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Deine persönliche Art um dich optimal Auszuruhen – mit Ruhekonzepten kannst du mehr aus deiner Erholung erreichen

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Es ist hilfreich, die individuelle Form der Entspannung an den jeweiligen Grad an Müdigkeit anzupassen. Dies ist eine großartige Möglichkeit, sich rascher und nachhaltiger zu erholen. Welches Bild kommt dir in den Sinn, wenn du das Wort „Entspannung“ hörst? Vielleicht morgens lange ausschlafen, am Strand liegen, ungestört ein Buch lesen oder gemütlich Spazierengehen? Jeder hat so seine eigenen Vorlieben.

Ruhe wird oft nur in Bezug auf das Physische betrachtet, aber sie hat viele Dimensionen und kann eine Vielzahl von Formen annehmen. Während das Bedürfnis nach körperlicher Entspannung leicht zu erkennen ist, kann es schwieriger sein, andere Facetten der Müdigkeit zu identifizieren, die genauso erschöpfend sind – mentale Überlastung und Burnout sind z.B. Folgen von zu wenig geistiger, mentaler Ruhe. Es ist wichtig, die Zeichen kennen, auf die man bei sich selbst achten muss, und die verschiedenen Arten von Ruhe zu verstehen, die wir benötigen, um uns vollständig erholt zu fühlen.

Eine gut ausgeruhte Person wird am ehesten sagen, dass sie sich gut fühlst. In dem Zustand bist du gleichzeitig ruhig und energiegeladen, inspiriert und motiviert. Am Wichtigsten ist, dass wir in der Lage sind, auch schwierige Situationen mit Leichtigkeit und Gelassenheit zu meistern, wie herausfordernd sie auch sein mögen.
Ein Mangel an ausreichender Erholung kann sich sowohl auf die psychische als auch auf die körperliche Gesundheit negativ auswirken.

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Wird unsere Ruheschwelle nicht oft und lange genug erreicht, löst dies neurologisch über unser sympathisches Nervensystem Angst- und Stressreaktionen aus. Dies wirkt sich u.a. so aus, dass es dir schwerfällt, dich zu konzentrieren, d.h. die Aufmerksamkeitsspanne ist kürzer, du bist leicht abgelenkt und reizbarer werden.
Schlafstörungen treten häufiger auf, Essgewohnheiten können zum einen oder anderen Extrem ausschlagen, möglicherweise spürst du ein Engegefühl in der Brust, Herzrasen, Kopfschmerzen oder Magenprobleme. Dies sind einige der typischen Folgen von zu wenig Entspannung – körperlich, wie mental.

Herauszufinden, was man individuell braucht, kann sehr leicht sein oder erfordert ein wenig Selbsterkenntnis und Reflexion. Es ist hilfreich darauf zu achten, bei welcher Aktivität (und ich zähle gezieltes Faulenzen mit dazu) du dich WIRKLICH gut fühlst. Z.B. beginnt bei vielen Menschen bei Faulenzen am Strand das Grübeln und der Gedankenkreisel, andere Leute können in der gleichen Situation komplett abschalten, und darum besser entspannen.

Für mich persönlich ist das Wandern die beste Methode, um abzuschalten. Ich kann die Forschungsergebnisse nur bestätigen: das Wandern ist nicht nur eine Wellnesskur in sich, es hilft auch der seelischen und geistigen Entspannung, steigert die Denkfähigkeit und regt die Kreativität und Intuition an. Kein Wunder also, dass seit tausenden von Jahren die grossen Denker der Zeitgeschichte auch Wanderer waren. Man kann Probleme, die durch den Kopf ziehen, leichter lösen, und sorgt so neben der körperlichen Entspannung auch zugleich für eine seelische Entspannung. Ich habe mit diesem Konzept zahlreiche und erhebliche positive Erfahrungen gemacht – mehr dazu hier…

Es ist wichtig, individuell die richtige „Mischung“ zu finden. Man sollte die Harmonie zwischen Anspannung und Entspannung anstreben – im Wandern habe ich dies gefunden. Wenn wir zu wenig stimuliert werden, brauchen wir eine anregende Aktivität. Wenn wir überfordert sind, brauchen wir eher etwas Beruhigendes.
Wer sich gestresst fühlt, wirkt dem am besten durch geruhsame Aktivität entgegen, wer sich gelangweilt fühlt (bis hin zum Burnout, denn dies ist im Kern extreme Langeweile), benötigt dringend Abwechslung.

