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20 wertvolle Tipps: Lebenskraft, Stressbefreiung durch Wandern – Quelle von Freude und Energie

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Die Vorteile des Gehens sind zahlreich und für diejenigen, die häufig Gehen oder Wandern, auch völlig offensichtlich. Gehen oder Wandern ist nicht nur die einfachste Übung, die es gibt, es belebt auch Geist und Seele. Die einfache Handlung, jeden Tag spazieren zu gehen, könnte eine wichtige Gewohnheit sein, um dein Leben im kommenden Jahr zu verbessern.

Im Unterschied zu “Marschieren” ist das Wandern nicht zwingend körperlich sehr anstrengend. Das Wandern, von dem ich hier rede, ist nicht mit einem sportlichen Ziel verbunden, etwa dem Abwandern einer bestimmten Strecke innerhalb einer festen Zeit usw. Vielmehr soll das Wandern eine mässige körperliche Anstrengung darstellen, welche Energie und Zeit lässt, um der Natur zu begegnen, und um “sich selbst zu finden”, um die Stille zu geniessen, um “in aller Ruhe” (ganz wörtlich gemeint) seinen Gedanken freien Lauf zu lassen. Es ist meditatives Wandern – ich nenne es auch “spirituelles Wandern”. Zu dem Grundkonzept kannst du IN DIESEM ARTIKEL mehr Details erfahren.

Für diejenigen, die mehr spazieren gehen möchten, stelle ich hier in nun meine 20 „Tipps“ vor, um das Beste aus dieser kostbaren zu machen, die man für diese Art Wandern aufwendet. Beachte meine Tipps, ignoriere sie, mische sie so, wie du es willst. Sie sind einfach die hilfreichsten Hinweise, die ich in Bezug auf meine eigene Geh- und Wanderpraxis entwickelt habe. Ich selbst bin seit meiner Kindheit viel und gerne gewandert und gelaufen.

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Über die Jahrzehnte habe ich die meditative Kraft entdeckt und festgestellt, dass ein grosser Teil der führenden Denker/innen, Künstler, Staatsmänner/frauen und andere wichtige Persönlichkeiten auch Wanderer waren. Jesus, Buddha, da Vinci, Goethe, Gandhi, oder Teddy Roosevelt und viele, viele mehr. In diese lange Kette von Wanderern reihe ich mich gerne ein 🙂 Aber ohne Schabernack: ich bin absolut überzeugt, dass spirituelles Wandern eine Quelle der inneren Harmonie, Weisheit und Lebenskraft ist. Darum empfehle ich das Wandern Jedem, der quasi nicht schnell genug weglaufen kann 🙂

Meine 20 Tipps, um mehr aus dem Wandern heraus zu holen:

1. Wandere häufig. Am Besten TÄGLICH. Spaziergänge können lang sein, aber auch nur wenige Minuten. Darum gibt es keine echte Ausrede, warum man nicht jeden Tag eine kleine Runde drehen kann.

2. Wandere im Freien. Nicht auf dem Laufband im Fitnessstudio. Jedes Training in der freien Natur wirkt doppelt und dreifach so viel, wie in geschlossenen Räumen. Die frische Luft ist wie Medizin, die natürlichere Landschaft und die wechselnden Bilder, Geräusche und Gerüche der Jahreszeiten stimulieren die Sinne und erfrischen den Geist auf eine Art und Weise, wie das es das Laufen Räumen kann. Darum sind 20 Minuten Wandern gesünder und hilfreicher, als 1 Stunde auf dem Laufband. Wir Menschen sind genetisch ZUM GEHEN GEMACHT, und zwar in der Natur. Jeder, der mal ein wenig im Wald wandert, spürt diese heilende und anregende Wirkung sofort.

