Start Familie Ängste überwinden und negative Emotionen kontrollieren – für deine seelische und körperliche...

Ängste überwinden und negative Emotionen kontrollieren – für deine seelische und körperliche Gesundheit, für Sicherheit und Survival

583
2
Reading Time: 13 minutes

In diesem Artikel behandele ich das Thema „Reduzierung von Angst, Vermeidung von Panik und Rückkehr zur inneren Ruhe und Entspannung auch in Krisenzeiten“. Nimm dir die paar Minuten, um diesen Text zu lesen, wenn deine Gedanken sich mit dieser Thematik beschäftigen.

Lass es uns gleich zu Beginn sagen: die Corona-Krise mit all den schlimmen Nachrichten macht uns Angst. Es wäre völlig unnatürlich und auch FALSCH, wenn man in dieser Situation KEINE Angst hätte. Insofern: du musst dich weder schämen, noch selbst in irgendeiner Form selber „niedermachen“, wenn du Angst verspürst. Ich weiss, es wird nicht oft offen darüber geredet, aber Angst einfach nur zu unterdrücken, ist wenig hilfreich.

Vielleicht überrascht dich diese Aussage oben, denn „Angst“ wird immer so negativ dargestellt und vielfach einfach verschwiegen, aber wir müssen uns verdeutlichen, dass Angst in einer Bedrohungslage ein sehr wichtige Aufgabe hat, eine LEBENSWICHTIGE Funktion: sie soll uns eine Gefahr verdeutlichen, damit wir darauf angemessen reagieren können. Nur unvernünftige oder mental gestörte Menschen haben keine Angst oder verdrängen die Angst einfach, so als gäbe es die Gefahr gar nicht.

- Sponsored Ad -

Auch als Soldat, Polizist, Sicherheitsagent, als Feuerwehrmann/frau, ob im Bereich des Überlebenstrainings, oder als Redner, Schauspieler/in oder Musiker/in (Stichwort Lampenfieber), und überhaupt in ALLEN Lebenssituation des Alltags: Angstgefühle sind NORMAL, sie sind POSITIV und sie sind NOTWENDIG. Darüber sollten wir uns als Allererstes völlig klar sein. Unbekanntes erzeugt Angst. Akzeptiere deine Angst, aber nutze sie POSITIV. Und genau da beginnt die Schwierigkeit für viele Menschen…

Man kann nämlich die Kontrolle über die Angstgefühle verlieren, und dann sprechen wir von Panikreaktionen. Panik ist keine normale Angst, sondern Panik basiert auf wild gewordenen Gedanken, die manchmal selbst OHNE einen echten, realen Anlass die Kontrolle über unsere Emotionen und und Handeln übernehmen. Aber selbst bei begründeter Angst dürfen wir diese Kontrolle nicht aufgeben. Panik hilft uns nicht weiter. Sie verhindert, dass unser Verstand klar die Ängste analysieren kann, um so zu vernünftigem Handeln zu finden.

In Panik sind Menschen eben nicht mehr oder kaum noch zu vernünftigem Handeln fähig, oft sogar zu KEINEM Handeln mehr. Menschen in Panik können komplett die Fassung verlieren und schreiend zusammenbrechen oder sie können gelähmt sein, unfähig sich selbst noch zu helfen. Panik unterbricht die Fähigkeit, sich mental wieder zu sammeln und analytisch zu denken.

Das Kennzeichen der Panik ist der Realitätsverlust. Um dies wieder auf unsere aktuelle Corona-Krise zu übertragen: Hamsterkäufe, Prügeleien um Toilettenpapier (dazu dieser Artikel), das Versinken in Depressionen, Aggressivität, brutaler Egoismus im Supermarkt oder auf dem Parkplatz, und Handlungsunfähigkeit um klar und vernünftig zu denken, und in der Krise mit Verstand zu reagieren – dies Alles sind Beispiele für Panikverhalten.

Aber auch ohne eine konkrete Krise geraten sehr viele Bürger/innen schon im ganz normalen Alltag in den Bereich der Panikreaktionen. Das natürliche und völlig positive Angstgefühl in einer ECHTEN Gefahrenlage wird überzogen, und wird übertragen auf oft kleinste Stresssituationen, die in sich nicht einmal einen Hauch von Lebensgefahr bergen.

