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Schlimmer als Corona: die wirkliche Pandemie lautet INAKTIVITÄT – Millionen Menschen waren bereits ihr Opfer!

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In diesem Artikel geht es darum, wie Wandern gegen Einsamkeit und gegen stressbedingte Krankheiten – also ein simpler Spaziergang im Wald etwa – dein Leben revolutionieren kann!

Ich habe ja bereits seit langem – eigentlich seit 50 Jahren schon – immer wieder das Wandern propagiert, als Quelle der Gesundheit, sowohl mental, als auch körperlich. Wandern ist der JUNGBRUNNEN, nach dem so Viele krampfhaft suchen, der aber immer wieder leider nur in Pillendosen gesucht wird.

Ich möchte in diesem Artikel kurz auf 2 Facetten eingehen, die im Zusammenhang mit Gehen und Wandern sehr wichtig sind.

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1. TOD DURCH SMARTPHONE

Gut, diese reisserische Überschrift muss erläutert werden…

Ein anerkanntes Wissenschaftsblatt hat vor Jahren von der „Inaktivitätspandemie“ gesprochen, welche die Menschen im Westen (Europa und USA) befallen hat. Es ist eine Pandemie, die auch Corona absolut und mit Längen in den Schatten stellt.

Der Hauptfazit ist, „wir sterben vor Allem an uns selbst…“

Die Tatsache ist, dass wenn wir täglich 1000 Schritte zusätzlich zu Fuss GEHEN würden, könnte dies die Gesamtmortalität (also die allgemeine Sterberate) um gut 10% senken. Dies entspricht laut Prof. Spitzer etwa jährlich 500.000 Toten weniger in den westlichen Ländern! Und zwar JAHR FÜR JAHR und dies bereits seit Jahrzehnten. Da ist Corona in der Tat ein eher kleiner Fisch im Vergleich.

Dies bedeutet also, dass die über die Jahre MILLIONEN von Menschen, die an „Krankheiten der Wohlstandsgesellschaft“ starben, sich selbst durch einen SIMPLEN TÄGLICHEN SPAZIERGANG hätten retten können.

Eine Studie der Psychiatrie Ulm, unter Prof. Spitzer, hat ergeben, dass wenn Kinder gezielt auf das Smartphone verzichten, und so weniger SITZEN, dass sie sich beinahe automatisch um 10% mehr bewegen. Nach Prof. Spitzer trägt die Inaktivität durch die Smartphonenutzung weltweit zu rund 250.000 Todesfällen bei. Man kann also sagen: Smartphones töten durch die damit verbundene Inaktivität.

Man hat also tatsächlich IN DER HAND (Smartphone), wie früh man stirbt und in welchem körperlichen Zustand man ist…

Körperliche Bewegung IM ALLTAG (dh. nicht nur ein paar Stunden wöchentlich „Sport“ irgendwo, sondern die Bewegung während des gesamten, normalen Alltags sprich: mehr Gehen, weniger Sitzen) wird von den meisten Menschen als VERLUST an Bequemlichkeiten empfunden, statt den GEWINN an Lebenskraft und Gesundheit zu sehen. Die im Menschen eingebaute Sucht nach Genuss und Bequemlichkeit siegt leider immer wieder über die Vernunft.

Dabei sind die umfassenden VORTEILE dieser gesünderen Verhaltensweise sehr viel mächtiger, als jede Pille und jede Diät. Wir selbst sitzen uns regelrecht zu Tode. Sitzen ist tödlicher, als Alkohol und Rauchen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass wir uns selbst durch die Bequemlichkeit unserer Gesundheit und Jahre an Lebenszeit berauben. Darüber sollten wir Alle nachdenken, und vor Allem Etwas UNTERNEHMEN.

Ja ok… ich weiss… wer will schon WIRKLICH gesund leben. Das ist nur so eine Wunschvorstellung, aber wer MACHT es schon, wenn es Mühe macht. Oder? Jetzt kommt aber der vielleicht überraschende ZWEITE Punkt.

2. Ein Spaziergang am Tag verlängert das Leben und besiegt Einsamkeit

Ein Spaziergang ganz allein für sich im Wald – diese Erkenntnis hat ebenfalls der weltweit renommierte Forscher und Prof. Spitzer aus Ulm untersucht und bestätigt – SENKT das Einsamkeitsgefühl erstaunlicherweise. In Zeiten von „Social Distancing“ ist diese Erkenntnis geradezu lebenswichtig!