3. Ignoriere das Wetter. Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung. Während ein Spaziergang an einem schönen Tag idyllisch ist, bietet die simple, natürliche „Bipedal-Bewegung“ auch unter nicht perfekten Bedingungen ein magisches Vergnügen, selbst im strömenden Regen, im Nebel, im Schnee. Tatsächlich sind gerade SOLCHE Wanderungen besonders positiv.

4. Trage bequeme Schuhe. Zu der richtigen Kleidung gehört vor ALLEM das richtige Schuhwerk. Nichts ruiniert einen Spaziergang schneller, als schmerzende Füße oder Blasen. Solide, feste und wirklich exakt PASSENDE Wanderschuhe oder Trekkingschuhe sind darum Gold wert. Auch die PFLEGE DER FÜSSE, richtige Behandlung von Blasen usw. sind sehr wichtig.

5. Auch die richtigen SOCKEN sind wichtig. Siehe 4. Wandersocken sollten weder zu gross, noch zu klein sein, damit dein Fuss richtig im Schuh sitzt.

6. Lasse dein Handy zu Hause (oder im Auto). Es ist HEILSAM für deine Seele und ein perfektes Mittel, um Stress zu reduzieren, wenn man ganz einfach mal eine kleine Weile unerreichbar ist, und die Gedanken komplett weg vom Handy und Social Media nur auf sich selbst lenkt. Notfalls kann man das Handy auch ausgeschaltet mitführen, als echtes Notmittel, welches aber während der Wanderung wirklich ausgeschaltet bleiben muss.

7. Auch wenn du dein mitnimmst, so benutze keine Kopfhörer. Geben deinem Gehirn eine absolute Ruhepause. Durch die pure Angewohnheit im Alltag meinen die meisten Menschen, man sollte sich immer etwas anhören. Musik z.B. Das ist aber ein Fehler. Unser Gehirn ist übermässig mit digitalen Inhalten, Klängen, Tönen bombardiert. Diese “digitale Verschmutzung” trägt zum Stress bei. Was uns fehlt ist RUHE und STILLE. Übe gezielt, mit deinen eigenen Gedanken allein zu sein, jeden Tag für eine kleine Weile, und vergiss den Alltag, und widme dich allein der Natur und deinen Gedanken.

8. Ignoriere gelegentlich # 7. Manchmal kann es helfen, sich eine kleine Weile nicht auf die Gedanken zu konzentrieren. Musik ist dann ein positives Hilfsmittel. Manchmal ist es genau das, was ein Mensch braucht, wenn er einer beruhigenden Melodie zuhört, während er durch die Natur oder sogar nur durch seine Nachbarschaft geht. Das Gehirn hat die Angewohnheit, Gedanken zu produzieren, ob man will oder nicht. Wenn man sich ruhige Musik anhört während des Wanderns, kann dies zur mentalen Entspannung beitragen. Aber man sollte dies NICHT ständig machen, sondern nur gezielt und sparsam dosiert. Dies STILLE sollte insgesamt das eigentliche Ziel sein beim Spirituellen Wandern.

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9. Wandere eine dir bekannte Route, wenn du dich mental festgefahren fühlst. Ich habe eine ca. 6 km und eine 3 km Schleife, die abwechselnd wandere – wöchentlich im Schnitt je 2 Mal. Wenn man eine festgelegte Route hat, muss das Gehirn nicht erst entscheiden, wohin man gehen möchte. Das macht die Entscheidung an sich leichter, sich zum Wandern durchzuringen. So kann man sich leichter den eigenen Gedanken widmen. Übrigens ist das spirituelle Wandern eine QUELLE DER KREATIVITÄT. Gerade die grossen Denker/innen und Schriftsteller/innen, wie etwa Goethe, aber auch Persönlichkeiten wie Thomas Edison haben während Wanderungen Lösungen intuitiv “gefunden”, die durch konzentriertes logisches Denken nicht zu finden waren!