Unbedeutende Ungeschicklichkeiten, das Warten an der Ampel, ein verpasster Bus, ein kleiner Fleck auf der Kleidung, eine simple Zeitverzögerung auf dem Weg zur Arbeit, eine schlechte Note in der Schule… all diese völlig unbedeutenden Situationen, die wir Alle kennen. Und der Grossteil der Menschen der westlichen, stressregierten Welt kann zu jeder Zeit so sehr die Nerven verlieren, dass teilweise extrem heftige, negative Reaktionen erfolgen.

Eine wirkliche Angst ist angemessen in lebensbedrohlichen Situationen. DAFÜR – und NUR dafür – haben Lebewesen die Angstreaktion entwickelt. Unsere Sinnesreize – über Haut, Augen, Ohren, Nase – sind direkt mit der so genannten „Amygdala“ (Mandelkern) verbunden, ein Teil des Limbischen Systems im Gehirn, dem eine wichtige Funktion bei der Emotionsverarbeitung zugesprochen wird.

Die Amygdala besteht aus zwei mandelförmigen Ansammlungen von Nervenzellkörpern, die im Zentrum des menschlichen Gehirns sitzen, und zwar einer im linken und einer im rechten Schläfenlappen jeweils direkt vor dem Hippocampus.

Im „Normalzustand“ reicht der Anblick einer Spinne oder huschender Schatten im Dunklen, und blitzschnell schrillen die sensible Alarmanlage des Gehirns – Schweißausbrüche und nackte Angst können die Folge sein, oder auch Flucht- oder Kampfreflex. Für die Ur-Menschen war dies in der Tat überlebenswichtig. Menschen, die auf Warnzeichen nicht reagierten, hatten zu Zeiten von Säbelzahntigern und keulenschwingenden Nachbarn keine hohe Überlebenschance… ES GAB tatsächlich dauernd eine wirkliche Lebensgefahr

Für uns „moderne Menschen“ ist die Situation völlig anders, zumindest war es bis vor Kurzem noch so. Wir hatten nach dem 2. Weltkrieg überwiegend eine sichere Gesellschaft, in der es im normalen Alltag keine wirkliche Lebensgefahr mehr gab. Aber, immer mehr und immer rasanter ansteigend, ergab sich Etwas in unserer Gesellschaft, was früher kaum ein Thema war: Stress. Plötzlich schnellten Krebs, Depressionen und Panikreaktionen in die Höhe, so wie auch die Selbstmordrate und allerhand andere Krankheiten und Störungen – körperlich, wie seelisch.

Angst und Stress sind sehr eng miteinander verbunden. Oft ist es aber ein völliger Fehlalarm. Das Gehirn kann an sich sehr rasch korrigieren – sofern wir „vernünftig“ analysieren, und die Verbindung der zwei Gehirnhälften nutzen. Die linke „logische“ Hirnhälfte ist eigentlich dafür vorgesehen, die instinktiven, emotionalen Gedanken der rechten Hirnhälfte auszuwerten, und dann „logisch“ zu reagieren. Aber der dauerhafte Stress des „modernen Lebens“, mit seinen Auswirkungen auf Blutchemie, Nervenzellen, Gesundheit und mentaler Funktion, hat dies ganz grundlegend gestört – und dies hat für uns Menschen schwerwiegende, negative Nachteile bewirkt.

Stress ist der Gegenspieler von Ruhe, Entspannung und Gelassenheit. Stress treibt den Blutdruck hoch und löst die Ausschüttung potentiell schädlicher und für den Körper giftiger Hormone aus, wie Noradrenalin etwa. Seit bereits den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts hat die „Gesundheits- und Fitnessindustrie“ die Problematik des Stresses erkannt, und begonnen, Konzepte mit „Fitnessprogrammen“ zur angeblichen Stressreduktion zu vermarkten. Jogging und „Auspowern“ sind regelrecht zu neuen Suchtformen geworden.

Ich möchte an dieser Stelle unterstreichen, dass ich die RICHTIGE Form von Bewegungstraining für extrem wichtig halte, für unsere körperliche Gesundheit, aber auch insbesondere für Stressbewältigung und damit zur Beherrschung von Ängsten und Panik. Ich möchte dies nachfolgend – grob und übersichtsweise – kurz erläutern, denn ich glaube, dass DEIN LEBENSGLÜCK davon in hoher Weise mitbestimmt werden kann.

