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Coronavirus: Masken reduzieren Infektionsrisiko deutlich belegt eine neue Studie im Tierversuch

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Eine neue Studienreihe zur Wirksamkeit von OP-Masken gegen die Verbreitung von Corona zeigt, dass das, was einem der logische Verstand sagt, tatsächlich auch stimmt: MASKEN SCHÜTZEN. Die Studie beschreibe ich unten. Vorab kurz eine Anmerkung.

Ich bilde mir ein, ein relativ vernünftig denkender Mensch zu sein. Bei der Frage „soll man zu Zeiten der Coronakrise Masken tragen“ fällt mir eigentlich schon nur noch ein, wie UNSINNIG allein diese Frage ist. Bevor man einen ideologisch verblendeten Trotzkopf oder gar einen POLITIKER nach deren „Meinung“ fragt (wer macht das schon, wenn man ehrliche Antworten sucht), warum nicht einfach mal SELBST den Verstand einsetzen?

Trägt nicht seit GENERATIONEN medizinisches Personal weltweit OP-Masken um Infektionen zu vermeiden? Ist es nicht absolutes Allgemeinwissen, dass Masken Infektionen verhindern helfen? Hat sich früher IRGENDJEMAND jemals negativ über diese Masken geäussert? Hast DU dich früher über solche Masken beklagt? Wer hätte denn z.B. seinem Chirurgen jemals vor der OP gesagt „nehmen Sie doch die Maske ab, die ist nutzlos, die stört nur?“ Ich habe davon zumindest niemals je Etwas gehört.

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SELBSTVERSTÄNDLICH SCHÜTZEN MASKEN! Das ist überhaupt keine Frage. Das ist die Weisheit aus hunderten von Jahren Medizingeschichte. Die Frage reflektiert Ignoranz über die simplen medizinischen Tatsachen. Und nun, wo WIR Masken tragen sollten, um uns und auch Andere zu schützen, kommen plötzlich die unfassbarsten Argumente gegen Masken…?

Sich kindisch, wie damals bei der Diskussion um den Sicherheitsgurt im Auto, aus purem Trotz heraus zu verweigern, bedeutet nicht nur die eigene höhere Gefahr, sondern dass man potentiell gezielt, bewusst und gewollt ANDERE mitgefährdet. Das ist gesellschaftlich inakzeptabel. Das ist KEIN Verhalten intelligenter Menschen. Und somit begibt man sich damit ausserhalb von Vernunft und Lebenserfahrung, denn wie gesagt, Mediziner (und INSBESONDERE Virologen!) tragen seit dutzenden Generation Schutzmasken, wenn sie mit Infizierten oder potentiell Infizierten umgehen. Was also bitte SOLL diese Frage überhaupt?

Das ist, wie gesagt meine Überzeugung. Belegt wird meine Meinung u.a. durch eine neue Testreihe zur Wirksamkeit von Masken gegen Infektion durch CoVid. Und dazu jetzt Erläuterungen:

FAZIT: Eine OP-Maske vor Mund und Nase hält beim Atmen, Sprechen und Husten einen Grossteil gefährlicher Partikel zurück. Wie effizient das vor dem Coronavirus schützt, haben Forscher nun mithilfe von Hamstern untersucht.

Über die Maskenpflicht in Supermärkten, in der Bahn und im öffentlichen Nahverkehr wurde in Deutschland viel diskutiert. Laut einer Umfrage unter Virologen und Infektiologen gehen inzwischen knapp zwei Drittel der Fachleute davon aus, dass Masken vor Wochen vor allem deswegen nicht empfohlen wurden, weil Deutschland zu wenige vorrätig hatte und staatliche Stellen sich keine Blöße geben wollten.

Verschwörung gegen die Bürger? Ich glaube an das TIEFE Versagen der Politik, die sich jahrelang mit anderen Themen gegen den Nutzen der Bevölkerung beschäftigt… ich sehe aber eher schwere Nachlässigkeiten, weniger eine „Verschwörung“.