Wenn zum Beispiel jemand mühselige, aber geisttötende Hausarbeiten durchführt, findet er es vielleicht erholsam, ein Buch zu lesen oder mit einem Freund zu plaudern, aber wenn er überarbeitet ist oder den Tag von stressenden Menschen umgeben verbracht haben, braucht vielleicht eher nur einen erholsamen Spaziergang oder ein ruhiges Bad.

Wenn du dich mit deiner bisherigen Methode der Erholung innerlich nicht wirklich „ausgeruht“ fühlst, ist es an der Zeit, mehr Raum für Ruhe schaffen, den nicht ohne Grund sagt das Sprichwort: „In der Ruhe liegt die Kraft“. Durch Ruhe heilen, reparieren oder gruppieren wir uns neu. In unserer hektischen, nervösen Welt kommt Ruhe dramatisch zu kurz.

Schaffe mehr Platz für Erholung

Es kann Disziplin erfordern, deinem Bedürfnis nach Ruhe nachzukommen – das geht sogar soweit, dass „moderne Menschen“ sich „schuldig fühlen“ oder fälschlicherweise meinen, sie würden etwas verpassen, wenn sie nicht pausenlos irgendwelchen Aktivitäten nachgehen. Dies wird oft auch „fear of missing out“ genannt (fomo), also die Angst, etwas zu verpassen. Aber all der Aktionismus und all die Hektik hat einen Preis – die zerstörten gesellschaftlichen Strukturen, Egoismus, beschädigte seelische Balance, Stress, Aggressivität, und daraus resultierende Krankheiten sind dieser Preis.

Darum ist es höchste Zeit, dass du jeden Tag gezielt und konkret Zeiten für deine Erholung einbaust. Nicht nur am Wochenende oder im Urlaub – Erholung sollte jeden Tag stattfinden. Lasse dich nicht durch deinen Alltag hetzen, nicht durch deine Arbeit und auch nicht durch sonstige Verpflichtungen. Jeden Tag muss eine halbe Stunde hier und eine halbe Stunde dort für DICH eingeplant werden.

Und hier hat sich in diversen Untersuchungsreihen gezeigt, dass ein bestimmtes Homöopathisches Konzept von grossem Nutzen ist: der Einsatz kleiner Dosen an Ruhe und Entspannung, dafür täglich und dauerhaft angewendet. Eine kleine, mehrfache Dosis bei täglicher Anwendung erzielt eine vergleichsweise grössere Wirkung, als einmal die Woche oder einmal im Jahr eine grosse Dosis.

Also jeden Tag zwei Mal eine Dosis Entspannung von 15-30 Minuten, verteilt über den Alltag. Diese Pausen müssen fest strukturell in den Tagesablauf integriert werden, und wir lassen uns durch Nichts davon abbringen. Deine Gesundheit und dein seelisches, mentales Heil ist das Kostbarste, das du besitzt. Du solltest es für absolut Nichts auf der Welt verschachern. Mini-Dosen, verteilt über den Tag, mit grandioser Wirkung.

Um mehr darüber zu verstehen, was es wirklich bedeutet, Geist und Körper wiederherzustellen, ist es hilfreich, die verschiedenen Arten von Müdigkeit und Überlastung aufzuschlüsseln, die dir täglich Kraft rauben, und die Ruhepause, die für jede am besten geeignet ist.

Es gibt fünf Haupttypen von Ruhe: körperliche, geistige, soziale, sensorische und kreative (siehe weiter unten Details dazu). Alle von ihnen werden benötigt, aber einige Leute benötigen möglicherweise eine Kategorie mehr, als in anderen. Dies mag auch täglich wechseln. Mehr besser du deine persönliche Bedingungen einschätzen kannst, desto besser kannst du deine „homöopathischen Dosen“ einsetzen.

Jeder Tag hat seine eigenen Anforderungen. Das Leben ist schließlich fließend und eine Erholungsdosis ist am effektivsten, wenn sie auf die sich ständig ändernden Bedürfnisse zugeschnitten sind. Aber dies ist kein Hexenwerk und keine Kunst – wir müssen darüber einfach nur ab und zu analytisch nachdenken. Nachfolgend dazu eine grobe Anleitung.

soul and body reboot

FÜNF WEGE ZUR REVITALISIERUNG – die unterschiedlichen Anwendungsbereiche für deine tägliche Erholungsdosis

Nutze ganz einfach die Art der Erholung, die deinen aktuellen Bedürfnissen am besten entspricht. Teste am Besten mehrere verschiedene Mittel je Kategorie, bis du das findest, was dir selbst optimal hilft.
Welche Kategorien gibt es denn?