Das Problem ist, dass ein „Auspowern“ im Fitnessstudio in keiner Weise zur Stressreduktion beträgt. Dies wird immer wieder behauptet, aber eine solche Behauptung ist aus meiner Lebenserfahrung heraus unwahr. Das intensive Training – sei es auf dem „Spinner“ (wie man Heimtrainer heute neudeutsch bezeichnet) oder mit Gewichten oder sonstigen Mitteln – ERZEUGT ZUSÄTZLICHEN STRESS für den Körper, und darum kaum wirkliche gesundheitsfördernde Wirkungen in Bezug auf Stressbewältigung.

Aber durch bestimmte Körperreaktionen – z.B. der Ausschüttung von „Glückshormonen“, die ähnlich wie Opiate wirken – spürt man diesen Stress nicht, sondern hat ein „Glücksgefühl“, den so genannten „Kick“. Dies entspricht in Etwa dem Einnehmen von Koffein, um Müdigkeit zu bekämpfen. Es handelt sich aber um ein SCHÄDLICHES Konzept, und nicht um ein gesundheitsförderndes…

Das bedeutet nämlich, dass durch „Auspowern“ Stress und die Stresshormone nicht wirklich verringert werden, sondern einfach durch andere Hormone „übertüncht“ werden. Die Auswirkungen sind u.a. sehr oft eine Steigerung der Aggressivität – was als „Energieaufbau“ vermarktet wird. Dies ist in keiner Weise hilfreich – weder individuell, noch gesellschaftlich. Eine Stressreduzierung findet so nicht statt.

Was die Fitnessindustrie ebenfalls gern verschweigt, ist die Millionenzahl an Menschen weltweit, die ihre Körper durch das so genannte „Fitnesstraining“ schädigen. Und ich rede nicht einmal von chemischen Substanzen zur „Förderung der Leistung“, wie Anabolika, sondern durch die simple ÜBERLASTUNG oder langfristige einseitige Belastung, die durch solches Training entsteht.

Wo steht schon publiziert, dass die Herren Arnold Schwarzenegger und Sylvester Stallone Herzoperationen benötigten und in Wirklichkeit nicht die grossen Gesundheitsapostel sind, oder dass zahllose „Bodybuilder“ ihren Körper zerstörten und mit Dauerschmerzen leben müssen, dass Marathonläufer mit Herzschlag tot umfallen (so wie Übrigens der allererste Marathonläufer im antiken Griechenland auch nach seinem Lauf einen tödlichen Herzschlag erlitt!)?

Wer an Stress leidet, braucht nicht MEHR Stress, sondern mehr RUHE. Ich weiss, dass in der hektischen, adrenalingeladenen Welt der Oberflächlichkeiten und Eitelkeiten von heute, ein Konzept für Ruhe und Besinnung vermutlich nicht sonderlich „in“. „Action“ ist gefragter, als Ruhe. Das ist mir sehr bewusst.

Dennoch stehe ich mit meinen Wirken und Handeln für Ruhe, denn gerade jetzt – in Zeiten des Coronaviruses – halte ich es für extrem bedeutungsvoll, dass wir uns wieder jeden Tag neu auf die uralte Weisheit besinnen: IN DER RUHE DIE LIEGT KRAFT. Nur durch RUHE können wir den Stress und damit auch die ANGST und PANIK besiegen. Ruhe kommt allein durch MEHR RUHE UND ENTSPANNUNG. Das ist sicher auch leicht zu verstehen.

Nun gibt es aber zwei Arten der Ruhe: eine rein passive Ruhe (im Sinne von Ausruhen), und es gibt eine aktive Ruhe. Und diese aktive Ruhe ist es, die ich meine, wenn ich das oben genannte Sprichwort zitiere. Denn die aus Ruhe entstehende Kraft ist kein bewegungsloser Zustand, sondern kann durchaus sehr aktiv sein, aber eben „ruhig“, gelassen, und nicht „auspowernd“.