In Frankreich hat sich Macron exakt damit auf die Knochen blamiert, es stellte sich heraus, dass Krankenhauspersonal anfangs OHNE Masken arbeiten mussten, wochenlang. Der Staat hat in der Tat LEBENSWICHTIGE Bereiche und Schutzbelange der Bürger vernachlässigt. Tausende Erkrankungen und etliche Tote unter medizinischem Personal UND Patienten waren jetzt die Folge. Nun sind Masken verfügbar, und Wunder über Wunder, die Infektionszahlen gehen drastisch zurück. NOCH FRAGEN?

Einleuchtend ist, dass ein Stück dichter Stoff vor Mund und Nase Partikel zurückhält, die sonst beim Sprechen und Atmen in die Umgebung gelangen würden. Der simple Verstand sagt dies bereits. Forscher gehen deshalb davon aus, dass die Masken im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus vor Allem das Risiko vermindern, dass ein unbemerkt Infizierter Kontaktpersonen ansteckt. Eine aktuelle Untersuchung mit Goldhamstern bestätigt diese These.

In der Studie sank das Infektionsrisiko gesunder Hamster um 75 Prozent, wenn die Käfige infizierter Artgenossen mit dem Stoff einfacher OP-Masken versehen waren. Bestand nur bei den gesunden Tieren ein Maskenschutz, halbierte sich die Infektionszahl immerhin.

OP-Masken, auch als Mund-Nasen-Schutz bekannt, bestehen aus mehreren Vliesschichten, in denen Keime beim Ausatmen hängen bleiben. Allerdings sind sie nicht dicht abgeschlossen, sodass beim Einatmen an den Seiten Luft aus der Umgebung angesogen wird. Ein 100%iger Schutz ist nicht möglich. Aber die Senkung des Risikos um 70, 80% oder mehr ist LEBENSRETTEND, und das ist das Entscheidende.

Maske tragen als wichtige Maßnahme bestätigt

„Die Studie ist interessant aufgebaut und technisch gut durchgeführt“, sagt der Virologe Heinz Feldmann vom National Institute of Allergy and Infectious Diseases in den USA. „Sie zeigt im Tiermodell, dass OP-Maskenstoff das Infektionsrisiko verringert.“ Das Tiermodell bestätigt das, was Generationen von maskentragenden Medizinern schon immer betont haben – Masken schützen.

In der Tendenz unterstütze die Studie ganz klar die weitere Anwendung des Mund-Nasen-Schutzes in der Bevölkerung als eine wichtige Maßnahme. „Selbst falls die Masken das Infektionsrisiko beim Menschen letztlich nur um beispielsweise 25 Prozent reduzierte, wäre das ein grossartiger Erfolg“, sagt Feldmann. Abstand halten, Handhygiene und Maske tragen sind die richtige Kombination an Schutzmaßnahmen.

Die Forscher um den Coronavirus-Experten Kwok-Yung Yuen von der Universität Hongkong haben das Maske tragen bei den Hamstern simuliert, indem sie Stoff von einfachen OP-Masken zwischen zwei Käfige hängten.

Auf die eine Seite des Maskenstoffs setzten sie Hamster, die mit dem neuen Coronavirus Sars-Cov-2 infiziert waren und für kranke Hamster typische Symptome hatten – etwa zerzaustes Fell, Anzeichen von Lethargie, schnelle Atmung und einen gekrümmten Rücken. Auf der anderen Seite platzierten sie gesunde Hamster. Ein Luftstrom beförderte Partikel aus der Umgebung der kranken Tiere durch die Maske zu den gesunden. Die Hamster waren dem Luftstrom fünf bis sieben Tage ausgesetzt.

