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Der Mangel an Fleisch und Käse in der Ernährung von Frauen kann dauerhaft die Gesundheit beeinträchtigen, sagt Professor für Ernährungskunde

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Vegetarismus und Veganismus sind auf dem Vormarsch, besonders bei Frauen. Wie bei allen Ideologien, so muss man aber auch bei diesen Bewegungen bedenken, dass sie sehr einseitige Denkweisen beinhalten, die man durchaus auch in den Kreis des Fanatismus zählen kann. Ich war nie Anhänger von Ideologien oder Fanatismus, weil dies ein einseitige, und oft sogar verblendete Form des Lebens beinhaltet.

Einseitige Denken, welches alles Tun und Denken ausschliesslich bereits vorgefertigter Denkergebnisse unterwirft und dabei Gedankengänge, die dieser Theorie nicht entspricht einfach weglässt, erzeugt jedes Mal Probleme.

Das gilt politisch, wie im Sport, und auch bei der Frage einer gesunden, ausgeglichenen Ernährung. Fanatismus heisst u.a., dass man nicht mehr über andere Argumente nachdenken will, sondern sich nur noch auf Teilaspekte der ganzen Wahrheit konzentriert. Nur einer Teilwahrheit zu folgen, bedeutet aber, dass man GAR keiner Wahrheit mehr folgt. Nur, wenn man SÄMTLICHE Informationen bedenkt und einbezieht, bleibt man auf dem Boden der Vernunft.

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Eine Mangelernährung – die also gezielt über längere Zeit bestimmte Lebensmittel oder Inhaltsstoffe komplett ausschliesst – ist allgemein keine gesunde Ernährungsform. Diesen Grundsatz kann man auf jede Diät oder Ernährungsform anwenden. IDEOLOGIE UND FANATISMUS sollte niemals die Grundlage für die Erhaltung seiner eigenen Gesundheit sein. Eine Diät durchführen, weil andere Leute „modische Grundsätze“ vorgeben oder eine Diät verkaufen wollen? Wie klug kann das denn sein? Aber auch der Veganismus birgt grosse Gefahren.


Insbesondere für junge Frauen bedeutet diese Ernährungsform (Vegan/Vegetarisch), dass sie einen Mangel an lebenswichtigen Nährstoffe durch ihre Mangelernährung erleiden, z.B. weil sie zu wenig oder gar kein rotes Fleisch und Milchprodukte konsumieren. Dies kann möglicherweise ihre Gesundheit auf Dauer schädigen. Dies hat ein führender Experte Wissenschaftler festgestellt.
Ian Givens, Professor für Nahrungskettenernährung und Direktor des Instituts für Lebensmittel, Ernährung und Gesundheit an der Universität Reading (England), sagte, die Hälfte der Frauen im Alter zwischen 11 und 18 Jahren konsumiere weniger als die empfohlene Mindestmenge an Eisen und Magnesium.
Er fügte hinzu, dass ein Viertel aus dieser Altersgruppe gleichzeitig zu wenig Jod, Kalzium und Zink zu sich nahm. Wohlgemerkt: dies ist die Situation bereits OHNE dem zusätzlichen Problem durch Veganismus.

Fleisch ist die wichtigste und beste Eisenquelle, während Käse eine wichtige Kalziumquelle ist – obwohl viele die Nährstoffe woanders suchen. Um die „vegan“ auszugleichen, müsste man Unmengen an Gemüse essen (das tun aber die wenigsten Veganer), oder Kunstprodukte einnehmen, und das ist für die Gesundheit nicht förderlicher, als Fleisch zu essen.


Professor Givens warnte, dass junge Frauen durch vegane Ernährung besonders stärker seien, diese Art von Mangelernährung zu entwickeln, als Männer, was daran liegen könnte, dass sie „offener für Botschaften sind, die darüber verbreitet werden, angeblich wie schlecht Fleisch und Milchprodukte für die Umwelt sind“, was dazu führt, dass gerade Frauen zu Vegetarier oder Veganer werden. Männer lassen sich solche Argumente offenbar nicht so leicht einreden.