Um dies kurz an einem Beispiel zu verdeutlichen, möchte ich das Jogging erneut ansprechen. Jogging – so wie es überwiegend durchgeführt wird – ist in Wahrheit NICHT entspannend oder stressreduzierend. Beim Joggen wirkt bei jedem Schritt (je nach Tempo) das bis zu 12fache Gewicht auf Hüften, Knie und Fussgelenke. Bei einer Person von 70kg sind das bereits 840 kg pro Schritt! Das ist eine enorme Belastung, aus der sich die zahllosen Schädigungen leicht erklären, die sehr viele Jogger erleiden über die Zeit.

Hingegen wirkt bei normalem Gehen, Wandern oder Marschieren lediglich das 2-3 Gewicht auf die Gelenke. Der Kalorienverbrauch beim konzentrierten Wandern – mit oder ohne Rucksack – ist nicht so sehr viel niedriger, als beim Joggen. Beim Wandern entschleunigt man Körper und Seele, und baut so Stress besser ab, bei sehr deutlich niedrigerer schädlichen Belastung. Auch Radfahren (oder “Spinning“) belastet durch die völlig einseitige Belastung den Körper viel zu hoch, und steigert den Stress, statt ihn zu reduzieren. Einen weiterführenden Artikel speziell zum Thema Wandern findest du hier…

Es gibt für den Menschen gar keine natürliche Notwendigkeit des „Rennens“, des sportlichen Laufens oder Joggens. Für Menschen gibt es nur 2 wirkliche Gründe, um zu rennen: um zu Flüchten oder um zu Jagen. Vor noch gar nicht so langer Zeit wäre es für die Bürger unvorstellbar gewesen, dass Menschen im Park „joggen gehen“ – es gab dafür keinerlei Notwendigkeit. Diese Jogging-Industrie kam erst in den 1970er Jahren auf.

Und das Paradoxe ist, wenn du einmal kurz darüber nachdenkst, dass die Krebsrate, die Rate an Herzkrankheiten, Diabetes, Stresskrankheiten, Depressionen, Panik, Burnout und viele weitere Störungen TROTZ (oder wegen?) des „Fitnessbooms“ dramatisch höher ist, als früher… allein darin lässt sich leicht erkennen, dass „Fitnesstraining“ keine sonderlich positive Auswirkung hat, sonst wäre der Zustand der Volksgesundheit definitiv anders.

Auch das „Muskeltraining“ kann als Beispiel benutzt werden. Die Menschen hatten früher im Grossen und Ganzen gar kein „Fitnessprogramm“ nötig. Ja, es gab Sportler diverser Disziplinen, die durchaus „Sport getrieben“ haben, meist aber im Zusammenhang von Militär- oder Polizeidienst. Der oder die „normale“ Bürger/in hingegen hat sich im normalen Alltag sehr viel mehr bewegt, ist mehr zu Fuss gegangen, hat weniger gesessen, sich anders ernährt, und folgte auch keinen solch oberflächlichen „Mode-Ideale“, die heute als „jugendlich und sportlich“ propagiert werden.

Es ist sicherlich nicht sehr „hip“, aber der gute alte „Frühsport“ der alten Zeit – mit Liegestütz und Kniebeugen und dem Wandern und täglichem Spaziergang – ist das beste Konzept für gesundheitsförderlichem Training. Warum ist das so? Weil diese Übungen solche Bewegungen imitieren, die wir Menschen im Alltag tatsächlich durchführen und benötigen!

Das mag zwar auf den ersten Blick nicht so deutlich werden, aber sämtliche Muskelgruppen des Körpers werden mit diesen simplen Übungen abgedeckt und gestärkt. Das wirkliche Geheimnis liegt insbesondere darin, diese Übungen SEHR LANGSAM und bei völliger Entspannung der Muskeln durchzuführen, und unter Ausnutzung des kompletten, natürlichen Bewegungsspielraums.

ES SIND FÜR DIE GESUNDHEITSFÖRDERUNG KEINE ANDEREN ÜBUNGEN NÖTIG, um sich gesund zu halten, Ruhe und Entspannung zu erhalten, und seine Stärke und Beweglichkeit zu trainieren. Liegestützen, Kniebeugen und Spaziergänge oder Wandern sind in sich ein komplettes Fitnessprogramm. Kostenfrei, überall durchführbar und gesundheitsfördernd, stressabbauend, kräftigend für den gesamten Alltag.

