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Der Tägliche Spaziergang (1): Minimal 6000 Schritte täglich für die körperliche und mentale Gesundheit!

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Der Mensch ist durch 3 Dinge zu der weltbeherrschenden Spezies geworden

  1. die Gehirnkapazität und damit verbundene Denkfähigkeit
  2. die opponierbaren Daumen, die sich also um die anderen Finger herum bewegen können
  3. und DER AUFRECHTE GANG

Die zwei ersten Dinge gibt uns das Leben und die Natur einfach so mit. Die DRITTE Fähigkeit müssen wir uns ERARBEITEN – von der Geburt an bis ins hohe Alter. Denn so merkwürdig, wie es klingt: genau DAS ist der springende Punkt, oder besser ZWEI springende Punkte: AUFRECHT und GANG.

Der Mensch ist zum GEHEN geboren – nicht zum Rennen, sondern zum Gehen. Lass mich kurz einige grundsätzliche Argument nennen für das GEHEN, anstelle des Laufens oder Joggens.

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Ursprünglich sind Menschen nur gerannt, um zu flüchten oder um zu jagen. Ansonsten sind sie GEGANGEN – aufrecht und völlig entspannt. Man sieht bis heute Buschmänner und Naturvölker nicht Rennen, Joggen oder irgendwelche „Fitnessübungen“ machen. Sie brauchen auch keine Fitnessstudios. Warum? Weil sie sehr viel öfter und viel entspannt GEHEN, als wir.

Die Menschen in Afrika, Asien oder Südamerika GEHEN. Mich hat die schiere Flut der gehenden Massen an Menschen, die jeden Tag zu Fuss unterwegs sind, in diesen Regionen immer beeindruckt. In Westeuropa und den USA gehen die allermeisten Menschen im Alltag nur noch selten. Man FÄHRT. Und genau damit hängen auch all unsere Wohlstandkrankheiten zusammen: Übergewicht, Diabetes, Herz/Kreislauf, Rückenbeschwerden, Gelenkprobleme, Krebs uvm.

Auch wenn das Wandern, Walken und Gehen, nicht zuletzt durch Corona, vorübergehend zu einem Trend geworden ist: westliche Bürger gehen im Schnitt maximal, um zur Toilette zu pilgern oder zum Kühlschrank, oder zum Auto. Eine übermässige SITZENDE oder bestenfalls stehende Tätigkeit ist die Regel, und selbst im Fitnessstudio SITZEN die meisten wieder… wer 20-22 Stunden am Tag sitzt, steht oder liegt kann auch mit 2, 3 Mal Joggen oder Fitnessstudio pro Woche seine GESUNDHEIT nicht retten… und wer „Sport“ übertreibt, tut seinem Körper auch nicht zwingend etwas Gutes – denn Sport hat nicht die Gesundheit zum Ziel, sondern eine bestimmte körperliche Leistung. Und allein die Tatsache, dass so viele Jogger/innen beschädigte Knie- und Hüftgelenke haben oder Rückenprobleme, zeigt, dass eben Sport NICHT zwingend gut für die Gesundheit ist.

IST SPORT ALSO TATSÄCHLICH MORD, WIE ES IN DEN 70er JAHREN BEREITS PROKLAMIERT WURDE?

Viele Menschen JOGGEN zwar, aber das ist nicht dasselbe, wie Gehen. Joggen belastet der Körper deutlich mehr, als das Gehen, und kann zu erheblichen Körperschäden führen. Die „Jogging-Industrie“ verschweigt dies natürlich. Naturvölker rennen nicht, sondern sie gehen. Schon mal einen Buschmann beim Joggen gesehen? Vermutlich nicht. Diese Völker sind aber trotzdem topfit. Menschen in den westlichen Ländern joggen, weil sie sich „auspumpen“ wollen, weil sie ein „Erlebnis“ nach dem drögen Arbeitstag suchen, weil sie den Hormonkick suchen, um sich dann „gut“ zu fühlen… berauscht… der bekannte „runner’s high“.

Aber all DAS hat aber NICHTS mit der Förderung der Gesundheit zu tun! Dieser „runner’s high“ ist im Gegenteil nur die hormonelle Übertünchung eines Überlastungzustands – der Körper schüttet die fälschlich als „Glückhormon“ bezeichneten Stresshormone aus, weil er signalisiert, dass Etwas nicht in Ordnung ist! Zudem fügt man dem Stress des Alltags weiteren Stress hinzu, und dies wird nun durch das Gefühl des „high“ überspielt. Mit „Gesundheit“ hat dies wie gesagt Nichts zu tun.