1 Physisch

Sie ist meist am einfachsten und offensichtlichsten zu identifizieren, sie manifestiert sich als Müdigkeit. Schlafmangel, schwere körperliche Arbeit oder körperliche Anstrengung können zu körperlicher Ermüdung führen. Möglicherweise fühlst du dich lethargisch, energielos und hast Muskelverspannungen, vor Allem im Hals/Nackenbereich.

Körperliche Erholung kann passiv stattfinden – vielleicht verlängerst du einfach einmal deine Schlafzeiten durch ein Nickerchen, eine frühe Nacht oder ein längeres Ausschlafen – oder sie kann aktiv sein. Dies könnte mit Hilfe einer Aktivität wie Entspannungsübungen, Atemtechniken, einer Massage oder einem warmen Bad geschehen. Du kannst auch ausruhen indem du deinen Geist sanft beschäftigst, durch Lesen, einen Podcast hören oder eine Dokumentation ansehen.

2 Mental

Mentale Erschöpfung ist oft schwerer zu erkennen. Zu den Anzeichen gehören Schwierigkeiten nachzudenken, Erschöpfung oder Unfähigkeit, sich zu konzentrieren. Diese Art von Erschöpfung folgt häufig auf längere Arbeitsphasen oder die Konzentration auf Problemlösungsaufgaben.

Auch emotionale Erschöpfung, die von erschöpfenden sozialen Interaktionen oder inneren Kämpfen herrühren kann, kann dazu führen, dass Geist und Seele eine Verschnaufpause brauchen. Versuche für dich zu analysieren, was exakt für dich die schlimmsten Belastungen darstellen. Arbeit, soziale Kontakte, bestimmte Menschen usw. Manchmal brauchst man Abstand von Facebook und Co., oder von bestimmten Personen.

Schaffe dir Freiraum, indem du dich von anspruchsvollen Aufgaben und Technologien wie den Sozialen Medien zurückziehst. Ein Stichwort dabei ist „Entgiftung von digitalen Medien“. Dies ist ein ganz wesentlicher Problembereich für viele Menschen heute!

Ein Spaziergang, Laufen oder Schwimmen kann mental erholsam sein. Schalte die digitale Kommunikation ab, so oft und so lange es für dich machbar ist. Suche Zeit für DICH selbst, mit dir allein. Finde wieder Unabhängigkeit von dieser Flut von Kommunikation, die dich in Wahrheit kein Stück dem Glück näherbringt…

3 Sozial

Je nachdem, wo du persönlich auf der Skala von extrovertiert zu introvertiert liegst, findest du es manchmal vielleicht schwierig, Kontakte zu knüpfen. Oder du kannst sozial erschöpft sein, und fühlst dich möglicherweise ausgelaugt, und wünschst mehr „Allein-Zeit“.

Um wieder zu Kräften zu kommen, müssen du möglicherweise Zeit für dich allein im täglichen Zeitplan einbauen. Wie du sie nutzt, bleibt dir überlassen. Um dies effektiv zu tun, schaffe realistische Grenzen mit den Menschen im Leben. Wenn du dies auf eine Weise machst, du Dritte nicht verletzt, aber dennoch konsequent dafür sorgt, dass du Zeit für dich allein hast, musst du keinerlei schlechtes Gewissen haben. Du bist nicht egoistisch, sondern du handelst so, damit du selbst gesund sein kannst, erholt, lebensfroh. Das steht dir absolut zu. Zeit für dich ist so wichtig, wie eine Herzmedizin oder Insulin gegen Diabetes, und die Medikamente würdest du dir ja auch nicht verbieten lassen.

Wenn du den Menschen um dich herum im Voraus sachlich und ruhig mitteilst, wann du freie Zeit für gemeinsame Unternehmung hast und wann du keine Zeit dafür hast, ist es wahrscheinlich, dass sie respektvoll mit der Art und Weise umgehen, wie du deine Freizeit einteilst. Welcher vernünftig denkende Mensch sollte dir dies auch verübeln (und auf andere Menschen solltest du ohnehin keinen Wert legen)? Es ist DEINE Zeit, und du musst darüber Herr bzw. Herrin bleiben. Es ist auch wichtig, nicht zu lange mit Menschen zu verbringen, die dich auslaugen.

