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SELBSTHEILUNG oder Selbstschädigung – du hast die wesentlichen Aspekte deiner Gesundheit selbst in der Hand

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Ich werde immer wieder einmal darauf angesprochen, wie ich es schaffe, trotz meiner nun auch „fortgeschrittener Jahre“ immer noch fit zu sein, jung auszusehen, und allgemein „gut drauf“ – bisher ohne nennenswerte Krankheiten oder die vielen gängigen, verbreiteten abnutzungsbedingten Schäden. Ein stückweit hab ich wohl gute Gene, andererseits hatten die männlichen Familienmitglieder (mit den gleichen Genen) lange nicht das „Glück“, wie ich. Also kann es nicht allein einfach nur am „Schicksal“ oder an den Genen liegen.

Und ich habe da ein persönliches Geheimnis, dass in Wahrheit aber keine Geheimnis ist. Die Lösung ist nach meiner absoluten Überzeugung: tägliche MÄSSIGE Bewegung, und der damit zusammenhängende Stressabbau, sowie eine Anpassung der Ernährung auf die wirklichen Bedürfnisse der menschlichen Biologie.

Es wurde schon hunderte Male gesagt: wir selbst haben auf den Prozess der Alterung und auf unseren Gesundheitszustand ganz wesentlichen Einfluss. Wir entscheiden in großem Maße durch unser Verhalten, ob wir die Selbstheilungskräfte des Körpers positiv anregen, oder ob wir negative Entwicklungen fördern. Die Ernährung ist ganz sicher ein wichtiger Aspekt, darauf gehe ich in anderen Posts ein, die das Ergebnis meiner Recherchen darlegen.

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Hier und jetzt möchte wieder einmal die Lanze brechen für den anderen wichtigen Faktor auf unser Leben: angemessene körperliche Bewegung. Und bevor du bei diesem Begriff wieder stöhnend die Augen rollst oder gleich ganz abschaltest… bitte denke über ein paar Zusammenhänge nach, lass dich vielleicht auch motivieren:

Wenn es um die größten Probleme in der modernen westlichen Gesellschaft geht, denken aktuell die meisten Leute wohl an den Krieg, an die schlimmen Zustände der öffentlichen Sicherheit und unsere bedrohte Wirtschaft, Geldverlust seit Einführung des EURO uvm.
Aber es sollten auch Dinge wie Fettleibigkeit, Angstzustände, Depressionen und natürlich COVID-19 sicherlich ganz oben auf der Liste stehen.

Jedes Jahr geben die Länder Europas hunderte Milliarden Euro für psychiatrische Dienste aus, weitere hunderte Milliarden Dollar für Erkrankungen im Zusammenhang mit Fettleibigkeit und haben bereits wiederum zahllose Milliarden für die Pandemie ausgegeben.
Abgesehen von den immensen wirtschaftlichen Kosten, fügen diese Probleme dem Leben der Einzelnen ein unermessliches Leid hinzu, verringert die Lebensqualität und die Lebensdauer erheblich.

Während diese Krankheiten unterschiedlich sind – einige biologisch und einige umweltbedingt; einige sind mental und andere körperliche – könnten alle mit ein und derselben Aktivität verhindert, bewältigt und/oder behandelt werden: mässige körperliche Bewegung.
Die Kombination aus zu wenig und falscher Bewegung und einer schädigenden Ernährung ist in Wahrheit der größte Fluch unserer Gesellschaft, mal von Drogenmissbrauch abgesehen.

Dass das richtige Maß Bewegung eine gesundheitsfördernde Wirkungen hat, ist keine neue Beobachtung. Doch die Vorstellung, dass uns körperliche Bewegung gut tut, schwirrt meist unbemerkt im Hintergrund unserer Welt. Die meisten Bürger verdrängen dies, aber sie haben auch eine falsche Vorstellung davon, genau WAS wirklich an „Bewegung“ nötig ist – denn dies ist sehr viel weniger anstrengend, als die Meisten befürchten. Gesunde Bewegung belastet NICHT, sondern baut auf, sie überanstrengt auch nicht. Aber sie sollte nahezu täglich stattfinden.

Tatsächlich aber ist eine simple Form der körperlichen Bewegung – wie etwa das Wandern/Gehen als ein Beispiel – als ein wesentlicher Kofaktor (neben Ernährung) zum Sieg über die „Zivilisationskrankheiten“ zu sehen. Dazu möchte ich ein wenig näher eingehen.

Fettleibigkeit und körperliche Aktivität

Die Ernährung wird oft als der grundlegendste Faktor bei der Gewichtskontrolle angepriesen und ist sicherlich ein wesentlicher Faktor zur Vorbeugung und Behandlung von Fettleibigkeit. Aber den wenigsten Menschen gelingt es, ihre Ernährung signifikant umzustellen. Darum nehmen sie an Gewicht über die Zeit nur zu, statt ab, zumindest wenn sie nicht trainieren.

Es ist wahr, dass GESUNDE Bewegung alleine den Menschen nicht hilft, eine Tonne Gewicht zu verlieren (obwohl ein Gewichtsverlust von etwa 10 bis 15 Pfund, der nachweislich durch Bewegung allein und ohne Änderungen in der Ernährung erreicht werden kann, leicht möglich ist).