So erzielt man Ruhe und Entspannung. Diese Ruhe und die gewachsene Kraft aus der Ruhe bilden das wirkliche, wahre Gesundheits- und Anti-Stress-Programm. Man darf aber NICHT Ruhe mit „Inaktivität“ verwechseln. Kraft bedeutet durchaus „Bewegung“, und „Ruhe“ bezieht sich auf ENTSPANNUNG, und nicht auf Mangel an Mobilität. Es ist sehr wichtig, genau diesen Punkt wirklich zu verstehen.

Während heute von der „Fitnessindustrie“ das „Muskeltraining“ oft in den Vordergrund gestellt wird, und muskelbepackte Menschen mit „six-pack“ als das Sinnbild für Gesundheit und Energie propagiert werden, ist wirkliche Stärke unabhängig von dem Umfang der Muskeln oder wie dünn die Fettschicht über den Muskeln ist. „Kraft“ und „Stärke“ sind nämlich zwei völlig unterschiedliche Dinge.

Während man im Bodybuilding durch isolierte Belastung einzelner Muskelgruppen das Wachstum der Muskeln gefördert wird – und so auch durchaus eine erhebliche Kraft in diesen isolierten Bewegungen antrainiert wird – ist „Stärke“ eine Energie, die durch durch ganzheitliche, entspannte Körperbewegung entsteht. Isolierte Muskelbewegungen sind im täglichen Leben völlig nutzlos und unnötig. Darum bereit Bodybuilding auch nicht für den Alltag vor.

Während „Krafttraining“ erheblichen Stress auf den Körper ausübt, ist ein entspanntes, ganzheitliches Training mit Fokus auf die SEHNEN sehr viel gesundheitsfördernder und stressabbauender. Bewegung mit einem kompletten, entspannten Körper sind deutlich effizienter, und erfordern sehr viel weniger Energie. Ganzheitliche Bewegungen benötigen nur rund 25% der Kraft, die man mit isolierten Muskelbewegungen aufwenden muss. So ermüdet man also sehr viel weniger, bleibt entspannter und somit auch weniger gestresst.

Man kann die Richtigkeit meiner These oben leicht erkennen, wenn man das das Hochheben einer Last denkt. Wer mit Muskelkraft, über Arme und Rücken, einen schweren Karton vom Boden hochhebt, strengt sich mehr an und riskiert einen Bandscheibenvorfall, als eine Person, die entspannt und mit geradem Oberkörper und einer „Kniebeuge“ mit dem gesamten Körper diesen Karton hochhebt. Wir Alle kennen dieses Prinzip; es ist ein gutes Beispiel dafür, wie nützlich die entspannte, ganzheitliche Körperbewegung ist.

Hinzu kommt, dass die Anspannungen und Verspannung im Körper, die durch pure Muskelkraft erfolgt, Verletzungen begünstigt. Wer aus einer „falschen Bewegung“ heraus einmal einen Bandscheibenvorfall erlebte, weiss, wovon ich spreche… „Sportliches“ Training beinhaltet zudem beinahe dauernde kleine und mittlere Verletzungen, die irgendwann oft zu schwereren Verletzungen führen. Es dürfte einleuchten, dass ein solches Konzept allgemein nicht gesundheitsfördernd sein kann.

Die amerikanische Filmindustrie hat die Fitnessindustrie erzeugt, zumindest indirekt. Ab einem bestimmten Punkt waren die halbbekleideten Muskelhelden/innen plötzlich in Mode, und plötzlich gab es eine neue Kultur des „Bodybuildings“. Die wahren Zusammenhänge – die vielen geschädigten Muskelsportler und ihre traurigen Geschichten – kommen bis heute aber nicht sehr oft an die Öffentlichkeit. Fitness ist Big Business, und die gesundheitsschädlichen Einflüsse werden mit Werbepropaganda mit Budgets in Milliardenhöhe niedergeschrien.

Natürlich ist es Jedem freigestellt, sich für solches Training zu entscheiden, wenngleich ich einen Mangel an ehrlicher Darstellung in Bezug auf Gesundheitseffekte und -schäden beklage. Viele Menschen pilgern in Sportstudios um Teil einer speziellen „Subkultur“ zu sein, an der ich persönlich kein Interesse habe, und so ist meine Meinung zu dieser Subkultur auch durchaus rein subjektiv zu sehen.