„Ein Schlüssel zur Lebensfreude ist, zu wissen, wie viel Zeit man für Ruhe und wie viel zeit für Aktivität einteilen muss.“

4 Sensorik

Du verarbeitest ständig Informationen aus deiner äußeren Umgebung und aus deinem Körper. Teile dieser sensorischen Informationen tragen dazu bei, Ruhe und Gelassenheit zu fördern, während andere Teile überwältigend sein können – helle Lichter, laute Geräusche, Gespräche und Menschen sind allesamt Auslöser für eine Reizüberflutung – also für Stress. Stress ist ein Killer – er ist bekanntlich Auslöser schwerer Krankheiten, und zudem zerstört er Lebensfreude. Stelle fest, welche „Trigger“ (Auslöser) für dich Stress verursache, und vermeide in deinen Ruhezeiten gezielt diese Dinge oder Personen.

Suche nach Möglichkeiten, um sicherzustellen, dass deine Umgebung deinen eigenen optimalen sensorischen Bedürfnissen entspricht – in den Ruhezeiten, aber möglichst auch sonst im Alltag. Vielleicht brauchst du Stille um dich herum oder vielleicht beruhigende Hintergrundmusik oder statt Musik Vogelgezwitscher oder das Rauschen von Regen (auf Youtube z.B. gibt es dazu Videos), viele Menschen bevorzugen „white noise“, z.B. durch Geräuschgeneratoren.

Man kann sich von einer Reizüberflutung erholen, indem man sich in eine Umgebung begibt, die der Umgebung, welche den Stress erzeugt, entgegengesetzt ist. Nach einer geschäftigen Party brauchst du vielleicht Zeit allein zu Hause. Wenn du von der Arbeit oder zu viel Bildschirmzeit überreizt bist, kann ein Spaziergang an der frischen Luft die gewünschte Erholung bieten. Der Trick liegt darin, dass du für dich die möglichen Mittel durch Ausprobieren findest, die dir optimal helfen.

5 Kreativität

Für diejenigen, die einer eher gleichbleibenden Beschäftigung mit dauernder Wiederholung und Monotonie nachgehen, ist Burnout weit verbreitet. Dies äussert sich oft durch Lustlosigkeit, Erschöpfung, Verlust von Freude am Leben allgemein und ähnlichen Symptomen. Man spürt den Zwang, seiner Arbeit nachgehen zu müssen, findet aber die Motivation und Energie dafür nicht mehr. Mehr zu Burnout hier…

Es ist wichtig, Zeit zu haben, um immer wieder und täglich etwas zu tun, was Spass macht. Es ist wichtig, manche Dinge einfach aus purem Vergnügen zu genießen. Verbringe deine Zeit damit, deinen Geist und deine Seele sagen zu lassen, WAS das genau sein könnte. Verwirf solche innere Inspiration nicht als „nutzlos“ oder irgendwie Zeitvergeudung. Ich persönlich erhalte Inspirationen immer wieder während meiner täglichen Wanderungen. Du solltest Eingebungen einfach mal nachgehen, lass dich von der Kreativität führen, versuche nicht sie zu lenken oder einzuschränken. Oft sagt dir deine Seele, was du brauchst. Du musst nur auch darauf hören.

Alternative kreative Aktivitäten können auch nützlich sein. Ein Schriftsteller könnte davon profitieren, einen Film anzusehen, oder ein Tänzer, wenn er eine Kunstausstellung besucht. Oft kommen die besten Ideen, wenn man einen Schritt zurücktritt und aufhört, sich anzustrengen. Um deinen kreativen Becher zu füllen, ist es wichtig, Wege zu finden, um im Leben Platz für die Ruhe zu schaffen.

Im Rahmen meiner Kurse und Seminare biete ich konkrete Anregungen, um diese Bereiche gezielt zu fördern. Ich wiederhole es oft und immer wieder gern, denn es ist die Wahrheit und Weisheit: In der Ruhe liegt die Kraft. Wenn du dazu Fragen an mich hast, kontaktiere mich gern jederzeit unverbindlich!

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DANKE für dein Interesse, bleibe gesund, auf bald und beste Wünsche, von MIKE MALAK

follow me on Facebook – Coach für emotionale und spirituelle Heilung – Atem-Coach – Healing Practicioner (Ausbildung Heilpraktiker Psychotherapie), Seelsorger (Evangelisch-Theologische Fakultät Uni Strassburg, Frankreich, mit Schwerpunkt auf vergleichende Religionslehre und Seelsorge), langjähriges Studium der Philosophie und Coach für Bewegung und Selbstverteidigung

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