Aber es ist wohl so, dass Menschen niemals über ein kleines Maß hinaus allein durch eine Ernährungsumstellung abnehmen können, wenn sie nicht einer regelmäßigen körperlichen Aktivität nachgehen. Das liegt u.a. daran, dass Bewegung nachweislich den Appetit reguliert, sodass die Menschen ihre Kalorienzufuhr besser auf natürliche Weise an ihren Kalorienverbrauch anpassen können.

Sitzende Menschen verlieren diese Fähigkeit und verlieren den Kontakt zu ihren Hunger- und Sättigungsgefühlen. Tatsächlich essen sitzende Menschen trotz ihres geringeren Kalorienbedarfs durchschnittlich deutlich mehr, als aktive Menschen. Wenn die Menschen jemals in der Lage sein wollen, das kleine Kaloriendefizit zu schaffen, das zum Abnehmen benötigt wird, müssen sie zuerst ihre Hungersignale auf ein erträgliches Niveau senken.

Derselbe appetitregulierende Effekt scheint hinter der Tatsache zu stehen, dass regelmäßige Bewegung nachweislich eine Gewichtszunahme von vornherein signifikant verhindert und sogar noch wichtiger als die Ernährung ist, um eine Gewichtszunahme nach dem Abnehmen zu verhindern. Ohne regelmäßige, mäßige und tägliche Bewegung als natürlicher Teil des Alltags, enden „Diäten“ im Jojo-Effekt, und führen damit überwiegend zur GewichtsZUNAHME sowie endloser Frustration.

Depressionen und körperliche Aktivität

Rund 10 % der Menschen der westlichen Welt leiden jedes Jahr an einer Form von Depression, und die Dunkelziffer dürfte deutlich höher sein. Die häufigsten Behandlungen für diese Erkrankung sind Therapie und Medikamente. Studien haben jedoch gezeigt, dass körperliche Bewegung bei der Behandlung von Depressionen genauso wirksam ist, und außerdem weder die Kosten erzeugt, noch die Risiken der Nebenwirkungen mit sich bringt.

Es hat sich auch gezeigt, dass regelmäßige Bewegung das Risiko senkt, überhaupt erst an Depressionen zu erkranken. Bewegung setzt alle Arten von Wohlfühl-Neurochemikalien frei, und nicht fettleibig zu sein und sich folglich agil bewegen zu können, allen Aktivitäten nachzugehen, die wir mögen, um uns wohl in unserer Haut zu fühlen. Aktivitäten an frischer Luft, in der Natur, im Wald wirken sich nachweislich besonders positiv auch auf die Stimmung aus. Darum empfehle ich seit Langem das tägliche Wandern – es ist nach meiner Erfahrung ein wahrer Heil- und Jungbrunnen!

Angst und körperliche Aktivität

Genau wie bei Depressionen hat sich gezeigt, dass körperliche Aktivität nicht nur Angstzustände lindert, selbst wenn sie schwerwiegend sind, sondern auch Angstzuständen vorbeugt. Dies ist wahrscheinlich auf die oben schon erwähnte Tatsache zurückzuführen, dass körperliche Aktivität Wohlfühl-Neurochemikalien freisetzen. Eine stressfreie, sanfte Bewegungsform hilft Menschen, sich mit unangenehmen Gefühlen wohler zu fühlen. Ängstliche Personen erleben eine sanfte Erhöhung der Atem- und Herzfrequenz eher als Katalysator für positive Gefühle und eine bessere Gesundheit.

COVID-19 und körperliche Aktivität

Während die Pandemie zu universellen, weit verbreiteten Problemen führte, haben Forschungen, weltweit an Tausenden Kohorten von Patienten mit COVID-19 durchgeführt wurden, gezeigt, dass das Risiko, von diesem potenziell tödlichen Virus schwer betroffen zu werden, erheblich variiert.

Beispielsweise stellten gebrechliche ältere Menschen anfangs ein großes Segment der Patienten mit COVID-19 dar, die starben. Weitere Analysen ergaben jedoch, dass Menschen mit Adipositas und anderen chronischen Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes Mellitus und Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein viel höheres Risiko für schweres COVID-19 und Tod haben, als normal-gewichtige Personen ohne Begleiterkrankungen.

Untersuchungen haben gezeigt, dass Fettleibigkeit nicht nur ein viel größeres Risiko für schwere COVID-19-Ergebnisse darstellt, sondern auch ein Mangel an körperlicher Aktivität. Unter denjenigen, die sich infizierten, war die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen mit sitzender Lebensweise ins Krankenhaus eingeliefert wurden, mit 73 % höherer Wahrscheinlichkeit auf der Intensivstation und mit 2,5-mal höherer Wahrscheinlichkeit an der Krankheit zu sterben im Vergleich zu denen, die mindestens 150 Minuten pro Woche trainieren.

Körperliche Aktivität als Lösung ist sicherlich nicht auf die oben skizzierten Probleme beschränkt.