10. Wandere eine neue Route, wenn dich unstet oder abenteuerlustig fühlst. Bringe etwas Neues in dein Leben, indem du mal in eine andere Richtung gehst oder einen brandneuen Weg beschreitest. Verliere dich einfach mal. (Hinweis: natürlich solltest du grundlegende Massnahmen zur Orientierung kennen, eine Wanderkarte und einen Kompass mitführen!)

11. Bringen Kaffee Kaffee mit. (Oder Tee) Mir ist aufgefallen, ich mir mehr zeit nehme, wenn ich eine Thermoskanne mit Kaffee mitnehme und ab und ab ein Tässchen trinke… Und das ist eine gute Sache – Stichwort ENTSCHLEUNIGUNG. Es geht eben NICHT um Tempo oder um ein sportliches Ziel. Nutze jeden Schluck, um deine Gedanken neu zu sammeln und geniesse die Gelegenheit, im Freien die Luft und die Freiheit zu erleben.

12. Umarme dein inneres Kind. Ist der Weg mit raschelnden Blättern ausgelegt? Gehe gewusst auf diesen Blättern. (Ich liebe das Rascheln und Knistern) Befinden sich kleine Pfützen auf dem Weg? Hier zahlt sich das richtige Schuhwerk so richtig aus. Trample durch Pfützen und lasse das Kind in dir Sieger sein. Bücke dich und beobachte die kleinen Krabbeltiere, suche und finde die Spuren der Wildtiere, deren Weg du kreuzt. Mach dir keine Sorgen, albern auszusehen. Das ist LEBENSFREUDE, die du voll auskosten musst.

13. Vergesse nicht die Sonnenbrille. Eine Sonnenbrille ist Schutz, nicht nur vor dem LICHT der Sonne, sondern auch vor den UV-Strahlen. Insbesondere im SCHNEE ist eine Sonnenbrille sehr wichtig.

14. Wandere mit einer/m sympathischen Begleiter/in. Schriftsteller Thoreaux sagte einst zwar, er hätte „nie einen Gefährten gefunden, der so einfühlsam, wie Einsamkeit ist“, und er war bekannt dafür, mit vielen wechselnden Begleitern gewandert zu haben. Aber so sehr anspruchsvoll muss man ja nicht sein. Wenn man beschaulich mit einander wandernd die Welt anschaut, kann man sich entspannt unterhalten. Lasse dich mit einem Wanderfreund auf neue Gedankengänge ein. Wandere mit Freunde, Partnern oder selbst mit zufällige getroffenen anderen Wanderern.

15. Bringe die Familie mit. Kinder sind auch ausgezeichnete Begleiter beim Wandern. Stelle dich auf ihr Tempo ein. Das gemeinsame Beobachten der Welt bringt großartige Erlebnisse und Erfahrungen, wertvolle Erinnerungen an diese Wanderungen.

16. Lerne es, das vorübergehende Alleinsein zu schätzen. Viele Menschen sind dies nicht gewohnt, und es sind oft gerade DIESE Menschen, die im Alltag besonders gestresst sind. Was den Menschen fehlt, ist eher die RUHE und die Stille. Ich weise darauf wiederholt hin, weil dies ein besonders wichtiger Aspekt ist. Zeit mit sich selbst draussen in der Natur ist unbezahlbar und besonders heilsam.

17. Steigere punktuell und behutsam deine Herzfrequenz. Es geht NICHT um sportliches Training, aber das Wandern – im Gegensatz zum Spazierengehen – ist als Körperertüchtigung ganz besonders positiv für die Gesundheit, für Herz und Kreislauf, für die Muskulatur, für die Lungen. Lege ab und zu für ein Stück des Wege “einen Schritt zu”, ohne dass du dich verausgibst und allzu sehr ausser Atem gerätst. Laufen ohne zu schnaufen.