Die Idee des „Jogging“ entstand zu der Zeit, als die Wohlstandkrankheiten aufkamen, also nach dem 2. Weltkrieg – irgendwann Ende der 50er und in den 60ern. Den Menschen ging es regelrecht zu gut. Vorher wäre NIEMAND unter den Durchschnittsbürgern auf die Idee gekommen, zu Joggen, um „fit zu werden“, denn man brauchte kein Jogging. Die Menschen GINGEN täglich weite Strecken – zur Arbeit, zum Einkaufen, in die Schule usw.

Joggen entspricht aber nicht der natürlichen menschlichen Bewegungsweise. Man ist geht nicht aufrecht, man ist nicht entspannt, und das Keuchen vieler Jogger zeigt, dass auch keine natürlich Atmung zustande kommt. Das „Hüpfen“ beim Jogging belastet bei jedem Schritt die Hüften, Knie und Füsse mit bis zum 12fachen des Körpergewicht. Also bei 70kg Körpergewicht sind dies also bereits um die 800kg schwere Stösse in die Gelenke, und das bei jedem Schritt… Sport – also auch Joggen – ist NICHT für die Gesundheitsförderung erfunden worden – dies war ein Irrtum, und ist bis heute ein Irrtum. Es ist eine unnatürliche Bewegung, die den Körper an Grenzen und darüber führt, und diese Belastung schädigt den Körper über die Zeit hinweg wesentlich mehr, als sie hilft.

Die Abnutzungserscheinungen und Sportverletzungen sind hinlänglich bekannt. Langzeitsportler haben ab einem bestimmten Alter darum all die diversen Probleme, wie zerstörte Knie und Hüften oder auch Herzschädigungen. Auch ein so genanntes „Sportlerherz“ ist KEIN natürlicher, gesunder Zustand…! Es ist eine schwere Störung.

Das normale Gehen – Marschieren oder Wandern – dagegen belastet die Gelenke mit etwa 2-3fachem Körpergewicht je Schritt (zuzüglich evtl. den Gewicht im Rucksack, falls man mit Rucksack wandert). Bei einem 70kg Wanderer sind dies um die 200 – 250 kg. Der Hauptunterschied ist aber, dass man GEHT, und nicht „hüpft“. Das bedeutet, es gibt KEINE Schläge in die Gelenke, und da immer ein Fuss am Boden bleibt beim Gehen, wird der Körper sehr viel weniger negativ belastet, als beim Joggen.

Während Wanderer keine „Dehnungsübungen“ benötigen, um loszugehen, wird Joggern von den „Experten“ geraten, solche Dehnungsübungen durchzuführen. Ich habe noch niemals während meiner Reisen um die Welt Naturvölker dabei beobachtet, wie sie Dehnungsübungen durchgeführt haben, bevor sie losgewandert sind… aufs Feld, in den Busch, in den Dschungel, auf die Jagd usw. Anders gesagt: wer NATÜRLICHE BEWGUNGEN durchführt, die dem gesunden Ausmass der menschlichen Physiologie entsprechen, braucht keine Dehnungsübungen.

Nur wer sich für UNNATÜRLICHE BELASTUNGEN (das sind sportliche Übungen!) vorbereiten muss, benötigt dies. Das natürliche, entspannte und gesunde simple „Gehen“ IST bereits das komplette und einzige Fitnessprogramm, dass Menschen wirklich benötigen! Naturvölker „rennen“ auch schon mal – beim Jagen oder auf der Flucht – aber sie trainieren das „Rennen“ nicht speziell, weil dies für sie unnötig ist – durch das alltägliche Gehen sind sie bereits vorbereitet für solche Ausnahmesituationen.

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SPIRITUELLES WANDERN – das Gehen für Körper UND Seele und fürs Gehirn!