Bewegung kann auch dazu beitragen, Stress abzubauen und die Belastbarkeit zu stärken, Alkohol- und Drogenmissbrauch vorzubeugen und zu reduzieren, Verhaltensprobleme einzudämmen und die schulischen Leistungen zu steigern.

Und da die Forschung gezeigt hat, dass Langeweile zu einem höheren Risiko der Empfänglichkeit für politischen Extremismus, Aggression und Gewalt führt, ist es vielleicht nicht übertrieben zu behaupten, dass wir deutlich weniger Probleme mit solchen Dingen hätten, wenn mehr Menschen ihre Zeit mit Wandern und Gymnastik verbringen würden.

Es ist kein Geheimnis, dass Kinder aggressiver und gestresster reagieren, wenn sie sich nach der Schule nicht ein bisschen austoben können. Die Bequemlichkeit vieler Eltern, die sich mit dieser Tatsache nicht angemessen auseinandersetzen, ist auch Teil des Problems.

Betrachtet man das große Bild, ist es geradezu verblüffend zu erkennen, dass so viel von dem, womit wir individuell und gesellschaftlich zu kämpfen haben, in der Tatsache verwurzelt ist, dass wir aufgehört haben, das zu tun, was unsere Vorfahren seit Tausenden von Jahren auf natürliche Weise getan haben: die tägliche simple Bewegung, wie Gehen und Wandern.

Wir haben aufgehört, das zu tun, wozu wir geboren wurden: uns dynamisch durch den Raum zu bewegen. Wir haben uns verleiten lassen, stagnierend an Ort und Stelle zu sitzen. Und das Sitzen ist der springende Punkt.

Es ist nicht so, dass mehr körperliche Aktivität unserer Bürger ein einziges Allheilmittel für jedes einzelne unserer dringendsten Probleme wäre. Manche Fälle von Fettleibigkeit gab es sogar in Zeiten, in denen die Bürger sich zwangsläufig mehr bewegen mussten, etwa weil es keine Autos gab; einige Arten von Depressionen erweisen sich sogar gegen körperliche Betätigung als resistent. Aber dies sind Sonderfälle, die nicht die Mehrheit der Menschen betreffen.

Eine Steigerung der körperlichen Aktivität würde eine Vielzahl von Krankheiten lindern, und selbst wenn ihre Prävalenz und Schwere nur um die Hälfte reduziert werden könnten, was für ein Segen für die Menschheit wäre das! Uns wird und wurde zu sehr eingeredet, dass wir vom „medizinischen System“ abhängig sind, dass nur Ärzte uns heilen können usw. Natürlich ist Medizin wichtig. Aber wir können Alle dafür sorgen, dass Medizin sehr viel weniger, kürzer, und seltener NÖTIG WIRD!

Angesichts der Tatsache, dass mäßige, körperliche Aktivität einer Wunderwaffe gegen so viele der inhärenten Schwierigkeiten des Menschseins ist, dass sie eine Lösung ist, die weder Kosten erzeugt noch negative Nebenwirkungen hat, muss jeder kluge Mensch, dem seine Gesundheit etwas bedeutet, auf diese Tatsache eingehen. Bereits 30-40 Minuten des täglichen simplen Wanderns können dich umfassend stärken und heilen – körperlich und mental.

Statt mehr Drogen freizugeben, um immer mehr Menschen zu bedröhnen und von den Fehlern der Politik abzulenken, würde und MUSS sich ein kluge und ehrliche Regierung dafür einsetzen, dass Menschen sich regelmäßig und ausreichend bewegen. Das würde nebenher Milliarden von EURO einsparen, jedes Jahr, Krankenkassenkosten senken, und die ständigen Gebührenerhöhungen vermeiden helfen.

Alle Lehrer und sogar alle Pastoren sollten diesen Grundsatz predigen und diese Erkenntnis verbreiten, denn diese Berufe behaupten ja, sie würden Menschen zum Guten und zur Erkenntnis führen… aber auch sie tun es nicht.

Wenn wir die Zukunftsperspektiven der Menschen umkehren wollen, muss sich das ändern. Nur so lassen sich Krankheiten, Leid und Kosten minimieren.
Leider, weil „die da Oben“ sich ganz offensichtlich NICHT für unser Wohlergehen einsetzen, müssen wir die Bequemlichkeit überwinden, und es selbst tun. Es liegt an dir und mir, unser Leben zu erhalten, zu verbessern, und bis uns hohe Alter fit und gesund zu bleiben, beweglich und mit Lebensfreude.

Wenn du mehr dazu lernen möchtest, kontaktiere mich gern unverbindlich und kostenfrei.

DANKE für dein Interesse, bleibe gesund, auf bald und beste Wünsche, von MIKE MALAK

follow me on Facebook – Coach für emotionale und spirituelle Heilung – Atem-Coach – Healing Practicioner (Ausbildung Heilpraktiker Psychotherapie), Seelsorger (Evangelisch-Theologische Fakultät Uni Strassburg, Frankreich, mit Schwerpunkt auf vergleichende Religionslehre und Seelsorge), langjähriges Studium der Philosophie und Coach für Bewegung und Selbstverteidigung

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