Hingegen ist der gesundheitliche und seelische Aspekt ganz objektiv. Der überwiegende Teil der modernen „Fitnessprogramme“ ist in Bezug auf Stressabbau und Gesundheitsförderung überflüssig, teilweise auch eher schädlich. Gesundheitsfördernd sind Bewegungsabläufe, die zum Einen dem natürlichen Bewegungsabläufen der Menschen entsprechen, und zum Anderen solche Bewegungsabläufe unterstützen, wie wir sie im Alltag auch tatsächlich nutzen und benötigen.

Natürliche, menschliche Bewegung lässt sich bei Kleinkinder perfekt ablesen: natürliches Atmen und völlig entspannte Bewegung. Kleinkinder bewegen sich mit extrem weichen, lockeren, sehnigen Bewegungen, bewegen sich mit Leichtigkeit auch am Boden. Wenn sie stürzen, fängt diese Entspanntheit die Wucht auf. Kleinkinder sind wie Betrunkene… wenn sie hinfallen, sind sie so entspannt, dass sie sich überwiegend nicht ernstlich verletzen.

Erst durch eine falsche Erziehung und Anleitung gehen Kinder dann schrittweise in einen „muskelbetonten“ Modus über, und dies bedeutet, dass eine Anspannung entsteht. Dies gilt auch für Schul- und Vereinssport. Mehr und mehr werden so die Menschen im Laufe der Jahre verkrampfter, abgenutzter, unsicherer, steifer. In fortgeschrittenem Alter steigt die Verletzungsanfälligkeit darum so sehr, dass Stürze für ältere Menschen beinahe immer zu einer echte Gefahr werden. Senioren können sich nach selbst leichten Stürzen oft nicht mehr selbst helfen, brechen sich Knochen, liegen stundenlang am Boden, bis sie aufgefunden werden, und sterben oft an den Folgen sogar häufig.

Aber diese Entwicklung ist in keiner Weise unvermeidlich oder naturgegeben! Nur noch wenige Bürger/innen realisieren, dass diese körperliche Verspannung und Versteifung sich direkt auch seelisch wiederspiegelt. Körper und Seele sind unmittelbar verbunden miteinander. Seelischer Stress führt deshalb auch körperlich zu steigender Verspannung, Versteifung und regelrechter Hilflosigkeit, und umgekehrt. In einer Paniksituation mündet dies oft in einer tatsächlichen körperlichen Starre, in einer Lähmung. Dieser Zustand ist aber auf simple Weise VERMEIDBAR. Nur wenige Minuten an täglicher, ruhiger, entspannter Aktivität reichen dafür völlig aus. Aber bevor ich darauf eingehe, ist es zunächst wichtig, dass du die Zusammenhänge kennst.

Was ich dir vermitteln möchte in diesem Text, ist die Erkenntnis über diesen Zusammenhang. Stress, Verspannung, Anspannung (körperlich und seelisch), Steifheit, Panik, Depression, Verlust an Beweglichkeit und falsches Atmen (insbesondere das Anhalten der Atmung bei Stress, bei Stürzen usw.) hängen direkt miteinander zusammen und verstärken sich gegenseitig!

Darum gibt es einen Zusammenhang zwischen Angst, Panik, Fehlreaktionen (Aggression, Hamsterkäufe usw.), Bewegungseinschränkungen (körperlich und mental), Hilflosigkeit, Stress. Wenn du diesen Zusammenhang verstehst und erkennst, bist du bereits einen erheblich wichtigen Schritt weitergekommen. Und sei gewiss: ES IST NIE ZU SPÄT. Es gibt einen Weg für UNS ALLE, in jeder Lebensphase, und in jeder Situation, um sich selbst zu helfen, Angst, Panik, Stress und Bewegungsverlust zu reduzieren, und um durch Entspannung und Ruhe zu einer deutlich erhöhten körperlichen und mentalen Stärke zu finden. Und „ganz nebenher“ beeinflusst du so dein gesamtes Lebensglück in erheblicher Weise!