„Spirituelles Wandern“ ist „bewusstes Wandern“. Wieso „bewusst“ wandern, kann ich nicht einfach so loswandern? Ja, doch, das kann man natürlich. Es gibt aber eine Reihe bestimmter Techniken und Methoden, um den maximalen positiven Effekt des Wanders zu erhöhen. Dies erfordert keine zusätzliche Anstrengung, sondern man macht sich bestimmte Zusammenhänge BEWUSST und achtet solange darauf, bis diese Dinge automatisch ablaufen. In meinem neu aktualisiertem Buch „Spirituelles Wandern“ gehe ich auf diese förderlichen Effekte und Methoden detailliert ein.

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Wer geht oder wandert belastet darum die Gelenke und den Rücken nicht negativ – im Gegenteil, die Gelenke werden so GESTÄRKT. Ein Wanderer bewegt sich dabei völlig natürlich, ohne das Herz über gesunde Grenzen hinaus zu belasten (also „Gehen ohne zu schnaufen“), er kann völlig entspannt bleiben, mit aufrechtem Oberkörper, und vermeidet so u.a. einen erhöhten Blutdruck, und er kann darum auch STRESS ABBAUEN und sich zugleich MENTAL ENTSPANNEN.

Wer rennt, ERZEUGT STRESS für den Körper. Wer rennt nimmt von der Natur um ihn herum so gut wie Nichts wahr. Mental ist aber gerade die entspannte Begegnung mit der Natur, in Ruhe, Stille und Entspannung der wesentliche positive Gesundheitsfaktor insbesondere in Bezug auf Stressabbau.

Dutzende Studien haben belegt, dass nur das mehr oder weniger gemächliche Wandern diese Vorzüge bietet. Hinweis: es ist KEIN Zufall, dass die grossen weisen Menschen – wie Jesus, Buddha, die alten Griechen, Hildegard von Bingen, Goethe oder Churchill – WANDERER waren, die täglich z.T. sehr ausgedehnte Touren gedreht haben. Auch alte indische, chinesische und japanische Quellen und ebenso die jüngsten Studien belegen, wie wertvoll das WANDERN ist.

TÄGLICH 6000 SCHRITTE, UM GESUND ZU BLEIBEN.

Dies sind um die 5km Wegstrecke. In zahlreichen Studien wurde herausgefunden, dass um die 6000 Schritte täglich das gesunde Mass an Schritten sind, um unseren Körper gesund zu halten. Darüber hinaus braucht man aus Gesundheitsgründen eigentlich keine weitere Bewegung mehr. Das Wandern ist in sich ein komplettes Fitnessprogramm – man benötigt keinen „Sport“, ja, Sport ist sogar vielfach eher gesundheitsschädlich… allein die Statistik der Sportunfälle zeigt dies relativ deutlich.

Das Gehen entfaltet sämtliche Vorteile aber nur, wenn dieses Gehen BEWUSST (dh. z.B. mit der richtigen Atmung) und ENTSPANNT durchgeführt wird. Ratsam sind einige weitere Entspannungsübungen morgens und abends – die man an sich aber als „Bewegungsübungen“, und nicht als „Sport“ ansehen sollte, dh. geschwitzt werden muss dabei nicht wesentlich. Zu solchen Übungen gehören simple, aber ENTSPANNTE Kniebeugen, bestimmte Formen der Liegestütze und andere einfache, natürlich Bewegungen.

Wer sein Gewicht reduzieren möchte, sollte sich mit einem Aufbauprogramm an täglich 10.000 Schritte heranarbeiten, das sind rund 7km. Dies sollte dann mit einer Anpassung der Essgewohnheiten kombiniert werden, um einen maximalen Gesundheitseffekt zu erhalten.

Wer keiner sitzenden Arbeit nachgeht, sondern den Tag über bereits viele Schritte geht, benötigt ggf. keine 5 oder 7 km langen Wandertouren pro Tag. Man kann seine 6000 Schritte auch auf teilen auf 2 mal 3000 oder 3 Mal 2000 Schritte, morgen, mittags, abends etwa. Gehe ein Stück des Arbeitsweges, um einzukaufen, steige Treppen statt Aufzug usw.

In Teil 2 dieses Artikel schildere ich dir, wie du das Beste aus deinem täglichen Spaziergang herausholen kannst.

Wenn dich dieses Thema näher interessiert, so empfehle ich dir mein eBook „Spirituelles Wandern“ welches du HIER AUF DIESER SEITE HERUNTERLADEN KANNST…

Wende dich mit Fragen zum Buch oder zum Thema gern an mich! Beste Wünsche von Mike Malak

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