18. Bringe ein Notizbuch mit. Wenn man auf sein Handy und auf Musikberieselung verzichtet, kommen ganz automatisch Gedanken auf, etwa über die Dinge die man unterwegs sieht, aber auch zu Gedankengängen, die Einen so im Alltag durch den Kopf gehen. Beim entspannten Wandern wird die Intuition und Kreativität angeregt. Plötzliche Eingebungen und Lösungen zu Problemen sind absolut keine Seltenheit. Wenn so ein Funke von Genialität auftaucht, solltest du innehalten, und solche Gedanken notieren. Und dafür benötigst ein Notizbuch. Denn du hast ja dein Handy zu Hause oder im Auto gelassen… 🙂

19. Überwache NICHT deinen Puls, deine Schrittzahl oder Herzfrequenz… “Smart-Watches” und andere Messgeräte sind vollkommen unnötig, ja sogar Fehl am Platz. Wir wollen FREIHEIT beim Wandern. Wir wollen Stressbeseitung, Ruhe und Stille erreichen. Alle Gedanken im Zusammenhang mit dem Erreichen eines Ziels (im Sinne sportlicher Leistung) sind fehl am Platze. Wandere in einem sanften Tempo, ohne ausser Atem zu geraten, und du hast bereits automatisch das Beste für deinen Körper getan!

20. Lange oder kurz, schnell oder langsam – es ist gleich, welches DEIN individuell angenehme Tempo ist oder wie weit du wanderst. Finde deinen eigenen Rhythmus. Aber WANDERE… so oft es geht. Das ist der entscheidende Punkt.

Haben dich meine Wandertipps inspiriert, um das regelmässige, sanfte „Spirituelle Wandern“ zu nutzen – zur Emotionskontrolle, als sanftes Fitnessprogramm, als Quelle von Kreativität und Lebensfreude, als mentale „Entgiftung vom digitalen Stress“, als Anti-Stress-Programm von all den Belastungen des Alltags?

Wenn Du MEHR über mein Programm „Spirituelles Wandern“ erfahren möchtest, unverbindlich und völlig kostenfrei, so kontaktiere mich bitte jetzt über Facebook – klicke einfach diesen Link.

Im Rahmen der Angebote des „GLÜCKSREFUGIUMS“ biete ich in Wochenend- und Wochenseminaren die ausführliche Einführung in diese wundervolle Form der Selbsterkennung und Selbstheilung an. Ebenso führe ich eine Online-Schulung zu diesem Thema durch, mit der du alle Grundlagen zum Spirituellen Wandern in einfachen Lerneinheiten meistern kannst. Ich freue mich auf deine Nachricht.

Beste Wünsche von Mike Malak

follow me on Facebook – Coach für emotionale und spirituelle Heilung – Healing Practicioner (Ausbildung Heilpraktiker Psychotherapie), Seelsorger (Evangelisch-Theologische Fakultät Uni Strassburg, Frankreich, mit Schwerpunkt auf vergleichende Religionslehre und Seelsorge), langjähriges Studium der Philosophie und Coach für Bewegung und Selbstverteidigung

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1 KOMMENTAR

  1. […] Solche Gespräche mit Jugendlichen sind oft schwierig, denn deren Grad der Abhängigkeit ist sehr oft bereits erschreckend hoch. Als Eltern ist es extrem wichtig, von Anfang an – mit der Aushändigung des ersten Handys und Zugang zum Internet – eine Art „Vertrag“ mit dem/der Jugendlichen zu schliessen, über Häufigkeit der Nutzung des Handys, um ein Gleichgewicht zwischen realen und virtuellen Aktivitäten zu erhalten. Einfache Regeln, wie „beim Essen wird das Handy ausgeschaltet“, oder „wenn wir uns unterhalten wird nicht aufs Handy geschaut“. Simple Anstandsregeln, die kaum noch Menschen heute einhalten können – auch Erwachsene nicht. Eltern müssen das VORBILD sein, wie anders können Jugendliche es sonst lernen… Dazu auch diesen wichtigen Artikel […]

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