Diese Wirkung von simplen Spaziergängen ist wissenschaftlich messbar und nachweisbar. Einsamkeit erhöht den Ausstoss an Stresshormonen. Einsamkeit ist in der Tat „Killer Nr. 1“ in den westlichen Ländern. Stress durch Einsamkeit ist mitschuld an tödlichen Krankheiten, und Millionen Menschen leiden unter Einsamkeit. Zwei grosse Studien aus 2010 und 2015, mit insgesamt fast 4 Millionen Probanden, haben dies dramatisch belegt.

Und nun die wichtige Nachricht: Spaziergänge in der Natur SENKEN die Stresshormone. Der Grund: die meisten Menschen fühlen sich WENIGER einsam nach einem Spaziergang im Wald.

Warum ist das so? Das Gehen in der Natur „erdet uns“ ganz wörtlich. Die hohen Bäume, die Berge, ein grosser Strom der träge dahin zieht, der weite Himmel – an sich könnten wir uns klein und unbedeutsam fühlen, angesichts der Grösse der Natur.

Aber die Begegnung mit der Natur – langsam, gemächlich, in Ruhe und Stille – bewirkt in unserer Seele das Gegenteil. Sie verbindet uns mit der Natur, und wir werden TEIL der Natur, und sind dann weniger einsam!

Diese psychologische Erkenntnis ist extrem wichtig. Wir Menschen sind GEMACHT für das Wandern in der Natur – dies ist seit der Steinzeit die Bestimmung des Menschen. Wir verbinden uns so mit dem Universum, auch wenn uns dies nicht bewusst ist. Dies ist nicht „esoterisch“ gemeint, sondern ganz real. KEINE ANDERE AKTIVITÄT, als dem Gehen in der Natur, kann dies so eindrücklich in uns bewirken.

Darum waren schon in der Antike und davor sehr häufig auch WANDERER – denken wir an den biblischen Abraham, an Jesus, Buddha, Goethe… die Liste ist ellenlang. Wer sich mit der Natur verbunden fühlt, wird in aller Regel ein mitfühlenderer Mensch, einfühlsamer, nachdenklicher. Wandern erhöht die Denkkraft, auch dies wurde bereits nachgewiesen.

Selbst die „unbelebte Natur“ – der Sternenhimmel etwa oder Bergformationen – erhöht unser Glücksgefühl und hilft unserer Seele dabei, Kraft zu tanken. Bereits Immanuel Kant hat vor gut 200 Jahren dazu dicke Bücher verfasst, und dies haarklein erläutert. Was die Naturpsychologie heute lehrt, ist also in keiner Weise eine „neue“ Erkenntnis. Wissenschaftler, wie Prof. Spitzer, können dies auch nur bestätigen oder neu erläutern. Das Wissen selbst aber ist uralt.

Nur haben wir Menschen dies überwiegend vergessen… dieses Wissen ist ein Teil der inneren „Weisheit“, ein Begriff der eben nicht nur in der Waschmittelwerbung eine Rolle spielt…

Wir Alle tragen diese Fähigkeit in uns, sie ist kostenlos, und sie hilft uns, um sehr viele Probleme unseres Lebens zu lösen. Um die Einsamkeit zu überwinden UND um uns gesundheitlich und mental zu stärken und um unsere Lebensfreude zu stärken, ist Wandern in der Natur für uns Menschen eine besonders wertvolle Aktivität.

Wenn dich dieses Thema näher interessiert, so empfehle ich dir DIESEN ARTIKEL von mir.

Sehr gern stehe ich dir auch für weitere Auskünfte zur Verfügung – kontaktiere mich gern zu diesem Thema (Fb Messenger), und wie DU das Wandern zur Bereicherung deines Lebens nutzen kannst!

Beste Wünsche von Mike Malak

follow me on Facebook – Coach für emotionale und spirituelle Heilung – Healing Practicioner (Ausbildung Heilpraktiker Psychotherapie), Seelsorger (Evangelisch-Theologische Fakultät Uni Strassburg, Frankreich, mit Schwerpunkt auf vergleichende Religionslehre und Seelsorge), langjähriges Studium der Philosophie und Coach für Bewegung und Selbstverteidigung

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