Während Givens zugab, dass es gute gesundheitliche Gründe dafür gibt, mehr pflanzliche Lebensmittel zu essen, forderte er während eines vom Science Media Center organisierten Briefings über alternative Proteinquellen auch: „Wir müssen diesen Schritt mit grosser Vorsicht nehmen“.
„Wir haben bereits eine Ernährungssituation, die in vielerlei Hinsicht ziemlich marginal ist, und bei einigen Problemen werden wir das Ergebnis meiner Meinung nach noch lange nicht wissen. Und dies kann dann bereits grossen Schaden angerichtet haben“. Anders gesagt: einfach so einer „Modeerscheinung“ zu folgen, ohne die Folgen absehen zu können, ist kein guter Plan.


Während es also richtig ist, dass unsere Ernährung einen grossen Anteil an Gemüse und Obst beinhalten soll, ist es nicht richtig zu sagen, man müsse auf tierische Lebensmittel komplett verzichten. Man muss sich vielmehr fragen: wo soll der positive Aspekt sein, die Umwelt zu schonen, während wir unsere persönliche Gesundheit durch Mangelernährung schädigen?

Aufgrund der gestiegenen Polemik in Bezug auf Umweltprobleme, wenden sich viele junge Frauen mittlerweile pflanzlichen Alternativen zu. Da wird sogar die Behauptung aufgestellt, dass der Klimawandel von unserer Ernährung abhänge – als ob die Eiszeiten, die seit Millionen von Jahren regelmässig erfolgen, gefolgt jeweils von entsprechenden Wärmezeiten, irgendwie mit unserer Ernährung zu tun hätten.


Professor Givens fügte in Bezug auf die körperliche Gesundheit hinzu: „Teenagerjahre sind absolut entscheidend für die Knochenentwicklung. Wenn Sie sich in dieser Phase falsch ernähren, hat dies eine große Bedeutung für die Knochengesundheit bei älteren Menschen und erhöht das Risiko von Brüchen, die die Lebensqualität beeinträchtigen können. Für Frauen hat dies langfristige Folgen.“

Prof. Givens erklärte, dass Kalzium und Magnesium wichtig für die Knochenentwicklung seien und junge Frauen, die in ihrer Jugend unter Mangelernährung litten, nach der Menopause sehr wahrscheinlich mit noch größeren Problemen konfrontiert werden.

Während dieser Zeit verlieren Frauen Östrogen, was bedeutet, dass sie bereits einem noch höheren Risiko für Knochenschwäche ausgesetzt sind.


Der Professor wies darauf hin, dass Frauen in höheren Altersgruppen stärker von Mangelerscheinungen bedroht seien, als Männer – 11 % der Männer im Alter von 11 bis 18 Jahren, aber 54 % der Frauen im Alter von 11 bis 18 Jahren. Nahezu ein Drittel der Frauen im Alter von 19 bis 64 Jahren konsumieren laut Givens bereits ohnehin schon weniger als die empfohlener Mindestgehalt an Eisen, laut Analyse der staatlich finanzierten National Diet and Nutrition Survey. Zusätzliche vegane Ernährung würde dieses Problem noch deutlich steigern.


Allerdings aßen nur 2 % der Männer im Alter von 19 bis 64 Jahren weniger als die empfohlene Mindestmenge an Eisen. Rotes Fleisch ist sehr wichtige Eisenquelle. Sicher, es ist geringeren Mengen auch in anderen Lebensmitteln wie Bohnen, Nüssen, Hülsenfrüchten und dunkelgrünem Gemüse enthalten. Aber man müsste sehr grosse Mengen davon essen, dh. statt der kleine Portiönchen, die Veganer/innen so essen, müsste man 3, 4 wirklich riesige Mahlzeiten pro Tag einschaufeln, um die gleiche Zufuhr an Eisen zu erhalten, wie mit Fleisch. Dies aber findet real einfach so nicht statt, und darum ergibt sich die Mangelernährung.


