mit denen Jeder – echten Willen vorausgesetzt – Einsamkeit vermeiden und überwinden kann.

In meinem kostenlosen Buch „Das Glück Liegt In dir“ möchte ich dir gern weitere Denkanstösse und Tipps geben. KLICKE HIER UM DIE DIR TEXT HERUNTER ZULADEN – (PDF ca. 90 Seiten DINA4).

Mit Fragen zu dem Thema kannst du dich gern direkt an mich wenden.

Alles Gute und beste Wünsche, von Mike Malak

follow me on Facebook – Coach für emotionale und spirituelle Heilung – Healing Practicioner (Ausbildung Heilpraktiker Psychotherapie), Seelsorger (Evangelisch-Theologische Fakultät Uni Strassburg, Frankreich, mit Schwerpunkt auf vergleichende Religionslehre und Seelsorge), langjähriges Studium der Philosophie und Coach für Bewegung und Selbstverteidigung

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