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Menschliche Kälte, Einsamkeit, Depression – Folgen des gesellschaftlichen Winters“

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Es gibt ein berühmtes skandinavisches Sprichwort: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.“ Das kennen wir vermutlich Alle bereits.

Damit soll gesagt werden, dass es nie ein schlechter Tag ist, um an die frische Luft zu gehen, solange wir den Wetterbedingungen entsprechend gekleidet sind. Es ist aber auch eine Ermutigung, während des kalten, dunklen Winters nach Draußen zu gehen, wenn man eigentlich fast geneigt wäre, sich drinnen zu verkriechen und einzukuscheln.

Es könnte auch zu einer Ermutigung für diejenigen Menschen erweitert werden, die metaphorisch düsteren Jahreszeit gegenüberstehen, die am berühmten „Winter Blues“ leiden, der „jahreszeitlich bedingten Depression“.

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Es kann sich manchmal anfühlen, als würden wir in dunklen Zeiten leben – real, aber auch im übertragenen Sinne. Unsere Zeiten sind unsicher. Moralisch kalt. Existenziell streng. Es kann schwer sein, immer noch ausgehen zu wollen, geschweige denn Etwas neu beginnen zu wollen. Manche Leute sagen sogar, sie möchten nicht einmal Kinder in eine solche Welt bringen.

Und wir tun ab und zu absolut gut daran, uns bis zu einem gewissen Grad zurückzuziehen. Um die Luken unserer kleinen Außenposten abzudichten. Um einen gemütlichen Kreuzgang zu schaffen, wo wir uns am Feuer warm halten, während draußen der Sturm tobt. Diese Zeit der Ruhe ist sehr wertvoll.

Und doch muss das Leben gelebt werden. Wir können und sollten uns nie ganz von der weiten Welt lösen und können sie trotzdem durchqueren und bereisen, selbst bei „schlechtem Wetter“, im übertragenen Sinn – solange wir die richtige „Kleidung“ tragen.

Was können wir also tun, um uns „richtig zu kleiden“?

– Setze die Strickmütze des kritischen Denkens auf – einen Verstand, der nicht auf falsche Argumente hereinfällt und in der Lage ist, vernünftige Argumente beizutragen;

– lies gute Bücher, ein paar Überzeugungsschichten – die uns wohlüberlegte Werte vermitteln, die nicht von jedem stürmischen Wind gesprengt werden;

– umhülle dich mit einem Tuch voller aufrichtiger Emotionen, das die Kälte des Zynismus abwehrt;

– trage Handschuhe echter, konkreter Interessen, die das Blut in deinen Fingern fließen lassen;

– und ummantele dich mit einer dicke, herzerwärmende Jacke, die mit der Unterstützung treuer Freunde isoliert wurde.

Und dann trete hinaus in die Landschaft eines „gesellschaftlichen Winters“. Denn jede Jahreszeit – wie auch jede Phase des Lebens und jeder einzelner Tag – bietet ihre eigenen einzigartigen Möglichkeiten um nützliche und aufbauende Erfahrungen zu machen.

Und obwohl der kühle Wind dieser kalten Zeit als bitter empfunden werden kann, kann er auch als Quelle der Erfrischung dienen, die die Wangen rötet, die Selbstgefälligkeit und Schwermut vertreibt und die Selbstbeobachtung anregt.

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Bis dahin DANKE und beste Wünsche, von Mike Malak

follow me on Facebook – Coach für emotionale und spirituelle Heilung – Healing Practicioner (Ausbildung Heilpraktiker Psychotherapie), Seelsorger (Evangelisch-Theologische Fakultät Uni Strassburg, Frankreich, mit Schwerpunkt auf vergleichende Religionslehre und Seelsorge), langjähriges Studium der Philosophie und Coach für Bewegung und Selbstverteidigung

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