Welches ist dieser Weg, der so wunderlich und magisch klingt und zugleich so simpel? Wie kannst auch DU „Angst“ in den Griff bekommen, PANIK VERHINDERN und Stress abbauen und deine Lebenskräfte auf erstaunliche Weise erhöhen?

Der wirkliche Weg zur Bewältigung von Angst, Stress und Panik führt aus meiner Sicht einzig und allein über RUHE und ENTSPANNUNG. Kein anderer Weg – schon gar nicht Medikamente – können ganzheitlich und auf gesundheitsförderlicher Weise zum Ziel führen: Beseitigung der Angst und Kontrolle über die eigenen Emotionen. Stress, Angst, Panik sind Emotionen, die wir durch Ruhe und Entspannung in den Griff bekommen – dazu gehört die mentale und körperliche Entspannung.

Wie schon erwähnt, hängen Körper, Seele und Geist untrennbar und unmittelbar von einander ab und sind direkt verbunden, sie beeinflussen sich gegenseitig pausenlos. Darum kann uns nur ein ganzheitlicher (holistischer) Ansatz helfen. Angst, Stress und Panik stehen in Verbindung mit Verspannung und Versteifung. Nur eine Lösung, die alle diese Elemente behandelt, kann eine echte Besserung und Bewältigung erzeugen.

Darum ist der einzig wirksame Weg im parallelen Ansatz durch Entspannung von Körper und Seele zu finden, und zwar durch ein Konzept aus

  • richtiger Atmung
  • Entspannung
  • natürlichem Körpertraining
  • spiritueller (geistiger) Lösung und Lockerung

Damit dieser Artikel nicht noch länger wird, werde ich auf diese gerade genannten Punkte in weiteren Artikeln eingehen, um sie zu erläutern. Ich bin durch meine berufliche Erfahrung und meine Lebenserfahrung zu diesen Erkenntnissen gelangt, und habe ganz persönlich den heilenden Effekt von Ruhe und Entspannung erfahren dürfen, der sich in allen Lebensbereichen, in schwierigen Situationen, im Alltag, bei Selbstverteidigung und Survival, und in jeder anderen Situation des Lebens hilfreich und beglückend auswirkt.

In Kürze publiziere ich ein neues Buch mit dem Titel „Die Anti-Angst-Formel“. Bis dahin möchte ich in diesen Artikeln einleitend auf diese Thematik eingehen, denn in den Zeiten, die wir Alle jetzt zu durchstehen haben, ist die Beherrschung von Angst, Stress, Panik, und Spannungen ganz besonders wichtig. Dies gilt für jede/n Bürger/in, und vielleicht besonders für Sicherheits- und Hilfskräfte, und für Alle, die mehr Sicherheit und höhere Überlebenschancen wünschen. Die Beherrschung von Stress und Angst, von Burnout und Depression durch Ruhe und Entspannung ist ein erheblicher Faktor für Lebensfreude und Gesundheit.

Wenn du von mir automatisch über die weiteren Artikel zu dieser Serie informiert werden möchtest, sobald ich sie veröffentliche, oder wenn du Fragen an mich hast, so sende mir bitte einfach eine Email. Ich stehe dir sehr gerne zu Verfügung und möchte dir diese Informationen zur Verfügung stellen.

KLICKE JETZT HIER um mich zu kontaktieren

Stress, Angst und Panik von einem Teil der Menschen wirkt sich immer auf die gesamte Gesellschaft auf. Darum haben wir Alle ein grosses Interesse daran, um Etwas dagegen zu unternehmen.

Bis auf bald, beste Wünsche und BLEIBE GESUND, ich wünsche dir die Stärke durch Ruhe, die wir Alle jetzt besonders nötig haben!

weiterführender Artikel zur Angstbewältigung – hier klicken

Mike Malak

follow me on Facebook – Coach für emotionale und spirituelle Heilung – Healing Practicioner (Ausbildung Heilpraktiker Psychotherapie), Seelsorger (Evangelisch-Theologische Fakultät Uni Strassburg, Frankreich, mit Schwerpunkt auf vergleichende Religionslehre und Seelsorge), langjähriges Studium der Philosophie und Coach für Bewegung und Selbstverteidigung

- Sponsored Ad -

2 KOMMENTARE

Comments are closed.