Im ersten Versuch ließen die Forscher zunächst den Maskenstoff weg, um das generelle Infektionsrisiko der Hamster zu ermitteln. Es lag bei zwei Dritteln. Dann richteten sie die Masken so aus, dass die Innenseite mit dem schützenden Vlies zu den gesunden Hamstern zeigte – so als würden diese Maske tragen. Im dritten Experiment zeigte das Vlies zu den kranken Tieren, als hätten diese eine Maske auf.

War das Vlies auf die gesunden Hamster gerichtet, halbierte sich ihr Ansteckungsrisiko auf ein Drittel. Trugen die infizierten Tiere Maske im übertragenen Sinne, erkrankten nur noch 17 Prozent, also viermal weniger neue Tiere, als ohne Maske.

Die Studie mache in erster Linie deutlich, wie wichtig es sei, dass Infizierte eine Maske trügen, sagte auch Forscher Yuen. Da Betroffene mitunter ansteckend seien, bevor sie Symptome entwickelten und einige Infektionen wohl sogar ganz ohne Krankheitszeichen abliefen, sei Maskentragen während der Pandemie für alle sinnvoll.

Yuens Untersuchung gehört zu den ersten weltweit, in denen der konkrete Nutzen von Schutzmasken im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus analysiert wurde. Erscheinen soll sie demnächst im Fachmagazin „Clinical Infectious Diseases”.

Ob selbst genähte Stoffmasken das neue Coronavirus genauso gut abschirmen wie OP-Masken, verrät die Studie nicht. „Das hängt auch vom verwendeten Material ab. Ich würde aber davon ausgehen, dass jeder Mund-Nasen-Schutz einen positiven Effekt hat„, sagt Feldmann. In jedem Fall sei der Masken-Typ für die Allgemeinheit gut geeignet, weil er verfügbar und einfach anzuwenden sei.

Anzumerken ist, dass Menschen die OP-Masken ja direkt auf dem Gesicht tragen, anders als im Tierversuch. Dh. der Nutzen bei Menschen dürfte um Einiges HÖHER sein, als im Tierversuch.

Offenbar besonderer Schutz in Innenräumen nötig

Studien, in denen Forscher die Infektionsketten von Sars-CoV-2-Ausbrüchen nachverfolgen, deuten darauf hin, dass das Risiko für eine Infektion generell vor Allem dann groß ist, wenn sich mehrere Menschen über einen längeren Zeitraum mit einem Infizierten in einem geschlossenen Raum aufhalten (mehr dazu in diesem Artikel). Insbesondere hier könnten Masken das Infektionsrisiko möglicherweise verringern.

Das deckt sich auch mit Erkenntnissen, nach denen das neue Coronavirus wohl nicht nur über Tröpfchen übertragen wird, sondern auch über noch viel feinere Partikel, die in der Luft schweben, sogenannte Aerosole. Diese gelangen etwa beim Atmen und Sprechen in die Luft. Ist eine ansteckende Person in einem Raum, wächst die Anzahl infektiöser Aerosole der Theorie nach mit der Zeit an, bis sie für eine Infektion ausreicht.

„Tröpfcheninfektionen bleiben, nach allem was bekannt ist, aber ein Haupt-Übertragungsweg“, sagt Feldmann. „Abstand halten, Maske tragen und Handhygiene sind daher nach wie vor sehr wichtige Maßnahmen, um sich und Andere vor einer Infektion zu schützen und die Ausbreitung des neuen Virus einzudämmen.“

Euch da Draussen wünsche ich alles Gute, bleibt gesund – liebe Grüsse, von Mike Malak

follow me on Facebook – Coach für emotionale und spirituelle Heilung – Healing Practicioner (Ausbildung Heilpraktiker Psychotherapie), Seelsorger (Evangelisch-Theologische Fakultät Uni Strassburg, Frankreich, mit Schwerpunkt auf vergleichende Religionslehre und Seelsorge), langjähriges Studium der Philosophie und Coach für Bewegung und Selbstverteidigung

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