Givens sagte auch, dass Jodmangel bei jungen Frauen im gebärfähigen Alter besonders besorgniserregend sei, da er für die Gesundheit des Fötus unerlässlich sei, und fügte hinzu, dass Milch die beste Jodquelle für die meisten Menschen sei, mit Ausnahme von Fisch und Meeresfrüchten. Es gibt nur sehr wenige pflanzliche Alternativen, die das Mineral enthielten, und wenn, dann nur in geringsten Mengen. Ansonsten bleiben nur verarbeitete Produkte, die aber kein bisschen natürlicher oder gesünder sind, als Milch. Eine gesunde Ernährung darf keine künstlich zugeführten Stoffe erforderlich machen, sonst ist sie nicht gesund und natürlich. Ausgenommen sind da nur die knapp 10% Bürger mit Laktoseunverträglichkeit, aber da ist Fisch eine gute Alternative.

Veganer versuchen immer wieder andere vegane Kulturen als ideales Vorbild und Argument heranzuziehen. Nehmen wir Indien. In Indien sind – durch den Hinduismus – hunderte Millionen Menschen Veganer. Nun sollte man das nicht grundsätzlich gleich preisen und loben, die Dinge sind sehr kompliziert, den Hinduismus ist nicht wirklich kompatibel mit unserer westlichen Gesellschaft. Es gibt z.B. das Problem der „Kasten“, also dem Gedanken von Herren- und Untermenschen, dies ist im Hinduismus bis heute verankert. Ist es also ein Wunder, dass die Herren Hitler und Charles Manson ihre Ideologie aus dem Hinduismus entwickelten? Beide waren übrigens Vegetarier… Also sollte man sehr vorsichtig sein mit der Anwendung der Grundsätze des Hinduismus auf unsere Gesellschaft – es gibt Zusammenhänge, die nicht übersehen werden sollten.

Und so auch der Veganismus. Weil vegane Inder kein Fleisch und Milch konsumieren, gibt es dort rund 350 Millionen Menschen (fast so viel wie die Bevölkerung der EU), die an einem schweren JODMANGEL leiden. Jodmangel ist eine der Hauptursachen für GEHIRNSCHÄDIGUNGEN, wie auch für den KROPF. Beide Krankheitsbilder sind in Indien besonders häufig. Jod ist sowohl für eine gesunde Entwicklung des Gehirns im Fötus, als auch für die Vermeidung von Komplikationen während der Schwangerschaft essentiell. Pauschal zu behaupten, Milchkonsum sein schlecht oder Veganismus sei gesund, ist aus meiner Sicht darum absolut falsch.

Wer keinen Fisch und auch keine frische Milch konsumiert, kann sich durch den Jodmangel sehr bald Probleme schaffen.

Ich persönlich halte u.a. aufgrund der vorgenannten Problematik von Vegan Nichts, von Vegetarismus nur extrem wenig – zumindest nicht als dauerhafte Ernährungsweise, wenn ich mir dann Sorgen um eine natürliche Versorgung mit allen wichtigen Stoffen machen muss, oder auf Pillen oder Pülverchen u.ä. zurückgreifen muss.

Ich plädiere für die ausgewogene Mischung ALLER für eine gute Gesundheit nötigen Lebensmittel, und das ist aus meiner Lebenserfahrung der richtige Mix aus pflanzlich und tierisch. Meine Gesundheit zu gefährden, mit einer Mangelernährung wegen einer Ideologie? Das kommt für mich nicht in Frage.

Link zu meinen kostenfreien eBook „Stressfrei leben“, in dem ich u.a. auch auf die LIFE ZONES und gesunde und ausgewogene Ernährung eingehe, z.B. „Mittelmeerdiät“.

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Beste Wünsche von MIKE MALAK

follow me on Facebook – Coach für emotionale und spirituelle Heilung – Atem-Coach – Healing Practicioner (Ausbildung Heilpraktiker Psychotherapie), Seelsorger (Evangelisch-Theologische Fakultät Uni Strassburg, Frankreich, mit Schwerpunkt auf vergleichende Religionslehre und Seelsorge), langjähriges Studium der Philosophie und Coach für Bewegung, Survival und Selbstverteidigung

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